Suchergebnis

Teller mit Essen

"Aufgegabelt": Die Bad Saulgauer Kostbar kann ganz köstlich sein

Die Kostbar ist das heimliche Wohnzimmer nicht weniger Bad Saulgauer: Um neun Uhr morgens öffnet sich tagtäglich die Eingangstüre, um nicht vor ein Uhr nachts wieder zu schließen. Mit der Lage direkt am Marktplatz ist die Lokalität ein Dreh- und Angelpunkt für das Leben in der Kleinstadt.

Frühstück, Frühschoppen, Mittagstisch, Nachmittagsfreude mit Kaffee und Kuchen, Barbetrieb und kulinarische Abendunterhaltung: Auf zwei Ebenen entfaltet sich anheimelnder Charme, der das Bleiben leichter macht als das Gehen.

Rustikales Geflügel: Brust und Schenkel von der Gans nebst Knödeln, Bratapfel und separat gereichtem Blaukraut.

„Aufgegabelt“: So schmeckt es unserem Restaurantkritiker im Gasthof Rose

Der Beginn dieses Mittagsmahls in der Ehinger Rose ist erfrischend ehrlich – und gerade deshalb auch ein bisschen enttäuschend. Auf die Frage, ob die Maultaschen auf der Tageskarte selbst gemacht sind, sagt die junge, agile Bedienung mit dem Anflug kurzer Verlegenheit: „Nein.“

Für einen kleinen Moment steht die Frage im Raum, warum man sie trotzdem bestellen sollte. Aber weil es für Fertiggerichte in der Gastronomie noch nie wirklich kulinarisch überzeugende Argumente gab, bleiben die Maultaschen unbestellt.

Essen auf einem Teller

„Aufgegabelt“: Verwunschener Ort im Allgäu mit zauberhafter Küche

Im seidigen Nebelkleid eines nasskalten Herbstabends wirkt es tatsächlich wie ein kleines Märchenschloss: das Hotel Waldsee in Lindenberg. Seinen Namen hat es natürlich von dem Gewässer, an dessen Rand es so idyllisch liegt. Und obwohl das Allgäu nicht eben für seinen Fisch berühmt ist, nimmt Küchenchef Bodo Hartmann die Nähe zum Wasser als Anlass, sich diesem Thema intensiver zu widmen. Das schöne Restaurant im Parterre des Hauses atmet eine gewisse Nostalgie.

Niedersachsen, Hannover: Auf einem Display in einem VW-Bus des Ridesharing-Anbieters MOIA werden die nächsten Stationen angezeig

Im Sammeltaxi durch die Stadt: Was bringt Ridepooling wirklich?

Billiger als das Taxi, komfortabler als der Bus und klimafreundlicher als das eigene Auto: Die Idee des Ridepooling klingt verlockend und hat mittlerweile etliche deutsche Städte erreicht. Durch Hamburg, Berlin, München oder Hannover fahren Hunderte moderne Elektro-Sammeltaxis, Kunden können einfach per App buchen, Algorithmen bestimmen die effektivsten Routen. Ist das der Aufbruch in die Zukunft der urbanen Mobilität? Und vor allem: Funktioniert die Idee?

Herbstlicher Hauptgang: Kaninchenroulade mit Pfifferlingen, Bandnudeln und Gemüse.

„Aufgegabelt“: Mediterrane Eleganz am schwäbischen Meer

Das Boutiquehotel Friesinger, in dessen Parterre das Restaurant Meersalz beheimatet ist, stammt aus den 1920er-Jahren und wirkt angenehm nostalgisch. Der Weg zum Eingang führt durch einen grünen Gastgarten. Alles hat etwas Lauschiges, Heimeliges. Im Restaurant dominiert dann eine warme Eleganz, die von natürlichem Holz und gedeckten Tönen herrührt. Das aufmerksame Duo aus Kellnerin und Kellner huscht in neutralem Schwarz durch die gastliche Szenerie, immer bereit, ein Glas nachzuschenken.

Person steckt Gabel in eine Lasagne

250 Mal „Aufgegabelt“ - 193 Restaurants und drei verdorbene Mägen

Tja, nun ist es also so weit: Dieser Text ist die 250. Ausgabe der Kolumne „Aufgegabelt“, seit sie am 3. Januar 2015 zum ersten Mal erschienen ist.

Sicher kein Grund sentimental zu werden, zumal es ehrlich gesagt nicht besonders gut bestellt ist um unsere Gastronomie.

Und das liegt sicher nicht an den paar verdorbenen Mägen mit ihren unschönen Begleiterscheinungen, die sich nach Restauranttests eingestellt haben. Aber dazu später mehr.

Aufgegabelt: In der Spielbank ist gutes Essen keine Glückssache

Natürlich liegt es nahe, ein erfolgreiches Konzept, wie es sich im italienischen Restaurant Kantine in Ravensburg über eine beachtlichen Zeitraum bewährt hat, auch anderswo zur Blüte zu bringen. Im konkreten Fall ist das Anderswo in Lindau am Bodensee, genauer gesagt im Erdgeschoss der Spielbank, die fast unmittelbar am Ufer steht.

Der Gastgarten wirkt großzügig und seenah. Das Ambiente innen ist insgesamt geprägt von einer gewissen Kühle: Schwarz-Weiß, silberne Lampen, viel Glas.

 Tiere sind das Leben von Selina Schubert. So gut wie die beiden Berner Sennenhunde Barney Geröllheimer und Fred Feuerstein sowi

Zweibeiner mit Herz hilft Vierbeinern in Not

Aalen - Vor fast einem Jahr ist Selina Schubert nach Budapest gefahren. Im Gepäck hatte sie 600 Kilogramm Hunde- und Katzenfutter, unzählige Decken, Handtücher, Leinen, Halsbänder und Spielzeug für die Vierbeiner in einem der größten Tierheime der ungarischen Hauptstadt. Jetzt plant die 24-Jährige eine zweite Hilfsaktion für das dortige Noah-Tierheim. Das Leid der dort zum Teil kranken und gehandicapten Hunde habe sie berührt. Gerührt sei sie auch von der enormen Spendenbereitschaft der Bürger gewesen.

Optisch grell, aber geschmacklich eher farblos: die Soßen zu den Frischkäsehappen im Kichererbsenteigmantel.

Aufgegabelt: Indische Küche ohne den Reiz der typischen Würze

Sie gilt als eine der abwechslungsreichsten Küchen der Welt: farbig, bisweilen scharf, manchmal mit warmen Aromen, vereinzelt bitter und vor allem nie langweilig.

Das Goa in Meckenbeuren tut sich aber schwer, diese Vielfalt am Ende auch tatsächlich auf den Teller zu bringen – zumindest beim jüngsten Testmenü, das zunächst überaus vielversprechend mit einer Brotspezialität namens Alu Naan beginnt:

Dabei handelt es sich um ein Fladenbrot aus Weizenmehl, in dem Kartoffelstückchen verarbeitet sind.

Aufgegabelt: So schmeckt dem Gastrokritiker das Essen in der „Traube“ in Sigmaringen

Sogenannte Streu- und Speisewürze hat inzwischen eine lange Tradition sowohl in Privat- wie auch in Profiküchen. Am unbefangensten gehen die Schweizer mit ihrem Aromat und den verschiedenen Abwandlungen um. In nicht wenigen eidgenössischen Lokalen stehen flüssige oder pulverförmige Geschmacksverstärker direkt neben Salz- und Pfefferstreuer.

Das Dumme an solchen Mitteln ist nur: Wer richtig handwerklich kocht, der erzeugt dabei von allein genug Geschmack, der nicht erst künstlich verstärkt werden muss.