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Mehr Trinkwasser sparen, lautet die Devise.

Sauberes Trinkwasser aus dem Hahn: (K)eine Selbstverständlichkeit?

Sauberes Trinkwasser ist in Baden-Württemberg eine Selbstverständlichkeit – zumindest noch. Denn der Klimawandel betrifft inzwischen nicht nur trockene Regionen der Erde. Er bereitet auch Wasserversorgern im Südwesten Kopfzerbrechen.

Das berichten Bernhard Röhrle von der Landeswasserversorgung (LW) und Teresa Brehme von der Bodensee-Wasserversorgung (BWV) anlässlich des Weltwassertags am kommenden Montag. Damit aus dem Hahn auch in Zukunft sauberes Wasser fließen kann, haben die kommunalen Zweckverbände klare Erwartungen an die ...

Güllespuren auf einem Feld: Landwirte bringen Gülle auf Felder aus, um das Wachstum ihrer Pflanzen zu fördern. Im Boden entsteht

Streit um Nitratwerte: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Eigentlich sollte die verschärfte Düngeverordnung endlich die seit langem erhöhten Nitratwerte im deutschen Grundwasser senken. Doch die Trinkwasserversorger im Südwesten fürchten, dass die neuen Regeln nicht wirken. Sie werfen der Landesregierung vor, die Belastung kleinzurechnen. Die zuständigen Ministerien widersprechen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Warum gelangt Nitrat ins Grundwasser?

Als Hauptverursacher gilt die Landwirtschaft.

Online-Seminar am 23. Februar zur Düngeverordnung

Das Landwirtschaftsamt bietet Schulungen für die Düngeanwendungen auf DuengungBW an. Durch die Vorgaben der neuen Düngeverordnung werden den Nutzern weitere neue Werkzeuge zur Verfügung gestellt, heißt es in der Mitteilung.

Neben der Stoffstrombilanz und der Düngebedarfsermittlung können auch Düngeaufzeichnungen und weiterhin die Nährstoffbilanz erstellt werden. Die Schulung soll einen Gesamtüberblick über die verschiedenen Anwendungen vermitteln und ist sowohl für Anfänger wie auch fortgeschrittene Nutzer geeignet.

ARCHIV - Ein Landwirt fährt am 05.05.2014 mit einem Traktor über ein Gerstenfeld bei Klein Heere im Landkreis Wolfenbüttel (Nied

Konflikt-Themen Forst- und Agrarpolitik: Das sagen Betroffene

Die Schwäbische Zeitung blickt im Vorfeld der Landtagswahl auf die einzelnen politischen Themenfelder. Dazu lassen wir Stimmen auch Stimmen aus der Praxis zu Wort kommen. Agrar- und forstwirtschaftliche Themen sind im Südwesten konfliktgeladen, das wissen auch Armin Bauschatz, Willi Mayer und Martin Kloos.

Armin Bauschatz, Bio-Landwirt aus Grüningen

"Uns geht’s einfach saugut. Wir haben 1995 den Hof auf Bioland umgestellt.

Frank Hofer, Milchkuh

Was Milch in der Herstellung kostet und warum Landwirte oft zu wenig daran verdienen

Frank Hofer lebt aktuell von Rücklagen. Das, was der Tuttlinger Landwirt für seine Milch bekommt, deckt nicht seine Kosten. Aktuell wird viel darüber diskutiert, ob Hofer und alle anderen Landwirte zu wenig Geld für ihre Rohmilch bekommen. Und auch, wer dafür verantwortlich ist: Verbraucher, Molkereien, Discounter? Es sei ein Teufelskreis, sagt Frank Hofer. Der lasse sich mit Geld allein auch nicht aufbrechen. Zumal die Ursachen für sein Minus auf dem Konto vielfältig sind.

Für die Schweinezüchter war 2020 ein besonders hartes Jahr – und das lag nicht nur an der Corona-Pandemie.

Wie Corona die Bauern zu „Helden des Alltags“ machte

Wegen der Corona-Pandemie wird es im Januar 2021 erstmals seit Menschengedenken den Kalten Markt in Ellwangen nicht in der traditionellen Form geben können. Der Leiter des Geschäftsbereichs Landwirtschaft beim Landratsamt Ostalbkreis, Helmut Hessenauer, hat aber dennoch wie gewohnt einen Rückblick auf das Landwirtschaftsjahr geworfen. Und dabei eine gemischte Bilanz gezogen.

Laut Hessenauer hat die Coronakrise auch auf die Landwirtschaft weitreichende Auswirkungen.

Walter Heidl spricht

Bauern: Nachbesserung bei Düngeverordnung und Messstellen

Bayerns Bauern verlangen vor der Beratung des Kabinetts über die Umsetzung der neuen Düngeverordnung am Dienstag erneut Nachbesserungen. Es gebe weiter nicht genug Messstellen für die Nitratwerte, sagte Bauernpräsident Walter Heidl. Die Staatsregierung dürfe „die Landwirte nicht im Regen stehen lassen“ und müsse deshalb weiter an Verbesserungen arbeiten.

Umstritten ist die Ausweisung sogenannter roter Gebiete auf Grundlage der Messdaten.

Corona und Preisverfall: Bauern beklagen Gewinneinbrüche

Die bayerischen Bauern haben erneut Einbußen hinnehmen müssen. Die Ergebnisse lagen im Wirtschaftsjahr 2019/20 um durchschnittlich 3,8 Prozent unter dem Vorjahr, teilte der Bayerische Bauernverband am Donnerstag in seinem Situationsbericht mit. Schon das Wirtschaftsjahr 2018/19 hatte ein herbes Minus von 17 Prozent gebracht. Die Corona-Krise, die damit verbundenen Marktprobleme sowie der aktuelle Preisverfall verschärften wirtschaftliche Probleme, hieß es.

Auf welchen Flächen wird es im kommenden Jahr Beschränkungen beim Düngen geben? Derzeit läuft die Anhörung zu den Roten Gebieten

Trinkwasserschutz: Stadtwerke kritisieren zu lasche Abgrenzung von Problemgebieten

Die Stadtwerke Bad Saulgau können den Zuschnitt der aktuell geplanten Roten Gebieten im Bereich der Bad Saulgauer Wasserfassung Mannsgrab nicht nachvollziehen. In Roten Gebieten nach der neuen Düngeverordnung müssen Landwirte auf 20 Prozent Düngung verzichten. Die Bad Saulgauer Wasserfassung hat den Status eines Sanierungsgebiets.

Die Nitratbelastung im Trinkwasser ins Bad Saulgau steigt kontinuierlich an. „Nicht nachvollziehbar und zu klein sei deshalb die derzeit geplante Abgrenzung“, kritisiert Johannes Übelhör von den ...

Wir kommt das Nitrat ins Grundwasser? Als Hauptgrund gelten Gülle und Dünger aus der Landwirtschaft.

Nur noch 1,5 Prozent des Südwestens zeigt zu hohe Nitratwerte

Zuerst die gute Nachricht: Statt zuletzt neun Prozent gelten nur noch 1,5 Prozent der Flächen in Baden-Württemberg als nitratbelastet. Das geht aus einer neuen Übersicht des Landes zu Nitratgebieten hervor, die der „Schwäbischen Zeitung“ vorliegt. Die schlechte: Nicht in jedem Fall heißt dies, dass das Grundwasser sauberer ist.

Es hat mich richtig gefreut, dass die Arbeit der Landwirte gewirkt hat.

Klaus Burger, Sigmaringer CDU-Landtagsabgeordnete 

Der Druck auf die Bauern war groß – ihre Gegenwehr zuletzt ...