Suchergebnis

Nationalflaggen wehen in der Kaserne Wilhelmsburg in Ulm

Kommando in Ulm wird offiziell Nato-Dienststelle

Rund ein Jahr nach dem Nato-Beschluss zur Schaffung eines Kommandos für schnelle Truppen- und Materialtransporte (JSEC) in Ulm soll heute dessen sogenannte erste Einsatzbefähigung bestätigt werden. Das im Aufbau befindliche JSEC soll damit im Rahmen einer sicherheitspolitischen Konferenz offiziell den Status einer Nato-Dienststelle erhalten. Die volle Einsatzbereitschaft ist für 2021 vorgesehen.

Dazu kommen Vertreter aller Nato-Staaten in der Donaustadt zusammen.

Annegret Kramp-Karrenbauer

Kramp-Karrenbauer schlägt erste Pflöcke ein

Das Verteidigungsministerium zu führen - dafür braucht man ein dickes Fell. Der Posten gilt als Schleudersitz: Verantwortung für 250.000 Soldaten und Zivilbeschäftigte, für gefährliche Auslandseinsätze, Ausrüstungsmängel, jede Menge Ärger.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer weiß, dass ihr Wechsel an die Spitze des Ressorts vielerorts Kopfschütteln ausgelöst hat. Und sie weiß, dass sie angesichts dieser Bedenken schnell liefern muss. Am Wochenende schlägt sie erste Pflöcke ein.

Erster Auftritt

AKK an die Truppe: „Ihr Dienst verlangt Respekt!“

Hunderte hochrangige Gäste warten in der Berliner Sommersonne auf der Ehrentribüne. Die Soldaten sind in Formation auf dem Paradeplatz des Verteidigungsministeriums angetreten. Das Musikkorps der Bundeswehr spielt einen Marsch.

Was jetzt kommt, ist für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Routine, für Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), die neue Verteidigungsministerin, noch Neuland: Abschreiten der Formation. Sie muss das nicht alleine tun, sondern hat zu ihrer Linken die Kanzlerin, rechts von ihr marschiert der oberste General der ...

Drei Männer in großem Saal vor Leinwand

Der Generalinspekteur der Bundeswehr besucht Pfullendorf und erweist sich als gesellig

Hoher militärischer Besuch hat am Freitag auf dem Heimweg von einer Tagung in New York einen Zwischenstopp in Pfullendorf eingelegt: General Eberhard Zorn, der von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im März 2018 zum Generalinspekteur der Bundeswehr ernannt worden war, war in der Stadthalle zu Gast.

Als ranghöchster Soldat der Bundeswehr ist er Vorgesetzter aller Soldaten und militärischer Berater der Bundesregierung. Er gehört zur Leitung des Verteidigungsministeriums und ist für die Einsätze der Bundeswehr zuständig.

Generalinspekteur bemängelt Fitness von Bundeswehr-Rekruten

Der Generalinspekteur der Bundeswehr hat die Fitness vieler junger Soldaten bemängelt. Rekruten seien weniger fit als noch vor 20 Jahren. Die jungen Soldaten bräuchten längere Eingewöhnungsphasen, um das für die Truppe erforderliche sportliche Level zu erreichen, sagte Eberhard Zorn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Bundeswehr habe deshalb ein vierwöchiges Pilotprogramm entwickelt, um neue Soldaten fit zu machen, bevor man mit den körperlich anspruchsvolleren Aufgaben beginnt.

 Der Bundestag stimmt auch über eine Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes ab.

Das Konzept Parlamentsarmee ist besser als sein Ruf

Mehr als drei Stunden Debatte, vier namentliche Abstimmungen und Hunderte Seiten Beschlussvorlagen: Die Abgeordneten des Bundestags haben sich – mal wieder – ausführlich mit Auslandseinsätzen der Bundeswehr befasst.

Die Missionen in Afghanistan, in Sudan und Südsudan sowie im Mittelmeer laufen jeweils schon seit Jahren, bleiben in wesentlichen Punkten unverändert und mussten eigentlich nur verlängert werden. Dennoch verursachten sie im Parlament einen Haufen Arbeit: Erste Lesung, Beratungen, Anhörungen, Expertengespräche, ...

Kampfhubschrauber «Tiger»

Waffensysteme der Bundeswehr oft nicht einsatzbereit

Wichtige Waffensysteme der Bundeswehr sind einem Bericht zufolge nur bedingt einsatzbereit. So seien 2018 von 53 Kampfhubschraubern des Typs „Tiger“ durchschnittlich nur 11,6 einsatzbereit.

Bei Transporthubschraubern des Typs NH90 seien es 17,5 von 71 Maschinen gewesen, bei Transporthubschraubern des Typs CH-53 im Schnitt 15,9 von 71 Maschinen, berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf einen als geheim eingestuften „Bericht zur Materiallage der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr“.

Von 72 Transporthubschraubern vom Typ CH 53 waren 2017 nur 16 einsatzbereit.

Bundeswehr-Bericht ist künftig geheim

Maximale Transparenz auch bei den unangenehmen Wahrheiten über den Zustand der Waffensysteme der Bundeswehr – das war bislang die Strategie des Verteidigungsministeriums unter Ursula von der Leyen (CDU). Die Ressortchefin wollte so den Druck zur Veränderung erhöhen.

Jetzt gilt offenbar: Kommando zurück. Erstmals wurde der Bericht zur Einsatzbereitschaft des Großgeräts als geheim eingestuft, wie Generalinspekteur Eberhard Zorn am Montag in einem Schreiben an den zuständigen Bundestagsausschuss mitteilte.

Bundeswehrsoldaten in der Grundausbildung

Wehrbeauftragter sieht Bundeswehr in schweren Problemen

Schwere Ausrüstungsmängel, eine lähmende Verwaltung sowie ein historischer Tiefstand bei der Anwerbung neuer Soldaten - der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels sieht in seinem Bericht zur Lage der Bundeswehr diverse Probleme.

Für den dringend nötigen Anstieg der Personalzahlen sorge derzeit vor allem die Verlängerung bestehender Zeitverträge, stellte Bartels am Dienstag in Berlin fest. Ein Hauptkritikpunkt der Soldaten bleibe fehlende Ausrüstung.

Deutschland setzt Beteiligung an Sophia-Mission aus

Deutschland setzt seine Beteiligung an der EU-Mission Sophia zur Bekämpfung von Schleusernetzwerken im Mittelmeer aus. Nach dem Einsatz der Fregatte „Augsburg“ schicke die Bundeswehr Anfang Februar zunächst kein weiteres Schiff vor die libysche Küste, teilte Generalinspekteur Eberhard Zorn den Obleuten im Verteidigungs- und im Auswärtigen Ausschuss mit. Es bleiben demnach aber zehn Soldaten im Hauptquartier der Mission sowie weitere auf einem Führungsschiff.