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Ein Mann und eine Frau schauen in die Kamera

Zwei große Leutkircher Persönlichkeiten verlassen die Ratsbühne

38 Jahre, beziehungsweise 35 Jahre lang engagierten sich Hedwig Seidel-Lerch und Wolfgang Wild im Gemeinderat für ihre Heimatstadt Leutkirch. Nun schieden sie freiwillig aus dem Gremium aus. Im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ blicken die beiden CDU-Lokalpolitiker auf die vergangenen Jahrzehnte zurück. Darauf, was sich seitdem verändert hat, welche Ratsentscheidungen besonders bitter waren und auf welche sie heute noch mit Stolz zurückblicken.

Landrat Elmar Stegmann (rechts) verabschiedet Friedhold Schneider offiziell als Kreisbrandrat in den Feuerwehr-Ruhestand und ern

Die Ära Wurstsemmel ist Vergangenheit

Landrat Elmar Stegmann hat Kreisbrandrat Friedhold Schneider offiziell in den Ruhestand verabschiedet und gleichzeitig zum Ehren-Kreisbrandrat ernannt. Dabei blieben die Lobesreden weitgehend aus, Moderator Thomas Bergert holte sich stattdessen eine Reihe Weggefährten Schneiders auf die Bühne zu einer Talkrunde. In dieser kamen all die Verdienste – teils ernst, teils locker und humorig – zutage, die Schneider in seinen 17 Jahren als Kreisbrandrat und den 25 Jahren in der Kreisbrandinspektion ausgezeichnet haben.

 Das Wasserwirtschaftsamt ist mit der Seekuh eifrig dabei, das Treibholz vom Uferbereich aufzusammeln

Der Bodenseepegel steigt und steigt: Lindau wappnet sich fürs Hochwasser

Der Bodensee ist kurz vor dem Überlaufen. Am Freitagvormittag hatte der Pegelstand die Marke von 4,70 Metern erreicht, durch Schneeschmelze und Niederschlag wird er am Wochenende wahrscheinlich weiter steigen. Die Stadt hält 5000 Sandsäcke im Bauhof bereit. Denn vor allem am Kleinen See könnte es kritisch werden.

Die Österreicher treffen bereits seit Tagen Vorbereitungen für ein eventuelles Hochwasser. Einige Pumpen haben die Nachbarn aufgebaut, manche davon laufen sogar schon.

Reinhold Fortenbacher vor seiner Wimpelsammlung im Kassenhäuschen des SV Amtzell

Pfingstturnier in Amtzell: Hier treffen sich die künftigen Fußballprofis

Am Samstag, 8. Juni und Sonntag, 9. Juni steigt in Amtzell das Internationale B-Juniorenpfingstturnier um den „fpt Robotik“-Cup. Und das bereits zum 39. Mal. Heutige Fußballprofis wie Thomas Müller und Mats Hummels von Bayern München oder Torhüter André ter Stegen vom FC Barcelona waren auch schon dabei.

Wenn die Gäste am Samstag und Sonntag ins Stadion kommen, dann ist Reinhold Fortenbacher immer der erste, den sie zu sehen bekommen. Denn er steht im Eingangsbereich des Stadions im Kassenhäuschen.

 2013 rissen die Fluten diese vier Zentner schwere Miniatur-Burg mit. Heute steht sie wieder im Garten der Buhmanns.

Hochwasser-Erfahrungen: Als Stämme durch Schomburg schossen

Eine Familie, die wiederholt vom Argenhochwasser heimgesucht wurde, ist die von Max Buhmann aus Schomburg. Sein Sägewerk steht direkt an der Unteren Argen.

Lebhaft erinnert er sich noch an sein erstes Hochwasser im Jahr 1944. Als sechsjähriger Bub sei er mit seinem Vater auf der damals noch steinernen Schomburger Brücke gestanden und habe beobachtet, wie ein Baumstamm nach dem anderen unter ihnen vorbeischoss: „Das war ein ganzer Wald, der da die Argen heruntergekommen ist.

 Noch nicht ausreichend gelöst ist das Problem, dass bei starkem Regen in der Achstraße Wasser aus dem Kanal an die Oberfläche d

Der Hochwasserschutz für die Ach in Lindau funktioniert

Der Hochwasserschutz für die Ach funktioniert. Davon sind die Verantwortlichen der GTL überzeugt. Hans Schupp und Pius Hummler haben sich selbst ein Bild gemacht.

Während nicht nur Anwohner der Achstraße mit bangem Blick auf die reißende Ach geschaut haben, weil das Wasser darin immer höher stieg, haben sich Schupp und Hummler davon überzeugt, dass die Schutzmaßnahmen so funktionieren wie geplant. Es war sogar noch jede Menge Luft. Das ist auch wichtig, denn laut der privaten Wetterstation von Thomas Zipse auf der Lindauer Insel hat ...

Hochwasser geht wieder zurück

Hochwasser geht wieder zurück

Genau heute jährt sich das Pfingsthochwasser von 1999. Und es ist schon etwas seltsam: Genau heute, 20 Jahre danach, hat wieder ein Hochwasser in der Region seine Scheitelwelle erreicht. Die Pegel sinken. Im Vergleich zum Pfingsthochwasser ist diesmal deutlich weniger passiert. Die Trockenheit der vergangenen Wochen hat für niedrige Grundpegel in den Flüssen gesorgt. Außerdem zeigen die Hochwasserschutzmaßnahmen Wirkung, die man seitdem umgesetzt hat.

 Der hohe Wasserstand im See hatte den Vorteil, dass die Arbeiter mit Schiffen bis ganz nah am Ufer das Treibholz aus dem See ho

Niemand möchte solch ein Jahrhundert-Hochwasser noch einmal erleben

Auch weite Teile des Festlands am Bayerischen Bodensee waren vom Pfingsthochwasser und den Folgen betroffen. So ging der Bodensee in Lindau-Zech ebenso über das Ufer wie in Wasserburg. Und als es heiß wurde, erschwerten riesige Treibholzfelder den Seezugang.

Das Wasserwirtschaftsamt hatte über einige Wochen alle Hände voll zu tun, um das Treibholz aus dem See zu holen. Mit der Seekuh und anderen Schiffen waren die Männer im Einsatz. Einziger Vorteil des hohen Wasserstandes war, dass die Schiffe viel näher ans Ufer fahren konnten als ...

 Das Pfingsthochwasser 1999 sorgte im Hinteren Ebnet für überschwemmte Parkplätze und vollgelaufene Tiefgaragen.

Wie das Pfingsthochwasser 1999 erst Wangen heimsuchte und dann für den heutigen Hochwasserschutz sorgte

Was für ein Zufall: Auf den Tag genau vor 20 Jahren hat das verheerende Pfingsthochwasser Wangen heimgesucht. Ein Rückblick.

Am Freitag, 21. Mai 1999, trat die Obere Argen nach lang anhaltendem Starkregen zwischen 19 und 20 Uhr erstmals über die Ufer. Laut der aktuellen Wangener Chronik war die Stadt auf eine solche Katastrophe nicht vorbereitet, weil es ein solches Ereignis rund 35 Jahre lang nicht gegeben hatte. Mit Unterstützung von Einsatzkräften aus Stadt und Region wurde die Altstadt mit 25 000 Sandsäcken, so heißt es in der ...

 Am Kleinen See hat die Feuerwehr mit Sandsäcken das Wasser ferngehalten.

Lindau bekommt beim Hochwasser an Pfingsten 1999 jede Menge Hilfe

Neben den Ehrenamtlichen von Feuerwehr, THW und Rotem Kreuz aus Lindau waren beim Pfingsthochwasser auch viele Helfer aus anderen Orten im Einsatz. Hinzu kam Hilfe von ganz weit her.

Weil an allen Ecken und Enden auf der Insel und auf dem Festland das Wasser hoch stieg, reichten die Pumpen bei weitem nicht, auf die Lindaus damaliger Feuerwehrkommandant Robert Kainz zugreifen konnte. Da halfen persönliche Kontakte: Der Chef der Berufsfeuerwehr Frankfurt war sofort zur Hilfe bereit und schickte Kameraden, die jede Menge Tauchpumpen ...