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Statue der Justitia

Drogenprozess in München: Debatte um eine Hose vor Gericht

In einem Drogenprozess vor dem Amtsgericht München hat eine Hose eine entscheidende Rolle gespielt. Das Gericht verurteilte einen 31-Jährigen wegen Drogenbesitzes zur Zahlung von insgesamt 1600 Euro - obwohl der Angeklagte die Vorwürfe vehement bestritten hatte. Zwar seien in der Hose, die er trug, Amphetamin und eine Ecstasy-Tablette gefunden worden. Es sei aber gar nicht seine Hose gewesen. Er habe noch nie etwas mit Drogen zu tun gehabt und sich beim Hineinfeiern in seinen Geburtstag in Bars und auf mehreren Hauspartys betrunken.

 Am Mittwoch musste sich ein 33-jähriger Ellwanger, der als Kurier für verurteilten Dealer fungierte, vor dem Ellwanger Amtsgeri

Kronzeugenregelung für geständigen Drogenkurier

Im Frühjahr haben sich drei junge Männer aus Ellwangen und Umgebung wegen Rauschgifthandels im großen Stil vor dem Ellwanger Landgericht verantworten müssen. Die Verhandlung wurde unter dem Eindruck der Coronakrise abgekürzt, nahm aber dennoch acht Tage in Anspruch und machte als „Frankfurter Drogenprozess“ Schlagzeilen.

Am Mittwoch nun ist ein 33-jähriger Ellwanger, der als Kurier für die verurteilten Dealer fungierte, im Ellwanger Amtsgericht zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden.

Fünf Asylbewerber müssen sich vor dem Landgericht Ulm verantworten, weil sie ein Mädchen unter Drogen gesetzt und vergewaltigt h

Dealer, Vergewaltiger und Schläger: Wenn Drogen bei Straftaten im Spiel sind

Drogenprozesse beschäftigen in Ulm zunehmend das Landgericht und das Amtsgericht. Nicht selten haben die Angeklagten einen Migrationshintergrund und halten sich mit lukrativen Geschäften mit Verkauf und Erwerb von Drogen aller Art in Deutschland über Wasser, weil sie hier nicht Fuß fassen konnten. Ein besonders krasser Fall wird aktuell in einem Prozess vor der Jugendschutzkammer des Landgerichts verhandelt. Er dreht sich nicht nur um Drogenkriminalität.

Der Drogen-Prozess ist der wohl teuerste Prozess in der Geschichte des Landgerichts Rottweil.

Drogen-Prozess kostet eine Million Euro

Der Drogenprozess, der sich über 20 Verhandlungstage vom 5. November 2019 bis zum 11. Februar dieses Jahres hingezogen hat, ist der wohl teuerste und denkwürdigste Prozess in der Geschichte des Landgerichts Rottweil. Beteiligte und Zuhörer wunderten sich über den enormen Aufwand und rätselten über die Kosten. Nach Recherchen unserer Zeitung handelt es sich um einen Betrag von rund einer Million Euro.

Es ging laut Anklage der Staatsanwaltschaft um bandenmäßigen und teilweise bewaffneten Drogenhandel.

Das Urteil wurde am Freitag im Landgericht Ulm verkündet.

Angeklagter im Erbacher Drogenprozess kommt in Entziehungsanstalt

Der Angeklagte im Erbacher Drogenprozess ist zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Er wird in einer Entziehungsanstalt untergebracht. Der 30 Jahre alte Mann aus dem Raum Erbach sagte im Prozess nur einen Satz: „Es tut mir leid.“ Ihm wird vorgeworfen, mit Drogen gehandelt und unerlaubt Waffen besessen zu haben. Bei einer Hausdurchsuchung nach der Verhaftung im Januar dieses Jahres wurden bei ihm große Mengen an Marihuana, Kokain und Amphetamin gefunden.

Ermittlungen gegen verdeckten LKA-Ermittler eingestellt

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen einen verdeckten Ermittler des baden-württembergischen Landeskriminalamts eingestellt. Gegen ihn bestand der Verdacht einer uneidlichen Falschaussage in einem Drogenprozess. Der Vorwurf habe sich nicht belegen lassen, teilte ein Sprecher der Behörde am Donnerstag mit. Zuvor hatten die „Stuttgarter Nachrichten“ berichtet.

Der Mann war an Ermittlungen gegen einen Drogendealer beteiligt. Ein Spitzel aus dem Landeskriminalamt hatte den Verteidigern Tipps gegeben, welche Fragen sie dem ...

 Auch die Gerichte sind von der Coronakrise betroffen.

Drogenprozess wegen fehlendem Sicherheitsabstand vertagt

Die Corona-Krise macht auch den Gerichten zu schaffen. Das Hauptproblem: Social distancing, wie das neue Schlagwort heißt. Auch im aktuell vor dem Ravensburger Landgericht verhandelten Fall gegen fünf aus dem Balkan stammenden Männer, die als Bande wegen Einfuhr und Handel mit Rauschgift vor Gericht stehen, hat der offiziell vorgeschriebene Sicherheitsabstand letztlich am Donnerstag zur Vertagung der Verhandlung gesorgt.

Fünf Angeklagte, sechs Verteidiger, drei Dolmetscher, dazu knapp ein Dutzend Justizbeamte, plus eine fünfköpfige ...

 Der Angeklagte ist am Dienstag in Fußschellen und in Polizeibegleitung vor dem Amtsgericht Sigmaringen erschienen.

Drogenprozess in Sigmaringen entpuppt sich als „wirre Geschichte“

Ein 53-Jähriger hat sich am Dienstag unter anderem wegen des unerlaubten Handels mit Rauschmitteln im Landkreis vor einem Schöffengericht in Sigmaringen verantworten müssen. In Begleitung von mehreren Polizisten wurde der Angeklagte in den Sitzungssaal des Amtsgerichts geführt. In kleinen Schritten bewegte sich der 53-Jährige mit den Fußfesseln auf seine Verteidiger zu, nervös wirkte er nicht. Er wies die Anklagepunkte der Staatsanwaltschaft zurück, es seien nicht seine Drogen gewesen und er verkaufe sie auch nicht.

ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia, steht am 23.06.2015 mit einer Waage

„Frankfurt-Drogen-Prozess“: Mutmaßlicher Lieferant kommt nicht

Unspektakulär ist am Mittwoch der sechste Tag im „Frankfurt-Drogen-Prozess“ vor dem Ellwanger Landgericht verlaufen: Der geladene Zeuge und mutmaßliche Drogenlieferant aus Frankfurt kam nicht.

Wegen Drogenhandels in großem Stil sind in Ellwangen drei junge Männer im Alter zwischen 37 und 29 Jahren aus Ellwangen und Umgebung angeklagt.

Der Vorsitzende Richter Gerhard Ilg teilte in der Verhandlung mit, es habe nicht geklärt werden können, ob der Frankfurter Zeuge für den Gerichtstermin habe ordnungsgemäß geladen werden ...

Als sie den Beamten von der Tat erzählte, stand die Frau unter Alkoholeinfluss. Einen Überfall gab es nicht. Aber einen Streit.

„Dieses Mal bleibst du liegen, bis wir weg sind!“ - Opfer erleben Schreckensnacht

Um Raub, Körperverletzung und gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr ging es am zweiten Verhandlungstag gegen zwei Angeklagte (24 und 20 Jahre alt) in Rottweil vor der 1. Großen Jugendkammer am Landgericht.

„Ich habe nicht gecheckt, dass Sie so jung sind“, sagte der 24-jährige Angeklagte zu dem jetzt 17-jährigen Geschädigten im Rahmen einer Entschuldigung. Der Auszubildende hatte zuvor ruhig und gefasst über jene Schreckensnacht zum 25.