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 In den Alpen befinden sich laut „Bericht zur Lage der Natur 2020“ viele Lebensräume in gutem Zustand, davon profitiert auch der

Artenvielfalt unter Druck: Wenigstens dem Steinbock geht es gut

Gerade während der Corona-Pandemie ziehe es viele Menschen in die Umgebung, in die Parks und Wälder, sagt Bundesumweltministerin Svenja Schulze. „Wir erleben in diesen Zeiten, wie schön und wichtig die Natur für uns sein kann“, schwärmt die SPD-Politikerin. Sie habe den Eindruck, dass die Wertschätzung für die Natur gewachsen sei. Und das sei richtig, denn gesunde Ökosysteme seien auch eine Art „Lebensversicherung“ für den Menschen.

Doch so richtig gesund ist die Natur in Deutschland nicht.

Umweltschützer und Landwirte diskutieren über Arten- und Naturschutz

Unter der Überschrift „Landwirtschaft und Umweltschutz gemeinsam denken“ hat im Januar eine Veranstaltung stattgefunden, bei der circa 50 Zuhörer – darunter circa die Hälfte der Gäste aus oder mit der Landwirtschaft direkt befasst – über die kommenden Herausforderungen für Arten- und Naturschutz diskutiert haben. Wie der BUND Kißlegg/Argenbühl mitteilt, lag der Schwerpunkt der Diskussion, neben der Verantwortung, der sich Kommunen und Verbraucher/Gartenbesitzer stellen müssen, auch auf den sich ändernden Arbeitsweisen in der Landwirtschaft.

Güllefass und Schleppschlauch auf einem Acker im Harz: Die Gefahr von Strafzahlungen wegen Verstößen gegen die Regeln zum Ausbri

Peter Hauk zu Düngeverordnung: „Haben rausgeholt, was rauszuholen war“

Die von Landwirten heftig kritisierte verschärfte Düngeverordnung ist beschlossen. Am Freitag stimmte der Bundesrat zu – mit den Stimmen Baden-Württembergs, dessen CDU-Agrarminister Peter Hauk lange auf Nachbesserungen gedrungen hatte. Zu den Gründen und der Lage der Landwirtschaft in Zeiten von Corona sprach der Minister mit Klaus Wieschemeyer.

Herr Hauk, Baden-Württemberg hat am Freitagvormittag im Bundesrat der Düngeverordnung zugestimmt.

Bayerische Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU)

Bauernverband droht mit Klage gegen schärfere Dünge-Regeln

Gegen die Stimmen der bayerischen Staatsregierung hat der Bundesrat die Düngevorschriften für die Bauern verschärft, um die Nitratbelastung des Grundwassers zu reduzieren. Der Bayerische Bauernverband (BBV) kündigte am Freitag unmittelbar nach der Abstimmung an, alle rechtlichen Möglichkeiten nutzen zu wollen, um die neue Düngeverordnung wieder zu entschärfen. Umweltschützer und Grüne dagegen begrüßten die neuen Auflagen.

Die Nitratgrenzwerte im Grundwasser werden vielerorts in Deutschland überschritten, Ursache ist nach ...

Düngeregeln

Umstrittene Düngeverordnung kommt – mit Teilaufschub

Die von Landwirten scharf kritisierte verschärfte Düngeverordnung tritt in Kraft.

Das hat der Bundesrat am Freitagmorgen mit Mehrheit beschlossen. Auch das grün-schwarz regierte Baden-Württemberg stimmte zu. Damit kommt Deutschland der Forderung der Bundesregierung nach. Mit der Düngeverordnung soll ein Strafverfahren der EU-Kommission gegen Deutschland gestoppt werden.

Brüssel kritisiert, dass sich Deutschland seit Jahren nicht genug um die Reinhaltung des Grundwassers kümmert.

Düngeregeln

Strengere Regeln fürs Düngen: Bauern sollen Zeit bekommen

Deutschlands Bauern und die Bundesländer dürfen für die Umsetzung strengerer Dünge-Vorschriften zum Schutz des Grundwassers auf mehr Zeit hoffen.

Vor der Bundesratsabstimmung an diesem Freitag hatten mehrere Länder und der Bauernverband gefordert, in der Corona-Krise die Fristen zu verlängern. Aus Brüssel kamen dazu positive Signale: Bundesregierung und EU-Kommission hätten „im Grundsatz“ eine Einigung erzielen können, heißt es in einem gemeinsamen Brief des Umwelt- und des Agrarministeriums an die Länder, der der Deutschen ...

 Ein Landwirt düngt vor dem Panorama der Alpen eine Wiese mit Gülle.

Von Bauern abgelehnte Düngeverordnung soll jetzt Bundesrat passieren

Im Streit um die geplante Verschärfung der Düngeverordnung bittet die Bundesregierung die EU um eine längere Frist zur Umsetzung der neuen Regeln. Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) bestätigten gegenüber der „Schwäbischen Zeitung“, dass man sich für den Umsetzungstermin 1. Januar 2021 einsetze. Bisher war der Herbst dieses Jahres vorgesehen. Vor allem für die Festlegung besonders nitratbelasteter Gewässer, sogenannter „roter Gebiete“, wolle man mehr Zeit.

Abitur

Corona-Newsblog: Das waren die Meldungen am Mittwoch, 25. März

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

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Aktuelle Zahlen für Deutschland und die Region:

Infizierte Deutschland: 31.554 (¹), 37.323 (³) Geheilte Deutschland: 3547 (³) Kritische Fälle Deutschland: 23 (²,³) Todesfälle Deutschland: 206 (²,³) Infizierte Baden-Württemberg: 7252 (⁴) Todesfälle Baden-Württemberg: 56 (⁴) Quellen: RKI¹, Johns-Hopkins-University², ...

 Landwirt beim pflügen: ...

Südwesten für spätere Umsetzung der strengeren Düngeregeln

Baden-Württemberg fordert gemeinsam mit weiteren Bundesländern wegen der Corona-Krise eine spätere Umsetzung der umstrittenen Düngeverordnung in Deutschland. In einem Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) verlangt Agrarminister Peter Hauk (CDU) mit seinen Kollegen aus Niedersachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen angesichts der Ausnahmesituation eine „größtmögliche Flexibilität“ der EU-Kommission.

Die Initiative für den Brief komme aus Baden-Württemberg, heißt es aus dem Agrarministerium.

Vier Länder fordern neue Düngeverordnung erst ab 2021

Mehrere Bundesländer fordern eine spätere Umsetzung der neuen Düngeverordnung in Deutschland. Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) will am Freitag im Bundesrat einen entsprechenden Antrag stellen. „Die Landwirte sollten die Vorgaben der neuen Düngeverordnung erst ab 2021 anwenden müssen. Damit bekämen sie in diesen Krisenzeiten ausreichend Zeit für die notwendigen betrieblichen Anpassungen“, sagte die CSU-Politikerin am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in München.