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 Der Kabarettist Jess Jochimsen ist am Freitag in Ellwangen auf dem Schießwasen aufgetreten.

Jess Jochimsen ist der Muntermacher in den Zeiten der Seuche

Wer hätte gedacht, dass Ellwangens Schießwasen nicht nur Autokino kann, sondern sogar kabaretttauglich ist? Die (fast ausverkaufte) Feuerprobe am Freitagabend ist ein Erfolg gewesen – für Besucher, für Stadt und Stiftsbund als Veranstalter, Licht- und Tontechniker und freundliche Geister, die mit Bollerwagen-Minibar ihre Kreise zogen. Und für den Freiburger Kabarettisten Jess Jochimsen, der sich der Herausforderung des Dialogs mit einem Publikum gestellt hat, das er weder sah noch hörte.

Gericht in einer Box

Ein bisschen Roter Ochse für zu Hause

Bevor es wie immer ums Wesentliche – also ums Essen – geht, eine kurze Bemerkung, die auch zwei Zuschriften und die damit verbundenen Gedanken in Corona-Zeiten beantwortet. Frau S. aus Friedrichshafen fragt sich, ob es sinnvoll sei, an einer Gastro-Kolumne festzuhalten, während die Gastronomie bis auf Weiteres unfreiwillig Ruhetag um Ruhetag verkraften müsse. Abgeholtes oder geliefertes Essen könne ja seriös ohnehin nicht beschrieben und beurteilt werden.

 Diese Currywurst bot der Seewald-Imbiss.

"Aufgegabelt"-Spezial: Die B30 als Fressmeile

Wer eine gute Currywurst essen will, muss halt ins Ruhrgebiet fahren, werden die Puristen sagen. Oder nach Berlin. Entlang der Bundesstraße 30, an der zwischen Friedrichshafen und Ulm eine ganze Reihe von Imbissen Wegzehrung versprechen, gibt’s sie allerdings auch.

Und eine ganze Menge mehr, wie die folgende Erkundungstour auf einer der bedeutendsten Lebensadern Oberschwabens zeigen wird.

Wer Friedrichshafen verlässt und Richtung Meckenbeuren gemütlich genug unterwegs ist, wird zur Linken rechts neben einer Tankstelle ...

 Beim Imbiss in Enzisreute gibt es Fleischküchle in Soße samt Wecken dazu.

Aufgegabelt Spezial: Die B 30 als Fressmeile

Wer eine gute Currywurst essen will, muss halt ins Ruhrgebiet fahren, werden die Puristen sagen. Oder nach Berlin. Entlang der B30, an der zwischen Friedrichshafen und Ulm eine ganze Reihe von Imbissen Wegzehrung versprechen, gibt’s sie allerdings auch. Und eine ganze Menge mehr, wie die folgende Erkundungstour auf einer der bedeutendsten Lebensadern Oberschwabens zeigen wird.

Wer Friedrichshafen verlässt und Richtung Meckenbeuren gemütlich genug unterwegs ist, wird zur Linken rechts neben einer Tankstelle den Seewald-Imbiss nur ...

Aufgegabelt: Gehässige Restaurant-Besucher und unverschämte Köche

Die Fähigkeit, mit Kritik umzugehen, ist bei uns allgemein nicht besonders ausgeprägt. Da ist die Gastronomie keine Ausnahme.

Das Geschrei ist groß, wenn Menschen ihre negativen Erfahrungen über das Internet in die Öffentlichkeit tragen, meistens noch dazu im Schutz der Anonymität.

Wirtsleute oder kritisierte Köche klagen dann darüber, dass die Gäste sich mit ihrer Beschwerde nicht direkt an sie gewandt haben, sondern ihre schlechten Erfahrungen mit der digitalen Welt teilen.

Aufgegabelt: So schmeckt das Essen im „La Romantica“

Manchmal kostet es ein wenig Überwindung, einer Restaurantempfehlung zu folgen. Zum Beispiel dann, wenn das Lokal von außen – eingezwängt zwischen nüchterne Gewerbebauten – wenig einladend wirkt.

Im Falle des La Romantica in Laichingen sollte sich der hungrige Genießer aber nicht davon abhalten lassen. Denn auch wenn das Auge oft genug mitisst – von der Fassade kann es schließlich nicht herunterbeißen.

Muss es zum Glück auch nicht, denn der kleine, aber umtriebige Laden hat genügend lohnende Alternativen zu bieten.

Zoll

Zoll pfändet Bus: Reisende müssen umsteigen

Weil ein Reiseunternehmer seine Steuerschulden nicht beglichen hat, ist sein Bus auf der Autobahn 96 bei Wangen im Allgäu (Kreis Ravensburg) gepfändet worden. Die sechs Passagiere, die aus der Schweiz Richtung Osteuropa unterwegs waren, mussten aussteigen und reisten mit Shuttles weiter an ihr Ziel, wie ein Sprecher des Zolls am Donnerstag mitteilte. Auch der Busfahrer wurde am Dienstagabend von einem Ersatzbus aufgegabelt. Der Reisebus wurde beim Zoll eingeliefert.

Schwäbischer Klassiker: Schmackhafte Maultasche mit reichlich Bratensoße und geschmälzten Zwiebeln.

„Aufgegabelt“: So schmeckt es unserem Restaurantkritiker im Amtzeller Gasthof Zum Schloss

Viel ließe sich über die Qualität von echten geschmälzten Zwiebeln schwäbischer Herkunft philosophieren und wie wenig Köche sich Zeit dafür nehmen.

Dabei ist es an sich ganz einfach: Auf die feinen Ringe einer großen Zwiebel kommen vier Esslöffel Butter. Die Zwiebeln werden bei einem Drittel Herdhitze in der Butter sozusagen geschmolzen, bis sie wirklich fast zerfallen.

Zarte Röstnote für die Maultaschen Das kann bis zu 20 Minuten dauern.

Teller mit Essen

"Aufgegabelt": Die Bad Saulgauer Kostbar kann ganz köstlich sein

Die Kostbar ist das heimliche Wohnzimmer nicht weniger Bad Saulgauer: Um neun Uhr morgens öffnet sich tagtäglich die Eingangstüre, um nicht vor ein Uhr nachts wieder zu schließen. Mit der Lage direkt am Marktplatz ist die Lokalität ein Dreh- und Angelpunkt für das Leben in der Kleinstadt.

Frühstück, Frühschoppen, Mittagstisch, Nachmittagsfreude mit Kaffee und Kuchen, Barbetrieb und kulinarische Abendunterhaltung: Auf zwei Ebenen entfaltet sich anheimelnder Charme, der das Bleiben leichter macht als das Gehen.

Rustikales Geflügel: Brust und Schenkel von der Gans nebst Knödeln, Bratapfel und separat gereichtem Blaukraut.

„Aufgegabelt“: So schmeckt es unserem Restaurantkritiker im Gasthof Rose

Der Beginn dieses Mittagsmahls in der Ehinger Rose ist erfrischend ehrlich – und gerade deshalb auch ein bisschen enttäuschend. Auf die Frage, ob die Maultaschen auf der Tageskarte selbst gemacht sind, sagt die junge, agile Bedienung mit dem Anflug kurzer Verlegenheit: „Nein.“

Für einen kleinen Moment steht die Frage im Raum, warum man sie trotzdem bestellen sollte. Aber weil es für Fertiggerichte in der Gastronomie noch nie wirklich kulinarisch überzeugende Argumente gab, bleiben die Maultaschen unbestellt.