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Der alte Berg bei Böttingen. Hier gibt es viele wertvolle Wiesen.

Darum müssen alle Wiesen regelmäßig unters Messer

Die Heuernte auf dem Heuberg ist in vollem Gange. Mit großen Maschinen fahren die Landwirte das gemähte und getrocknete Gras ab.

Gerade auf dem Heuberg keine einfache Sache. Durch die geographischen Gegebenheiten wachsen auf den Wiesen auf dem Heuberg einige besonders wertvolle Pflanzenarten. An diesen Pflanzen hängt oft noch viel mehr.

„Ein Pflanze dient ja zum Beispiel über den Nektar Insekten als Nahrung, die Insekten frisst dann ein Vogel und den Vogel wieder ein größerer Räuber“, erklärt Judith Engst.

 Das „Bürgle“ mit seiner Kapelle bei Wehingen ist ein Ort zum Beten, Luftholen und sich von der hektischen Welt mit ihren Sorgen

Mehr als ein Ort zum Beten

Schon zu regulären Zeiten ist das „Bürgle“ mit seiner Kapelle bei Wehingen ein Ort zum Luft holen, beten, sich ein bisschen von der hektischen Welt mit ihren Sorgen zu distanzieren. Ganz offensichtlich ist es das noch viel mehr jetzt, wo Menschen die Nähe zur Natur suchen. Dabei können sie Überraschendes bemerken: Irgend jemand hat ein wetterfest verschweißtes Schild bei der Mariengrotte am Bürgle befestigt, auf dem steht: „Liebe Kinder, liebe Spaziergänger, Vermisst Ihr auch eure Freunde?

 Ein öffentliches WLAN-Netz bekommt die Schlossberghalle.

Schlossberghalle bekommt öffentliches WLAN-Netz

Auf Empfehlung des Bauausschusses hat der Gemeinderat bauliche Ergänzungen und Anschaffungen bei der Schlossberghalle beschlossen. Dies sind laut Pressemitteilung die Umprogrammierung Lüftungsanlage und Beleuchtungsanlage, eine Ergänzung der Schließanlage, der Umbau von ELA-Schaltschrank und Bühnenscheinwerfer sowie Nachbesserungsarbeiten im Raucherraum.

Die Festinstallation eines Beamers im Foyer, der Einbau einer Osmoseanlage für die Spülmaschinen sowie die Anschaffung von Stehtischen werden nochmals überprüft.

 Der Wehinger Unternehmer Eduard Spreitzer vor einem seiner Lieblingsbilder aus Filz.

Eduard Spreitzer: Firma ist sein Lebenswerk

Zehn Jahre hat Eduard Spreitzer gebraucht, um sich an die Idee zu gewöhnen, sein Lebenswerk endgültig an seine Söhne – und seinen Neffen – zu übergeben. Doch noch immer ist der 75-Jährige täglich in der Gruner AG, hält Kontakte in die Auslandsniederlassungen, reist regelmäßig dorthin. Aber das operative Geschäft führen seit letztem Jahr Patrick und Wolfgang Spreitzer sowie Martin Spreitzer. Doch wer den verbindlichen und doch bestimmten Mann kennt, weiß, dass man ihn vergeblich in der Südsee-Hängematte suchen wird.

 Bürgermeister Gerhard Reichegger beim Ortstermin mit Jugendlichen und Eltern beim bisherigen Streethockey- bzw. Basketballplatz

Neue Weihnachtsbeleuchtung für Wehingen

In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Wehinger Gemeinderat mit einer umfassenden Tagesordnung beschäftigt. So beschloss er, dass für die Ortsmitte eine neue Weihnachtsbeleuchtung angeschafft werden soll, weil die alte reparatur- und sanierungsfällig ist. Auch aus energetischen Gründen lag eine Neuanschaffung nahe. Künftig sollen in der Weihnachtszeit LED-Lampen, wie ursprünglich in Sternenform, weihnachtliches Flair in die Ortsmitte bringen; auf Wunsch könnten sich Geschäftsleute der Neuanschaffung anschließen.

 Das „Bürgle“ liegt im Bäratal zwischen Wehingen und Gosheim.

Eine Stätte der Stille und Besinnung

Seit über 130 Jahren ziert das Wehinger „Bürgle“ das Bäratal zwischen Wehingen und Gosheim. Der dazugehörige Kreuzweg wird in diesem Jahr 120 Jahre alt.

Die Kapelle konnte gebaut werden, weil Bürger Geld dafür gesammelt und die Gemeinde gebeten haben, das für den Bau notwendige Holz und auch den Platz zur Verfügung zu stellen. Am 2. Oktober 1887, also vor 131 Jahren, wurde die Kapelle durch Pfarrer Hopp eingeweiht.

Ein Jahr später, genau am 27.


Fleißige Wanderer: (von links) Alfred Weggl, Herbert Wulfert, Richard Moosbrucker, Reinhold Narr, Rudi Gut und Adi Merkt.

Albvereinler blicken auf „super Jahr“ zurück

„Es war ein super Jahr, das hinter uns liegt.“ So ist das Fazit von Adi Merkt als Obmann der Ortsgruppe im Schwäbischen Albverein Wehingen bei der Generalversammlung am Freitagabend im Café Keller ausgefallen. Man habe Altes bewahrt und Neues ausprobiert. So sei beispielsweise das Rübengeisterprojekt sehr gut angekommen.

Die Wirte in der Albrechtshütte hätten, ebenso wie die Wanderführer gute Arbeit geleistet. Insgesamt habe man 225 Teilnehmer an den 15 Wanderungen verzeichnen können, die eine Gesamtstrecke von 170 Kilometern ...


Der Deilinger Herbert Pfenning spielt in seiner Freizeit auf dem Alphorn.

Alphornklänge schweben über den Heuberg

Der Deilinger Herbert Pfenning und die Blasmusik. Das ist ein eigenes Kapitel wert. Doch eine besondere Seite ist, dass der Ur-Deilinger in seiner knapp vorhandenen Freizeit auf dem Alphorn spielt. Damit erfreut er in den Abendstunden die Menschen der Region: Egal ob auf der Höhe oberhalb von Deilingen oder aber auch auf dem Bürgle in Wehingen.

Wenn Herbert Pfenning sein Instrument ansetzt, entlockt er ihm alpenländische Töne. Das, und der Blick ins Tal ergibt ein wunderbares Stimmungsbild, das gerade jetzt ein Stück Heimat ...


Die Enkelin unseres Autors bestaunt einen Schwefelporling in Wehingen.

„Schau mal Opa, was ist das denn?“

„Schau mal Opa, was ist das denn?“ „Das ist ein Pilz, Flora. Der wächst aus diesem Baumstamm heraus, der einmal in der Deilinger Straße stand.“ Viel mehr konnte der Opa und Autor dieses Textes auch nicht sagen, aber beeindruckt war er allemal, als er den Pilz in der Nähe vom „Bürgle“ in Wehingen entdeckte. Schnell ins Internet und recherchieren. Oder besser doch zuerst mal die Expertin, Judith Engst, aus Reichenbach fragen. Sie tippt auf Schwefelporling, gibt unserem Autor aber noch eine Mailadresse eines absoluten Pilzkenners.

Wanderung spürt Duft des Heus nach

„Was das Heu zum Duften bringt“, dies ist das Thema einer geführten Wanderung am Bürgle mit Naturkennerin Judith Engst. Gewandert wird am Freitag, 13. Juni. Treffpunkt ist in Wehingen am Wanderplarkplatz Bürgle. Die Teilnahmegebühr beträgt drei Euro pro Person. Wer mitwandert, braucht festes Schuhwerk und wettertaugliche Kleidung.

Die ersten Wiesen sind abgemäht, allenthalben duftet es nach Heu. Woher kommt dieser Duft? Und welche botanischen Besonderheiten bietet der Monat Juni?