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 Experten unter sich: Pflanzenbauberater Peter Zoll (von links) und die beiden Projektteilnehmer Jürgen Rüdt aus Ditzingen und J

Die Landwirtschaft wird digitaler: Ein Beispiel aus der Region

Nicht nur in Ostdeutschland mit seinen Großbetrieben, sondern auch in Regionen mit kleiner strukturierter Landwirtschaft wird Smart Farming immer interessanter, sagt die BayWa AG. Wie Sensoren und Satelliten Landwirte darin unterstützen, ohne drohende Ertrags- und Qualitätseinbußen die Auflagen der Düngeordnung zu erfüllen, erklärten Experten der BayWa AG auf den Ackerflächen von Landwirt Joachim Unger. Als einer von zwei Praxisbetrieben beteiligt sich das Wilflinger Familienunternehmen an einem Anwenderprojekt zur Digitalisierung in der ...

Im Einsatz für den lokalen Mittelstand: Europaabgeordnete Ulrike Müller zu Besuch bei den Metzgern Heim und Buchmann.

Europaabgeordnete Ulrike Müller besucht Achberg

Ulrike Müller, Europaabgeordnete der Freien Wähler und Spitzenkandidatin der Partei für die Europawahl, hat am Montag in Achberg Station gemacht. Gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden der Freien Wähler, Klaus Wirthwein, besuchte sie örtliche Mittelständler und stellte am Abend im Pfarrsaal von Siberatsweiler ihre politischen Schwerpunkte vor. Die Zuhörer engagierten sich intensiv in einer thematisch vielfältigen Debatte.

Ulrike Müller sprach im gut besuchten Pfarrsaal von Siberatsweiler über ihre europäische Politik, heißt es im ...

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber spricht beim agrarpolitischen Abend des CSU-Kreisverbands Lindau über das Volksbegehr

Ministerin stärkt Bauern den Rücken und hätte auch mit Milchboykott kein Problem

Mit diesem agrarpolitischen Abend hat der CSU-Kreisverband Lindau einen Volltreffer gelandet. Mehr als 200 Besucher, darunter vor allem Landwirte aus dem ganzen Landkreis Lindau, waren nach Oberreute gekommen, um von der bayerischen Landwirtschaftsministerin zu hören, was die Zukunft für sie bringt. Als Konsequenz aus dem Volksbegehren appellierte Michaela Kaniber an die Landwirte, sich selbstbewusst wieder in die Mitte der Gesellschaft zu rücken.

 Werbung fürs Wählengehen: Norbert Lins, Raimund Haser, Waldemar Westermayer und Herlazhofens Ortsvorsteher Alois Peter.

Ein Plädoyer für Europa

Wem historische europäische Errungenschaften wie mehr als 70 Jahre ohne Krieg, wirtschaftlicher Wohlstand für die überwiegende Mehrzahl der Menschen, aber auch aktuelle Anstrengungen zur Bewahrung der Grundrechte, zu Klima-, Landschafts und Naturschutz ein wichtiges Anliegen sind, der hätte am vergangenen Freitag im Gasthaus „Hirsch“ in Heggelbach die Gelegenheit gehabt zu erfahren, was dafür getan werden muss, welche Beharrlichkeit nötig ist.

Nötige Voraussetzungen wären gewesen: Zeit für eine Wahlkampfveranstaltung morgens um 11 ...

 Der neugewählte Pflanzerbeirat des HPV Tettnang mit Vorstand (von links): Bernhard Bentele, Norbert Muth, Stefan Müller, Martin

Vorfreude auf „175 Jahre Hopfenbau in Tettnang“

Zum Start in die neue Hopfensaison haben sich rund 130 Mitglieder und Gäste zur alljährlichen Frühjahrsmitgliederversammlung in Tettnang-Laimnau getroffen. Vorsitzender Wolfgang Ruther begrüßte die zahlreichen Mitglieder und Gäste und gab einen Ausblick auf das Jubiläumsjahr „175 Jahre Hopfenbau in Tettnang“, heißt es in einem Bericht des Verbands.

Sehr positiv bewertete er die neu erschienene Jubiläumsfestschrift in deutscher und englischer Sprache, die derzeit in einer Auflage von 4000 Stück national und international an Brauer ...

 Das Bild zeigt die Mitglieder des neugewählten geschäftsführenden Vorstandes des neuen Bauernverbandes Ostalb-Heidenheim. Ganz

Bauernverbände fusionieren: Stärke zeigen im Namen von 3180 Landwirten

Seit 1. April haben sich die Bauernverbände Ostalb und Heidenheim zum neuen Bauernverband Ostalb-Heidenheim zusammengeschlossen. Bei der konstituierenden Delegiertentagung in der Ebnater Jurahalle ist jetzt in geheimer Abstimmung Hubert Kucher aus Schrezheim mit großer Mehrheit zum Vorstandsvorsitzenden gewählt worden. „Wir müssen an einem Strang ziehen und vor allem die Öffentlichkeitsarbeit verstärken. Die Leute müssen verstehen, wie Landwirtschaft funktioniert“, sagte Kucher.

Ein Landwirt bringt Gülle in Leutkirch aus. Dass dies künftig bodennah geschehen soll, dagegen wehren sich viele Landwirte.

Landwirte wehren sich gegen neue Gülleverordnung

„Bschütten“ mit dem markanten sechs-Kubik-Güllefass könnte in den nächsten Jahren der Vergangenheit angehören. Zumindest haben etliche Landwirte diese Sorge. Dann nämlich wird die Düngeverordnung in die nächste Runde gehen und mit ihr eine veränderte, bodennahe Düngemethode vorgeschrieben. Dagegen will die „Initiative für sinnvolle Güllewirtschaft“ frühzeitig vorgehen.

Die alte Düngeverordnung in Deutschland musste angepasst werden, weil die EU-Kommission die Umsetzung der Nitratrichtlinie einforderte.

Michaela Kaniber

Kaniber gegen neue Auflagen bei Düngeverordnung

Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) lehnt eine weitere Verschärfung der Düngeverordnung zum jetzigen Zeitpunkt ab. „Die vom Bund jetzt zusätzlich vorgeschlagenen Maßnahmen sind zum Teil existenzbedrohend“, sagte Kaniber. Die Landwirte wüssten, dass der Gewässerschutz eine elementare Herausforderung sei. „Sie sind bereit, dabei aktiv mitzuwirken.“

Mit den Vorgaben zur Düngeverordnung von 2017 sei den Bauern aber schon viel abverlangt worden.

 Markus Bauknecht (links) und Hubertus Kleiner (rechts) bedanken sich bei Jakob Lipp (Mitte).

Der Landwirt soll Geschichten erzählen

50 Jahre Maschinenring: Dieses Jubiläum hat der Maschinenring Alb-Oberschwaben im Rahmen seiner Hauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Boms am Samstagabend gefeiert. Beeindruckende Unterhaltung lieferte der „Mentalist und Gedankenkünstler“ und Landwirt Jakob Lipp, der mit Experimenten und Erzählungen zum „Querdenken in der Landwirtschaft“ aufrief.

„Angefangen hat alles eigentlich schon 1963“, sagte Ulrike Reiter, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle des Maschinenrings.

 Ein Landwirt bringt Gülle in Leutkirch aus. Dass dies künftig bodennah geschehen soll, dagegen wehren sich viele Landwirte. Die

Gülleverordnung: Bauern fürchten um ihre Existenz

„Was einer nicht schafft, das schaffen viele“: Bei der ersten Veranstaltung der „Initiative für eine sinnvolle Güllewirtschaft“ wollten mehr als 170 Interessierte wissen, wie insbesondere kleinere landwirtschaftliche Betriebe den Geboten und Verboten der neuen Düngeverordnung (DüVo) gemeinsam entgegentreten können.

Der Saal des Gasthofs „Ochsen“ platzte aus allen Nähten. Warum die Landwirte ihre Gülle weiterhin mit sogenannten Breitverteilern auf die Felder bringen wollen und Vorbehalte gegenüber der bodennahen Ausbringung haben, ...