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 Mit der Aufarbeitung ihrer Missbrauchsfälle befasst sich aktuell die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD). Der Waldseer Pfa

Sexueller Missbrauch in der Kirche: „Es muss klar benannt werden, wer genau die Täter sind“

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat sich mit der Aufarbeitung ihrer Missbrauchsfälle befasst und am Dienstag bei einem Expertentag in Hannover die Einrichtung der „Zentralen Anlaufstelle.help“ zum 1. Juli beschlossen. Sexueller Missbrauch im kirchlichen Kontext wurde in der öffentlichen Wahrnehmung bislang eher als Problematik der Katholiken zugeordnet. Mindestens 600 Missbrauchsfälle sind jedoch mittlerweile auch in evangelischen Einrichtungen bekannt geworden.

 Einst ein nobles Landhaus, dann Evangelische Haushaltungsschule und Kinderheim: Das historische Stammhaus Oberallewinden.

Eine Wolfeggerin bricht ihr Schweigen: Gewalt an Kindern war auch in Oberschwaben Alltag

Irene Klingler will nicht mehr schweigen. „Auch hier vor unserer Haustür sind Kinder Opfer von Gewalt worden – und zwar jeden Tag“, sagt die Wolfeggerin. Bis zum heutigen Tag werden Misshandlungen, wie sie Irene Klingler erfahren und gesehen hat, verschwiegen oder klein geredet – vor allem, wenn es um kirchliche Institutionen geht, sagt sie. Im November 2018 hat Klingler ihr Buch „Vom Schlafen auf kalten Fliesen bis zum Fußtritt ins Gesicht“ veröffentlicht.

 Das Gelände des ehemaligen Ferienlagers am Lengenweiler See zählt auch zu den Tatorten im Missbrauchsskandal der Ehemaligen Brü

Missbrauchsskandal: Erneut Kritik an Brüdergemeinde

Weiter massive Kritik an der evangelischen Brüdergemeinde Korntal mit ihren Kinderheimen in Korntal und Wilhelmsdorf. Fünf Jahre nach dem Bekanntwerden des Missbrauchsskandals greift das ehemalige Korntaler Heimkind Detlev Zander die Brüdergemeinde erneut an: „Gibt es Grund zu feiern oder sind wir bei der Aufklärung in Korntal wieder bei null? Letzteres ist realistischer.“ Jetzt fordert er erneut „die Aufklärung von Verbrechen“ bis heute.

Detlev Zander hat 2014 den Missbrauchsskandal mit seiner eigenen Geschichte öffentlich gemacht.


 Der Abschlussbericht des Aufklärungsprozesses im Missbrauchsskandal in den Heimen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal sor

Missbrauchsskandal: Brüdergemeinde will „Erinnerungskultur“

Drei Monate nach der Veröffentlichung des 400 Seiten starken Aufklärungsberichts im Missbrauchsskandal in den Heimen der Evangelischen Brüdergemeinde in Korntal und Wilhelmsdorf will die Gemeinde eine „würdige Erinnerungskultur“. Die passenden Ausdrucksformen müssten allerdings noch erarbeitet werden. Außerdem prüfe man derzeit die Umsetzung eines Projekts, das den Aufklärungsprozess evaluieren soll. Das schreibt die Evangelische Brüdergemeinde in einer Stellungnahme.

Ehemalige Heimkinder berichten von Arbeitszwang in Korntal

In den Heimen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal in Baden-Württemberg haben Kinder einem Bericht zufolge nicht nur sexualisierte Gewalt, sondern auch Arbeitszwang erlebt. Das ARD-Magazin „Report Mainz“ berichtet, im Auftrag der Brüdergemeinde habe der Wissenschaftler Benno Hafeneger von der Universität Marburg die Akten zu Korntal ausgewertet. „In den 50er, 60er und Anfang der 70er Jahre sind Kinder systematisch in die Arbeit hineingezwungen worden“, sagte er dem Magazin.


Der Aufklärungsbericht im Missbrauchsskandal in den Heimen der Evangelischen Brüdergemeinde ist am Donnerstag in Stuttgart vorg

In Kinderheimen herrschte ein grausamer Erziehungsstil

Das System und die Umstände in den Kinderheimen in ganz Deutschland waren die Rahmenbedingungen, die Kindesmissbrauch in den Heimen möglich gemacht haben. Das geht aus dem Aufklärungsbericht vor, der sich mit dem Missbrauchsskandal in den Heimen der Evangelischen Brüdergemeinde in Wilhelmsdorf und Korntal in den 1950er- bis 1980er-Jahren beschäftigt. Dieser wurde am Donnerstag vorgestellt.

Wie der Aufklärer Benno Hafeneger bei seiner Arbeit feststellte, konnte zur damaligen Zeit jeder als Erzieher in den Heimen beschäftigt werden.

Bericht bestätigt Missbrauch in Kinderheimen

Bericht bestätigt Missbrauch in Kinderheimen

Jetzt steht es schwarz auf weiß. In den Kinderheimen der Diakonie der Brüdergemeinde Korntal sind Kinder missbraucht worden. In den Heimen in Korntal im Landkreis Ludwigsburg und in Wilhelmsdorf im Landkreis Ravensburg haben die Kinder sexualisierte, physische und psychische Gewalt erfahren. Jetzt wurde der Aufklärungsbericht in Stuttgart vorgestellt.

Die beiden Aufklärer Benno Hafeneger und Brigitte Baums-Stammberger haben am Donnerstag den Aufarbeitungsbericht im Missbrauchss

Bericht bestätigt Missbrauch in Kinderheimen

Prügel, sexuelle und physische Gewalt haben die Kinder in den Heimen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal in Korntal im Landkreis Ludwigsburg und in Wilhelmsdorf im Landkreis Ravensburg erfahren müssen. Das geht aus einem Aufklärungsbericht hervor, der am Donnerstag in Stuttgart bei einer Pressekonferenz vorgestellt worden ist. Der mehr als 400 Seiten starke Bericht befasst sich mit der Zeit zwischen den Jahren 1950 und 1990.

„Wir haben die traurige Gewissheit, was damals geschehen ist und wir müssen anerkennen, dass Kindern in ...

Oft kommen Missbrauchsfälle erst Jahre später ans Tageslicht.

Auch in Wilhelmsdorf wurden Kinder missbraucht

Stuttgart/Wilhelmsdorf - Jetzt steht es schwarz auf weiß: In den Kinderheimen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal in Wilhelmsdorf im Landkreis Ravensburg und in Korntal im Landkreis Ludwigsburg sind Kinder sexuell, physisch und psychisch missbraucht worden. Das ist das Ergebnis eines Aufklärungsberichtes, der sich mit den Jahren zwischen 1950 und 1990 beschäftigt. Der Bericht steht am Ende eines langwierigen Aufarbeitungsprozesses, der 2014 gestartet wurde.

Der Eingang auf das Gelände des früheren Ferienlagers in Wilhelmsdorf in der Nähe des Lengenweiler Sees: Auch hier soll ein Tato

Missbrauchsbericht wird heute vorgestellt

Die Anschuldigungen wiegen schwer: Systematisch sollen Kinder in den Heimen in Korntal (Kreis Ludwigsburg) und in Wilhelmsdorf in den 1950er- bis 1970er-Jahren missbraucht worden sein und psychische wie physische Gewalt erfahren haben. Heute, Donnerstag, wird auf einer Pressekonferenz in Stuttgart erstmals ein Aufarbeitungsbericht vorgestellt, der sich mit dem Thema befasst. Bisher stehen nicht überprüfbare Zahlen von Opfervertretern im Raum, die von rund 300 Betroffenen ausgehen, von denen rund 30 bis 40 nach Wilhelmsdorf verortet werden.