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Münchner Synagoge

Pegida-Demo gegen Beschneidung abgesagt

Die rechtspopulistische Pegida-Bewegung hat ihre umstrittene Demonstration in der Nähe einer Synagoge in München gegen die Beschneidung von Kindern und Säuglingen abgesagt. Das teilte ein Sprecher des Kreisverwaltungsreferats München der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage am Freitag mit. Pegida München war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Ein von dem Bündnis „München ist bunt“ bereits zuvor angekündigter Gegenprotest vor dem jüdischen Gemeindezentrum sollte am Freitag (16.

Daniel Barenboim

Daniel Barenboim: Ich bin glücklich in Deutschland

Der argentinisch-israelische Pianist und Dirigent Daniel Barenboim (77) hat sich trotz der deutschen Verbrechen im Nationalsozialismus ganz bewusst für ein Leben in Deutschland entschieden.

Vor dem Umzug habe er oft in Deutschland gespielt, darunter auch 18 Jahre in Bayreuth, sagte der Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Als mir später angeboten wurde, Generalmusikdirektor der Staatsoper und Chefdirigent der Staatskapelle Berlin zu werden, habe ich lange überlegt und mich ...

Ohel-Jakob-Synagoge München

Mehr als 1500 Menschen demonstrieren gegen Pegida

Rund 1500 Menschen haben sich laut Polizei am Freitag vor einer Synagoge in München in Solidarität mit ihren jüdischen Mitbürgern und aus Protest gegen eine zuvor geplante Pegida-Demo versammelt. Unter dem Motto „Gegen Antisemitismus - Wir stehen solidarisch zusammen“ hatte das Bündnis „München ist bunt“ zu der Demo aufgerufen. Die Organisatoren sprachen von weit mehr als 2000 Teilnehmern.

An der Versammlung nahmen auch die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, und der ...

In sechs Bundesländern kam es nach dem Verbot der rechtsextremen Gruppe Combat 18 zu Durchsuchungen wie hier im nordrhein-westfä

„Combat 18“ ist gewaltbereit und international vernetzt

Es war am 24. September 2017, als die Bundespolizei im fränkischen Schirnding an der tschechischen Grenze nach einem Tipp zwölf Männer aus dem Verkehr winkte. Sie kamen von einem Schießtraining in Eger (Cheb) zurück. Bei der Durchsuchung ihres Kleinbusses fanden die Beamten 24 Schuss Munition. Es waren besondere Projektile dabei. Sie haben eine enorme Durchschlagskraft und kommen etwa in Sturmgewehren zum Einsatz. Die zwölf Männer gehörten nach Angaben von Ermittlern zu Combat 18 Deutschland, einer rechtsextremen Gruppe, die seit acht Jahren ...

Moderator Charly Schweizer (links) und Referent Ulrich Schneider beim Vortrags- und Diskussionsabend „Antifaschismus heute, 75 J

Antifaschismus heute ist Vortragsthema

Ulrich Schneider, Historiker, Bundessprecher der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) und Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) hat auf Einladung der Bunten Liste Lindau, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke im Landkreis Lindau vor rund 35 Besuchern im Gasthof Köchlin referiert. Er machte deutlich: „Wir müssen uns dafür einsetzen, dass alle als Menschen behandelt und wertgeschätzt werden.

Historiker empfehlen Umbenennung von Porschestraße

Eine Historiker-Kommission hat der Stadt Düsseldorf die Umbenennung der nach Ferdinand Porsche (1875-1951) benannten Straße sowie von elf weiteren Straßen empfohlen. Porsche sei von „Hitlers Lieblingskonstrukteur“ zum „Wehrwirtschaftsführer“ aufgestiegen. Das NSDAP-Mitglied sei für seine Verdienste um die Kriegsindustrie zum „SS-Oberführer ehrenhalber“ ernannt worden, berichtete der Beirat.

Unter seiner Leitung seien zeitweise 70 Prozent der VW-Stammbelegschaft Zwangsarbeiter, KZ-Insassen und Kriegsgefangene gewesen, die er zum Teil ...

Steinmeier: Wir bekämpfen Antisemitismus

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich 75 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz zur deutschen Schuld am Holocaust bekannt und den Schutz jüdischen Lebens heute zugesagt. „Dieses Deutschland wird sich selbst nur dann gerecht, wenn es seiner historischen Verantwortung gerecht wird“, sagte er am beim World Holocaust Forum in Jerusalem. Vor Staats- und Regierungschefs aus fast 50 Ländern versicherte er: „Wir bekämpfen den Antisemitismus!

„Combat 18“ verboten: Polizei nimmt NS-Devotionalien mit

Bei Durchsuchungen in Zusammenhang mit dem Verbot der rechtsextremen Gruppe „Combat 18“ hat die Polizei nach Angaben des Bundesinnenministeriums auch „waffenrechtlich relevante Gegenstände“ beschlagnahmt. Wie das Ministerium weiter mitteilte, nahmen die 210 Beamten, die an dem Einsatz in sechs Bundesländern beteiligt waren, auch Mobiltelefone, Laptops, Datenträger, Tonträger, Kleidung, NS-Devotionalien und Propagandamittel mit. „Rechtsextremismus und Antisemitismus haben in unserer Gesellschaft keinen Platz“, erklärte Bundesinnenminister Horst ...

Holocaust-Gedenken in Israel

„Es ist dasselbe Böse“ - Steinmeiers Mahnung in Yad Vashem

Fünf Minuten. Mehr Zeit hat Frank-Walter Steinmeier nicht. Fünf Minuten, um sich vor mehr als einer Million Toten im Konzentrationslager Auschwitz zu verneigen und an sechs Millionen ermordete Juden in ganz Europa zu erinnern.

Fünf Minuten, um sich zur immerwährenden Verantwortung seines Landes für die barbarischen Taten Nazi-Deutschlands zu bekennen. Fünf Minuten, um der Weltgemeinschaft aufzuzeigen, welche Lehren Deutschland daraus zieht.

Steinmeier: Holocaust verpflichtet gegen Antisemitismus

Die Verantwortung für den millionenfachen Mord an den Juden durch die Nationalsozialisten verpflichtet die Deutschen nach Auffassung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auch zum Eintreten gegen Antisemitismus heute. Nach einem Gespräch mit Überlebenden des Holocaust sagte er in Jerusalem, diese hätten nicht nur an ihre Schicksale erinnert. „Sie haben auch gemahnt an unsere Verantwortung, nicht nur zurückzuschauen auf eine schreckliche Vergangenheit, sondern die Verantwortung im Heute auch im Eintreten gegen Antisemitismus zu erkennen.