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 Die Biberacher Gymnasien haben in diesem Jahr besonders viele Eltern und Viertklässler von ihrem Angebot überzeugt.

Anmeldezahlen: Gymnasien freuen sich über großen Zuspruch

Das Gymnasium hat in der Gunst von Eltern und Schülern in Biberach deutlich zugelegt. Ralph Lange, Schulleiter des Wieland-Gymnasiums, verzeichnet gar die höchste Anmeldezahl seit 2002. Doch auch die Realschule erfreut sich trotz eines leichten Rückgangs nach wie vor großer Beliebtheit. Einen leichten Anstieg verzeichnete auch die einzige Biberacher Gemeinschaftsschule.

Wieland-Gymnasium (WG): 137 Anmeldungen und damit 15 mehr als im Vorjahr zählt WG-Schulleiter Ralph Lange.

Bei den Viertklässlern aus und um Biberach liegen Realschule und Gymnasium bei der Wahl der weiterführenden Schule auch dieses J

Die meisten wollen in die Realschule oder aufs Gymnasium

Auf welche weiterführende Biberacher Schule gehen die Viertklässler nach den Sommerferien? Mittlerweile liegen die Anmeldezahlen vor, die an den einzelnen Schulen für durchaus unterschiedliche Reaktionen sorgen.

Mali-Gemeinschaftsschule: Dort sind derzeit 17 Fünftklässler angemeldet. „Wir rechnen noch mit einigen Nachzüglern“, sagt Schulleiterin Christine Peters. Ob allerdings die Zahl von 25 Fünftklässlern aus dem Vorjahr damit noch erreicht werden kann, weiß sie nicht.

Eine steigende Anzahl der künftigen Fünftklässler zieht es in Biberach nach den Sommerferien an die Gymnasien.

Zahl der Gymnasiasten steigt weiter

Rund 480 Viertklässler im Raum Biberach wechseln im September auf eine weiterführende Schule. Während an der Dollinger-Realschule die Zahl der Neuanmeldungen im Vergleich zum Vorjahr zurückging, verzeichnen die Werkrealschulen einen Zuwachs. Auch bei den Gymnasien zeigt der Trend nach oben.

An der Dollinger-Realschule gibt ab dem Schuljahr 2017/18 etwa 140 neue Schüler. Damit sind es 20 weniger als im Vorjahr. Schulleiter Marcus Pfab erklärt sich das mit der Veränderung in drei Grundschulen, von denen in diesem Jahr außergewöhnlich ...

„Mich wundert, dass eskeinen Aufschrei gibt“

Droht den Werkrealschulen nur zwei Jahre nach ihrer Reform bereits wieder das Aus? Während man bei der Stadt Laupheim die drastisch sinkenden Anmeldezahlen fürs kommende Jahr relativ gelassen betrachtet, schielt man andernorts schon nach alternativen Lösungen.

„Wir machen uns keine Sorgen um unsere Friedrich-Uhlmann-Schule“, betont Josef Schoch, der im Hauptamt der Stadt Laupheim fürs Schulwesen zuständig ist. Er ist überzeugt, dass das Geld für die jüngsten kräftigen Investitionen in die Friedrich-Uhlmann-Schule (Werkrealschule) ...

Weniger wollen auf Werkrealschule

Die Mali-Werkrealschule hat einen Rückgang der Anmeldezahl für das kommende Schuljahr erwartet, aber keinen so massiven. 22 Schüler besuchen ab September die fünfte Klasse der Werkrealschule. Das sind halb so viele wie im aktuellen Schuljahr. Damit wird es nur noch eine fünfte Klasse geben. Ob das Auswirkungen auf die Anzahl der Lehrerstellen hat, kann Rektor Karl Schley noch nicht sagen.

Die Grundschullehrer sprechen eine Empfehlung aus, welche weiterführende Schule ein Viertklässler nach den Sommerferien besuchen soll.