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Nur einem Angeklagten konnte nachgewiesen werden, dass er am 8. Dezember 2019 bei einer nächtlichen Auseinandersetzung in Riedli

Gefährliche Körperverletzung – ohne identifizierbaren Täter

Es hatte für alle Beteiligten feuchtfröhlich begonnen mit einem Umtrunk auf dem Riedlinger Weihnachtsmarkt vor dem zweiten Advent voriges Jahr. Später gerieten offenbar zwei Gruppen an der Aral-Tankstelle an der Unlinger Straße aneinander, wobei auch zugeschlagen wurde. Zwei junge Männer im Alter von 24 und 23 Jahren saßen deshalb jetzt wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung am Amtsgericht auf der Anklagebank. Gegen einen wurde das Verfahren vorläufig eingestellt, der andere verließ den Gerichtssaal mit einem Freispruch erster ...

Aus Spielerei hat ein 21-Jähriger Ebay-Konten gehackt.

Zum Zeitvertreib mit dieser Masche Ebay-Konten gehackt

Ratlosigkeit machte sich breit am Amtsgericht Riedlingen. Da saß ein junger Mann vor Gericht, der die reichlich vorhandene Freizeit vor dem Laptop verbringt und dabei offenbar mehr aus Spielerei auch gutgläubige Käufer auf der Internetplattform Ebay um ihr Geld erleichtert hat.

Die Verfahrensbeteiligten hoffen jetzt auf das Gespräch, das der 21-Jährige mit der Jugendgerichtshilfe führen soll – als Auflage dafür, dass das Verfahren eingestellt wird.

Für den Antrag auf Insolvenz ist eine Drei-Wochen-Frist einzuhalten. Ansonsten droht ein Strafverfahren.

Schuldenberg statt Karriere: Mit dem Prinzip Hoffnung in den Bankrott

Er hatte sich eine solide berufliche Zukunft erhofft, als er 2016 die Stelle als Geschäftsführer eines Dienstleistungsunternehmens im westlichen Landkreis annahm. Es endete mit einem wirtschaftlichen Desaster und einem Schuldenberg, den der heute 45-Jährige abzutragen hat.

Weniger kriminelle Energie als vor allem kaufmännische Unbedarftheit wurde ihm am Amtsgericht Riedlingen attestiert, wo er jetzt wegen Bankrott und Insolvenzverschleppung zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 40 Euro verurteilt wurde.

Immobilien sind häufig Gegenstand von Zwangsversteigerungen.

Zwangsversteigerung: So kommen Immobilien unter den Hammer

Ruhig und gerade erhebt sich der Mann mit der dunkelblauen Jacke vom Stuhl. Eine Maske verdeckt seinen Mund. Doch man könnte vermuten, dass sich dahinter ein zufriedenes Lächeln verbirgt.

Soeben hat er in einem regen Bieterwettbewerb ein Haus mit einer Freifläche in der Riedlinger Heinestraße für 350.000 Euro ersteigert – eine stattliche Summe für ein 686 Quadratmeter großes Flurstück, um das sich ein Ehepaar um 9.26 Uhr mit einem Erstgebot von 5000 Euro beworben hatte.

Der Angeklagte hatte seine Freundin gequält und danach eingesperrt.

Die Freundin malträtiert und eingesperrt

Es begann mit einem Vorfall von häuslicher Gewalt. Am Ende waren mehrere Polizeistreifen nötig, um einen 41-jährigen Mann in einer kleinen Gemeinde im westlichen Kreisgebiet zu bändigen. Unter anderem wegen Freiheitsberaubung, Nötigung, tätlichem Angriff und Körperverletzung ist er jetzt am Amtsgericht Riedlingen zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten verurteilt worden, die zur Bewährung ausgesetzt ist.

Ein gutes halbes Jahr hatte das Paar zusammen gewohnt, als es am 20.

Polizeipersonal im zweistelligen Bereich beschäftigte ein 35-Jähriger, der wegen Drogen- und Alkoholkonsum völlig ausrastete.

Mann rastet aus und beschäftigt zwei Polizeireviere

Fast schon im zehnstelligen Bereich hatte ein 35-Jähriger Polizeipersonal beschäftigt, der sich dafür jetzt vor dem Riedlinger Amtsgericht zu verantworten hatte. Wegen der Tatbestände Sachbeschädigung, Widerstand, tätlichem Angriff, Körperverletzung und Beleidigung gab es eine Freiheitsstrafe von sieben Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Bis zu diesem Vorfall galt der Mann nicht als polizeibekannt. Lediglich eine kleinere Geldangelegenheit war im Vorstrafenregister vermerkt, eine Geldstrafe wegen Betrugs.

 Die sichergestellte Hanfmenge diente nur dem Eigenkonsum.

Für etwas „Gras“ muss 36-Jähriger drei Monate in den Knast

Es waren eigentlich nur eine geringe Menge Marihuana, ein paar Cannabispflanzen und etwas Samen, die bei einem 36-Jährigen in einer Kreisgemeinde gefunden wurden, von einem professionellen Handel weit entfernt.

Dass der Mann das Amtsgericht Riedlingen trotzdem mit einer dreimonatigen Haftstrafe ohne Bewährung verließ, hatte er seiner langen Liste mit insgesamt 21 zum Teil einschlägigen Vorstrafen zu verdanken.

Im Rahmen von Ermittlungen tauchte die Polizei am 15.

Das Amtsgericht Riedlingen verurteilte den 28-Jährigen wegen Betrug zu einer Geldstrafe.

Richter: Aus Geldnot Freundschaft ausgenutzt

Bis zuletzt bestritt der 28-Jährige, seinen gleichaltrigen irakischen Landmann um 2400 Euro geprellt zu haben, die ihm der Freund am 10. Mai vorigen Jahres geliehen haben soll. Nachdem in der Fortsetzungsverhandlung am Amtsgericht Riedlingen ein weiterer Zeuge aussagte, fügten sich für Richter Wilfred Waitzinger die „Puzzleteile“ zu einem Gesamtbild. Gegen die Geldstrafe über 90 Tagessätze zu je zehn Euro wegen Betrugs kündigte der Beschuldigte noch im Gerichtssaal Berufung an.

 Wegen fahrlässiger Trunkenheit ist ein Autofahrer aus dem Verkehr gezogen worden. Dass ein abgefallener Transmitter für den Fah

Eine Fahrt mit „vielen Ungereimtheiten“

Zwei Bierchen habe er getrunken, bevor er sich nach der Arbeit auf den Heimweg gemacht habe, gab ein 24-jähriger Autofahrer bei der Polizei an. Die hatte ihn in am 8. März gegen 1 Uhr nachts an der Ziegelhüttenstraße kontrolliert, weil er wegen seiner Fahrweise aufgefallen war; die Blutprobe ergab einen Blutalkoholwert von 0,78 Promille. Zu wenig, um Aussetzer beim Fahren zu haben, machte er jetzt am Amtsgericht Riedlingen geltend. Vielmehr sei er durch den Transmitter abgelenkt gewesen, der sich von der Autoscheibe gelöst habe.

 Wegen fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung mit Körperverletzung musste sich ein Lastwagenfahrer am Amtsgericht in Riedlingen

Fehlverhalten, aber nicht rücksichtslos

Mit der Einstellung des Verfahrens ist die Verhandlung gegen einen 47-Jährigen vor dem Amtsgericht Riedlingen zu Ende gegangen. Angeklagt war der Lastwagenfahrer wegen fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung mit Körperverletzung. Nach seiner und der Anhörung der Zeugen und eines Gutachters kam Richter Wilfred Waitzinger zu dem Ergebnis, dass es nicht wegen Rücksichtslosigkeit sondern wegen eines Fehlverhaltens des Lastwagenfahrers zu dem Unfall gekommen war.