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ZDF dreht Film «Das Unwort»

ZDF-Film über Antisemitismus unter Jugendlichen

Die Debatte um wachsenden Antisemitismus in Deutschland nimmt seit Monaten Fahrt auf - jetzt dreht das ZDF eine Drama-Komödie zum Thema. Die Dreharbeiten für den Film mit dem Arbeitstitel „Das Unwort“ laufen derzeit in Berlin. Es geht um judenfeindliches Mobbing in Schule und Gesellschaft.

Das Drehbuch stammt von Leo Khasin („Kaddisch für einen Freund“). Er führt auch Regie. „Dramatisch zugespitzt, aber auch mit einer Prise Humor erzählt der Film eine fiktive Geschichte, die sich an tatsächlichen Vorfällen orientiert“, so das ZDF.

Andreas Geisel

Jüdischer Mann in Berlin attackiert

Ein jüdischer Mann soll mitten am Tag in Berlin-Charlottenburg attackiert worden sein.

Der 55-Jährige sagte aus, er sei wegen seiner Kleidung als Jude erkennbar gewesen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Zwei Personen seien am Dienstag hinter ihm gelaufen, eine habe ihn plötzlich in den Rücken gestoßen, darauf sei er gestürzt. Anschließend sei das Duo geflüchtet. Wegen Schmerzen am Kopf und in einem Bein alarmierte der 55-Jährige schließlich von zu Hause aus den Rettungsdienst.

Josef Schuster

Josef Schuster will mehr Zivilcourage gegen Antisemitismus

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat mehr Zivilcourage im Kampf gegen Antisemitismus gefordert. „(Das) beginnt ganz einfach am Stammtisch“, sagte Schuster in einem Interview des Bayerischen Fernsehens. „Da auch den Mut zu haben, wenn es zu Äußerungen kommt zu sagen: Du, bist Du dir eigentlich im Klaren, was du da eben gesagt hast?“, nannte Schuster ein Beispiel aus dem Alltag.

„Ich habe das Gefühl, dass der Einzelne in der deutschen Gesellschaft diese Frage oder dieses Problem des ...

Ludwig Spaenle

Spaenles Antisemitismus-Strategie: Sportverein bis Landtag

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Ludwig Spaenle (CSU) rechnet mit einer zeitnahen Annahme der internationalen Definition von Antisemitismus durch den Bayerischen Landtag. Die Gespräche mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) und allen Fraktionen - mit Ausnahme der AfD - kämen gut voran. Die AfD sei eine „politische Kraft, deren Agieren ich für sehr gefährlich halte“, sagte Spaenle am Dienstag in München.

In der Partei sei eine „braune Machtübernahme“ im Gange, sie sei längst der neue Ort für Rechte bis hin zu Nazis.

Zwei Kippot mit der Aufschrift "München"

Kippa für ein angstfreies Judentum in München

Nach antisemitischen Angriffen in München hat der jüdische Aktivist Terry Swartzberg eine Kippa für die Landeshauptstadt entworfen. Die jüdische Kopfbedeckung soll Zeichen für ein „angstfreies, fröhliches Judentum“ sein, wie der Wahlmünchner am Montag sagte. Die Kippa aus graufarbenem Filz ziert ein goldener Schriftzug „München“, der von Stolpersteinen gerahmt ist. Swartzberg setzt sich seit Jahren für die Verlegung der kleinen Gedenktafeln in der Landeshauptstadt ein.

Solidaritätsgebet

Hunderte bei Solidaritätsgebet für attackierten Rabbiner

Rund zwei Wochen nach einem antisemitischen Übergriff auf den Berliner Rabbiner Yehuda Teichtal haben Hunderte Menschen ihre Unterstützung für das Opfer bekundet.

An einem Solidaritätsgebet in einer Synagoge in Berlin-Wilmersdorf nahm am Freitagabend auch Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) teil - zusammen mit seiner Partnerin Natalia Wörner. Auch viele Christen, darunter der künftige evangelische Landesbischof Christian Stäblein, fanden sich zu dem Gebet ein.

Felix Klein

Antisemitismusbeauftragter: Rabbiner-Angriffe „unerträglich“

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat sich betroffen gezeigt über jüngste Übergriffe gegen jüdische Geistliche. „Die Angriffe auf Rabbiner und ihre Angehörigen in Berlin und München sind unerträglich“, sagte Klein der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in Berlin. „Antisemitismus richtet sich nicht nur gegen Juden. Er ist Ausdruck einer zutiefst demokratiefeindlichen Weltanschauung und lehnt die Errungenschaften unserer modernen, freiheitlichen Gesellschaft ab.

Gottesdienst der Gemeinde Beth Shalom in München

Antisemitischer Übergriff in München

Nach dem Besuch einer Synagoge sind in München ein Rabbiner und seine beiden Söhne Opfer eines antisemitischen Übergriffs geworden.

Die drei Männer, ein 53-Jähriger und zwei 19-Jährige, seien beleidigt und einer von ihnen bespuckt worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Das Trio sei am Samstag am frühen Nachmittag aus der Synagoge gekommen, als es zunächst von einem bislang unbekannten Mann von der gegenüberliegenden Straßenseite als „Scheiß Juden“ beleidigt wurde.

Charlotte Knobloch

Bespuckt und beleidigt: Antisemitischer Übergriff in München

Nach dem Besuch einer Synagoge sind in München ein Rabbiner und seine beiden Söhne Opfer eines antisemitischen Übergriffs geworden. Die drei Männer, ein 53-Jähriger und zwei 19-Jährige, seien beleidigt und einer von ihnen bespuckt worden, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Das Trio sei am Samstag am frühen Nachmittag aus der Synagoge gekommen, als es zunächst von einem bislang unbekannten Mann von der gegenüberliegenden Straßenseite als „Scheiß Juden“ beleidigt wurde.

Sebastian Krumbiegel

Sebastian Krumbiegel besingt die Demokratie

Die Demokratie besingen und für Dialog werben: Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel hat in seiner neuen Single „Die Demokratie ist weiblich“ ein eher schweres Thema leicht verpackt.

„Das ist zurzeit meine Kernbotschaft“, sagt der 53-jährige Leipziger der Deutschen Presse-Agentur. Die Single wird an diesem Mittwoch veröffentlicht.

Ein Clou ist das dazugehörige Video: Ob Iris Berben, Peter Maffay, Herbert Grönemeyer, Smudo, Anna Loos, Til Schweiger oder Katja Ebstein - fast 70 Kollegen und Freunde des Sängers bewegen in dem ...