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 Wolf Gremlich zu Hasenweiler hat im Jahr 1517 das Wasserschloss Bettenreute durch eine Heirat erhalten, schreibt Kurt Schrem in

Eine Familie herrschte im Mittelalter über Oberschwaben: Was davon heute noch übrig ist

Sie haben über viele Ländereien in Oberschwaben geherrscht und die Region geprägt: Mitglieder des Adelsgeschlechts der Gremlich. Was Burgruinen in Fronhofen und Seen bei Wilhelmsdorf mit der Ritterherrschaft zu tun haben, hat der Hobbyhistoriker Kurt Schrem erforscht.

Die Gremlichs zählen zu den ältesten nachweisbaren Adelsgeschlechtern der Stadt Pfullendorf und deren Umland, sagt Schrem. „Als Kirch- und Dorfherren bestimmten sie in den Jahren 1218 bis 1664 in den ihnen gehörenden Dörfern den Ortspfarrer.

Der aus Trossingen stammende seinerzeitige Bundesminister Hans Lenz (rechts) anno 1963 mit Prinz Philip.

Bundesminister aus Trossingen traf Prinz Philip

In den Archiven des Auberlehauses wird auch ein Erinnerungsstück in Zusammenhang mit dem am Freitag verstorbenen Ehemanns der Queen, Seine Königliche Hoheit, Prinz Philip, Herzog von Edinburgh verwahrt. Am 5. April 1963 war der Trossinger Hans Lenz als Bundesminister für wissenschaftliche Forschung zur offiziellen Eröffnung der Berkshire Nuclear Power Station geladen und traf dort auch auf den Prinzen, der die feierliche Eröffnung vornahm. Auf mehreren Fotos ist der Bundesminister zu sehen, „ein Shake-Hand-Foto mit dem Prinzen ist leider nicht ...

Neufras Bürgermeister Robert Traub freut sich über die Fakten, die die ehrenamtlichen Heimatforscher Annemarie und Siegfried Lor

Ehepaar klärt Schicksal eines vermissten Soldaten

Annemarie Lorch und ihr Ehemann Siegfried haben als Laienhistoriker das Schicksal eines jungen Neufraer Soldaten namens Johannes Gualbert Wetzel geklärt, der im Ersten Weltkrieg im Rahmen der Großoffensive des französischen Oberbefehlshabers Robert Nivelle im so genannten „Winterberg-Tunnel“ sein Leben lassen musste.

Neufras Bürgermeister Reinhard Traub fand, dass die akribische Arbeit des Ehepaars Lorchs um die Ortsgeschichte es wert sei, einer breiten Öffentlichkeit nahegebracht zu werden.

Juri Gagarin

Juri Gagarin: Russland veröffentlicht historische Fotos

60 Jahre nach dem ersten Flug eines Menschen ins Weltall hat Russland historische Fotos und Dokumente zu Juri Gagarin und anderen Kosmonauten im Internet veröffentlicht.

An diesem Montag wird Gagarins Flug vom 12. April 1961 groß mit Ausstellungen und Veranstaltungen gefeiert. Am Ort der Landung des Kosmonauten in der Nähe der russischen Stadt Engels im Gebiet Saratow an der Wolga öffnete am Samstag ein nach Gagarin benannter Park der Entdecker des Kosmos.

Bernd Sibler

Kulturfonds unterstützt 56 Kunst- und Kulturprojekte

Kunst- und Kulturprojekte in Bayern werden in diesem Jahr über den Kulturfonds mit rund 650 000 Euro unterstützt. Dabei erhalten 56 Vorhaben eine Förderung in Höhe von maximal 25 000 Euro, wie Kunstminister Bernd Sibler (CSU) am Donnerstag in München mitteilte. Im vergangenen Jahr waren es noch 90 Vorhaben, die mit knapp einer Million Euro gefördert wurden.

Die Differenz ergebe sich, da weniger Anträge gestellt worden seien, teilte eine Ministeriumssprecherin mit.

1993 war auch Wladimir Putin (Zweiter von rechts neben Erwin Teufel) in Spaichingen.

Heimatbrief erzählt von Putin in Spaichingen und anderen Geschichten

Der Spaichinger Heimatbrief 2021 ist wie das ganze Jahr 2020 – anders. Aber nicht so anders, wie im Zusammenhang mit den herunter gefahrenen Aktivitäten des „Coronajahrs I“ befürchtet. Die Autoren haben aus der Not eine Tugend gemacht und die Jubiläen und Beiträge, die ein, zwei Jahre zuvor nicht möglich waren, einfach nachgeholt.

So ist zum Beispiel alles über die Entwicklung des Kindergartens St. Michael nachzulesen, der 2019 50 Jahre alt geworden ist.

Pater Godehard Fuchs: „Für den kleinen Mann“

Seelsorger galt auf dem Heuberg einst „fast schon als Kommunist“

Dass heute Firmenchefs auf dem Heuberg öffentlich die wichtige Rolle von Betriebsräten betonen, dass die Würde in der Arbeitswelt ein ganz zentraler Punkt ist, dass Themen wie Mobbing und Ausgrenzung am Arbeitsplatz Themen für Weiterbildungen von Führungskräften sind. – All das hätte sich Pater Godehard Fuchs zum Beginn und auch während seiner Amtszeit als Betriebs-seelsorger von 1974 bis 1995 nicht träumen lassen. Seit 20 Jahren lebt der Salvatorianer-Pater in seiner ursprünglichen Heimat Bierhütte in einem Haus, das er auf einem ererbten ...

Joachim Wohnhas beschäftigt sich gerne mit historischen Themen und ist so auf Spuren der Familie Leuthi gestoßen.

Spurensuche zu Tettnangs erster Gemeinderätin: Wer hat Marie Leuthi gesehen?

Gerade mal 33 Jahre ist Marie Leuthi alt, als die Bürgerin im Jahr 1919 als erste Frau überhaupt in den Tettnanger Gemeinderat einzieht. Aber: Wie sie ausgesehen hat, wissen wir nicht. Dieser Umstand treibt Joachim Wohnhas um.

Wohnhas ist selbst Gemeinderat, dazu Ortsvorsteher in Kau. Nun versucht er, der sich in seiner Freizeit mit lokalhistorischen Themen beschäftigt und selbst inzwischen über ein stattliches Archiv historischer Schriften verfügt, doch noch ein Bild von Marie Leuthi aufzutreiben.

ILLUSTRATION - 11.01.2021, Baden-Württemberg, Stuttgart: Unter einem Cursor steht auf der Startseite mit dem Logo der deutschspr

Vom Erfolg und Manko des größten Internet-Lexikons: Welche Zukunft ein Autor für die Wikipedia sieht

Wissen für alle! Mit rund 2,5 Millionen deutschsprachigen Einträgen hat die Wikipedia den Zugang zu Informationen im Netz demokratisiert. Auch nach 20 Jahren ist die Plattform eine der beliebtesten Websites für Internetnutzer. Der Wikipedianer Zollernalb stammt aus der Region und arbeitet hier als Lehrer. Mehr möchte er nicht von sich preisgeben. Die Enzyklopädie verwaltet er ehrenamtlich als Administrator, schreibt gelegentlich im Bereich Heimatgeschichte.

 Oft spiegeln die erfundenen Meldungen am 1. April die Befindlichkeiten der jeweiligen Zeit wider.

Aus dem Archiv: Aprilscherze sind oft Spiegel des Zeitgeistes

Seit einigen Jahren nimmt die „Ipf- und Jagst-Zeitung/Aalener Nachrichten“ davon Abstand, ihre Leserinnen und Leser mit einer erfundenen Meldung in den April zu schicken. Gleichwohl sind die Aprilscherze der Vergangenheit auch Zeugnisse der Themen, die die Menschen bewegt haben. Hier einige Schmankerln aus dem Archiv.

Oft wurden Berichte über sensationelle Grabungsfunde veröffentlicht. 1954 waren es Goldbarren, die angeblich bei Bauarbeiten am Schönen Graben entdeckt wurden.