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SWEG-Chef Tobias Harms erläutert die Vorteile der neuen Züge.

Die neuen Züge auf der Zollern-Alb-Bahn im Detail

Auf der Zollern-Alb-Bahn sind ab Mitte Dezember neue Lint-54-Züge unterwegs, die die alten Regio-Shuttles ersetzen. Die Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG (SWEG) hat jetzt die modernen Fahrzeuge vorgestellt. SZ-Redakteur Sebastian Korinth zeigt, was sie auszeichnet.

Einst gab es ein Café Mohrenköpfle in Tuttlingen

Das Wort „Mohr“ stammt von den Mauren ab, Arabern, die im Mittelalter Spanien besetzt hielten. Bis Tuttlingen sind die Mauren nicht gekommen – aber das Wort, das heute vielfach als rassistisch empfunden wird, hat auch in Tuttlingen seine Spuren hinterlassen. Nicht nur im Stadtteil Möhringen, wo eine Mohrendarstellung im Wappen verankert ist. In Tuttllingen selbst gab es beizeiten zwei Gaststätten, die den Mohren im Namen führten, weiß Stadtarchivarin Gunda Woll.

 Demonstranten mit ihren Plakaten auf der Fridays for Future-Demo

Letzte Klimademo vor den Sommerferien

Fridays for Future Ravensburg streikt wieder: Das erste Mal seit Ausbruch der Pandemie gab es wieder eine Demo der jungen Klimaschutzaktivisten. Um 15 Uhr ging es am Bahnhof Ravensburg los – durch die Innenstadt bis zur anschließenden Kundgebung auf dem Marienplatz. Aufgrund der heißen Wetterlage – zum Demonstrationszeitpunkt 32 Grad – wurde die Route verkürzt. Zudem kamen nur knapp 50 Teilnehmer.

 Bei den beiden Bahnbrücken nahe der Autobahnanschlussstelle Wangen-Nord wird die Lücke bei Masten und Oberleitungen geschlossen

Wie die letzten Oberleitungsmasten aufgestellt werden

Dieser Tage wird die Lücke bei Masten und Oberleitungen auf der künftig elektrifizierten Bahnstrecke im Württembergischen Allgäu geschlossen. SZ-Redakteur Bernd Treffler war mit der Kamera bei den Bauarbeiten in luftiger Höhe dabei.

Fasnet Kißlegg

Ein bunter Umzug und ein strahlender Prinz

Sonne, Stimmung und ein strahlender „Prinz William“ unter den 3500 Zuschauern des Kißlegger Narrensprungs am Samstag: Der „Flecka“ feierte ein frohes Narrenfest, dem natürlich wieder ein Zunftmeisterempfang im Neuen Schloss vorausgegangen ist. Mit dem diesjährigen Fasnetsmotto „Bahn frei – Kißlegg unter Strom“ setzen sich dort Bürgermeister Dieter Krattenmacher, Landtagsabgeordneter Raimund Haser und Immenrieds Ortsvorsteher Armin Notz politisch-närrisch auseinander.

 Der Royale Freundeskreis ist auch dabei.

So war’s am Aitracher Fasnetssamstag

Getreu dem diesjährigen Motto der Aitracher Fasnet „Die goldenen 20er – Aitrach tanzt wie 19hundertzwanzig“ präsentierten sich am Samstag viele Fußgruppen der heimischen Narrenzunft beim traditionellen Narrensprung in der Illertalgemeinde: in Kostümen, passend zur Blütezeit der deutschen Kunst, Kultur und Wissenschaft in der Weimarer Republik.Mehr als 3000 Mitwirkende in 55 Gruppen sorgten für Hochstimmung beim zweistündigen Umzug. Hästräger von 26 Narrenzünften der alemannischen Fasnet, dem bayerischen Fasching, Prinzenpaare und Gardemädchen, ...

Bahn frei beim Rathaussturm sowie Kinder und Mäschkerlesumzug in Kißlegg.

Bahn frei in Kißlegg

Wenn die Züge nicht mehr auf den Schienen, sondern auf den Straßen rollen, dann kann der Grund dafür nur die Fasnet sein. Unter dem Motto „Bahn frei - Kißlegg unter Strom“ haben sich nicht nur Züge verschiedenster Art zum Kinder und Mäschkerlesumzug zusammen gefunden, sondern auch lustiges Bahnpersonal und natürlich die Hudelmale, Reitenderle, Grundholde, Schnarragagges und Zunfträte der Kißlegger Narrenzunft. Die schönsten Impressionen vom Umzug.

Ein gelungener Auftakt: Mehr als 300 Kißlegger kommen zum Hemadglonker und zum Fasnetsspiel.

Ein mehr als gelungener Fasnetsauftakt

Nicht nur Bürgermeister Dieter Krattenmacher schwärmte in den höchsten Tönen. Tatsächlich haben Ulrike Schleifer und Stephan Wiltsche ein einzigartiges Fasnetsspiel nach dem diesjährigen Motto „Bahn Frei – Kißlegg unter Strom" zu Papier gebracht, das Bernd Frey als Gesamtleiter umsetzte.

In fünf Szenen wurde im Jubiläumsjahr 150 Jahre Bahn und Bahnhof Kißlegg das Thema umgesetzt. Zuvor gingen rund 300 Kißlegger zum vierten Mal beim Hemadglonker auf die Straße – und schepperten und klepperten, was das Zeug hielt.