Suchergebnis

 Freuen sich schon auf den Umzug der Werkstatt für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen: Produktionsleiter Jörg Oechsle u

Soziale Einrichtungen ziehen ins Erdgeschoss der Neuen Spinnerei in Wangen

Bruderhaus-Diakonie und die Stiftung Liebenau werden in die Neue Spinnerei (um)ziehen. Das ist am Freitag bei einem Rundgang durch das Gebäude mit dem Landesminister für Soziales, Gesundheit und Integration, Manfred Lucha (Grüne) bekannt geworden.

„Wenn ich behaupten würde, es war von Anfang an geplant, dass hier mehrere Träger sozialer Einrichtungen unter ein Dach kommen, würde ich lügen“, sagte der Investor. Er zeigte sich erfreut darüber, dass neben dem DRK nun auch die Verträge mit der Bruderhaus-Diakonie in trockenen Tüchern ...

 Stefan Jäckle möchte Bürgermeister von Hochdorf werden.

Bürgermeisterwahl in Hochdorf: Erster Bewerber stellt sich vor

Es gibt einen ersten offiziellen Bewerber für die Stelle des Bürgermeisters in Hochdorf. Stefan Jäckle kommt aus Reute und ist dort Ortschaftsrat und in Mittelbiberach Gemeinderat. Der 37-jährige Verwaltungswirt lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in seiner Heimatgemeinde Reute.

Jäckle hat bei der Gemeinde Mittelbiberach zuerst eine Ausbildung zum Fachangestellten für Bürokommunikation gemacht. In dieser Zeit arbeitete er primär im Standesamt und der Gemeindekasse.

 Das Feuerwehrhaus und der Bauhof von Grünkraut. Sie wollen, dass dieser Platz so bleibt, wie er ist (von links): Josef Merk, To

Grünkrauts Ortsmitte: Bürgerinitiative bekommt Rückenwind

Wie geht es weiter mit Grünkrauts Ortsmitte? Die Frage treibt die Gemeinde um. Denn geht es nach dem Willen der Gemeindeverwaltung, werden Feuerwehrhaus und Bauhofgebäude abgerissen, damit an dieser Stelle ein Zentrum für Altenpflege gebaut werden kann. Eine Chance, wie es die Befürworter nennen. Doch gegen diese Pläne regt sich seit geraumer Zeit Widerstand, der nach dem Ergebnis einer Fragebogenaktion der Bürgerinitiative „Hände weg vom Grünkrauter Gemeindezentrum“ jetzt auch in Zahlen messbar ist.

Thomas Hoyer und Constance Fukamesabe besiegeln mit symbolischem Handschlag den Export des ersten Containers Fair Trade-Kaffee a

„Wir fördern Veränderungen von unten“

Angefangen hat es in einem Laden in der Oberen Marktstraße, 1988. Ein paar Regale mit Kaffee, Tee und Gewürzen. Ein paar Zeitschriften der Solidaritätsbewegung mit den Befreiungsbewegungen aus der, wie sie damals hieß, „Dritten Welt“. Manche sprachen sogar bei den ärmsten Ländern von „Vierter“ oder gar „Fünfter Welt“. „Dritte Welt Partner“ (dwp) hieß das kleine Unternehmen, das seine Zentrale in Hinzistobel hatte.

Und jetzt, in der neuen Zentrale im Industriegebiet Erlen, der Blick auf die Hochregale im riesigen Lager, das mit ...

Dr. Tobias Stark, Klaus Fischer und Bürgermeister Reinhold Teufel (von links) stellten die informativen Stelen und ihre Inhalte

Im „Paradiesgarten“ die Geschichte erkunden

Schon vor 450 Jahren stand an einer Waldlichtung zwischen Hayingen und Aichstetten ein kleiner Bauernhof. Noch heute spricht die Bevölkerung von einem „Paradiesgarten“, eingebettet in eine malerische Landschaft. Mehrere Gebäude mit einer guten Infrastruktur, Festsaal, Allzweckscheune und ein Zeltplatz bieten Übernachtungsmöglichkeiten für Gruppen von neun bis zu 120 Personen.

Auf dem St. Georgenhof sind Privatpersonen, Unternehmen, Vereine, öffentliche Einrichtungen und Organisationen herzlich willkommen.

Die vier hundertjährigen Ravensburgerinnen (von links): Mararete Stenzel, Charlotte Ott, Kreszenz Reitz und Luise Wachter.

In Ravensburg leben vier Hundertjährige unter einem Dach

Im Seniorenheim Bruderhaus in Ravensburg leben so viele Hochbetagte wie noch nie: Gleich vier Bewohnerinnen haben im ersten Halbjahr 2020 ihren hundertsten Geburtstag gefeiert.

Die vier Frauen sind alle im ersten Halbjahr 1920 geboren, haben in derselben Zeit in Ravensburg gelebt und haben im Alter doch ganz unterschiedliche Erinnerungen.

Für Luise Wachter ist die Spohnstraße Heimat Die Leiterin des Heims, Sibylle Arana, arbeitet seit sieben Jahre im Bruderhaus und sagt: „Ich hatte hier noch keinen Hunderter.

Ursula von Helldorff (links) und Gudrun Reuther.

Darum braucht es das Ehrenamt

Ehrenamtliches Engagement kann viele Gesichter haben. Mancher hilft einmalig bei einer Veranstaltung, mancher engagiert sich über Jahre hinweg für ein Herzensprojekt. Manche Ehrenamtliche arbeiten am liebsten in einer Gruppe, andere handeln lieber als Einzelperson. Auf der anderen Seite kann die Art des Engagements ganz unterschiedlich sein. Ob es die Arbeit mit Kindern, mit Älteren, mit Flüchtlingen, mit Behinderten, im kulturellen Bereich oder für die Natur ist - die Möglichkeiten, sich einzubringen sind vielfältig.

 Sibylle Arana, Leiterin der Stiftung Bruderhaus, sagt, die Pflege in Deutschland würde ohne ausländisches Personal kollabieren.

Junge marokkanische Pflegerinnen finden ihr Glück in Oberschwaben

„Ich war Papas Prinzessin“, erzählt Hayat, und wie er ihr schon vor ihrer Volljährigkeit Freiheiten ermöglichte, die selten sind für ein Mädchen im Königreich Marokko. Sie durfte in der Stadt auf der Universität in Französisch die arabische Literatur studieren. Als der Vater schwer krank wurde, rief er Hayat, was „Leben“ heißt zu sich. Das einzige Mädchen in der Familie. Vier Brüder, zehn Cousins. Sie würden die Privilegien ihrer Schwester nach seinem Tod beenden.

 Frauen im Slum von Nairobi, an die bereits Mund-Nasen-Bedeckungen von Weltpartner ausgeteilt werden konnten.

Weltpartner verteilt Mund-Nasen-Bedeckungenim kenianischen Nairobi

Mit dem Verkauf von bisher gut 10 000 Mund-Nasen-Bedeckungen in Deutschland konnte die Ravensburger Fair Trade Genossenschaft Weltpartner 10 000 weitere Behelfsmasken an bedürftige Menschen in Nairobis Slum Korogocho verteilen.

Mit jeder verkauften Behelfsmaske wird eine weitere für Menschen in Kenias Hauptstadt finanziert, die sich eine solche Mund-Nasen-Bedeckung nicht leisten können. Ziel ist es, insgesamt 50 000 Behelfs-Masken in Deutschland zu verkaufen, um damit weitere 50 000 in Kenia verteilen zu können – als Zeichen ...

Nach Beschädigung durch Blitzschlag wurde die Haube des Dachreiters auf dem Untertor mit Knopf und Windfahne im Jahre 2019 resta

Zeitkapseln bewahren seit Jahrhunderten die Stadtgeschichte

Wie andernorts auch sind in Ravensburg die Spitzen zahlreicher historischer Türme mit einer Kugel, auch Knauf oder Knopf genannt, geschmückt, darauf thront zumeist eine Windfahne. In ihnen dokumentieren Zeitkapseln seit Jahrhunderten die Stadtgeschichte.

Einmal aufgesetzt sind diese zumeist aus Kupferblech bestehenden und teils vergoldeten, hohlen Kugeln nur schwer zugänglich. Man achtete deswegen auf die Haltbarkeit und Ansehnlichkeit des Materials.