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 Reiserückkehrer und Einreisende am Flughafen Frankfurt: Corona erinnert uns daran, dass viele von uns das Warten verlernt haben

Essay über über eine altmodische Tugend: die Geduld

Ravensburg - Gut, dass man nie weiß, was wirklich kommt. Im März, als alle Schotten dicht gemacht wurden und wir mit unseren Ängsten allein zu Haus waren, tröstete man sich mit dem Zukunftsszenario des Trendforschers Matthias Horx. Der versprach der verzagten Volksseele, dass wir im September 2020, also jetzt, dankbar im Straßencafé sitzen und uns freuen, wie viel Gutes die zurückliegende Pandemie doch bewirkt haben würde. Tja, das war wohl nix. Covid-19 wütet weltweit heftiger denn je, viele Branchen sind ruiniert, statt Demut hat sich ...

Das Wandbild „Überfall auf die Stadt Wangen“ von August Braun gibt es am Café Hölz nur noch als Kopie. Das Original fand vor 50

Künstler haben einen Ankerplatz in Wangen gefunden

Der erste Empfang von Schweizer Gästen nach dem Zweiten Weltkrieg, die Umsiedlung von August Brauns Gemälde am Café Hölz in das Wangener Museum und die Erinnerung an die Gründung des Wangener Kreises im Jahr 1950 waren Ereignisse, die die „Schwäbische Zeitung“ vor 40 bis 70 Jahren vermeldete.

Mit Sportlern aus Kreuzlingen konnten vor 70 Jahren die ersten Schweizer Gäste der Nachkriegszeit in Wangen begrüßt werden. Eine erwartungsfrohe Menge füllte den flaggenumwehten und stimmungsvoll mit Blumen geschmückten Marktplatz, als in zwei ...

Unter der Leitung von Franz Sprinz werden mindestens 8500 Kölner Juden deportiert, die meisten kommen ins Ghetto Theresienstadt,

Das unauffällige Leben eines Nazi-Täters in Friedrichshafen

20 Jahre lang führte Franz Sprinz als Drogist in Friedrichshafen ein Leben als geachteter Bürger. Dass er ein NS-Täter war und große Schuld auf sich geladen hatte, wie im August auf Schwäbische.de berichtet, überraschte unsere Leser: Als Leiter der Gestapo-Stelle in Köln hat Sprinz den Transport von mindestens 8500 Juden in die Vernichtungslager organisiert. Die meisten von ihnen wurden dort ermordet. Zudem leitete er eine von insgesamt acht Gruppen des Sondereinsatzkommandos (SEK) Eichmann – mit der Aufgabe, in Ungarn und Kroatien Juden zu ...

 Diese Weltkriegsgranate wurde in Betringen im Metallschrott entdeckt

Scharfe Weltkriegsgranate in Metallschrott entdeckt

Beim Sortieren von Altmetall in einem Betrieb in der Justus-von-Liebig-Straße im Schwäbisch Gmünder Stadtteil Bettringen haben Arbeiter am Mittwoch kurz nach 16.30 Uhr eine gefährliche Entdeckung gemacht. Unter dem Metallschrott befand sich auch eine deutsche Wurfgranate aus dem Zweiten Weltkrieg.

Die alarmierte Polizei zog Spezialisten des Landeskriminalamts hinzu. Bei der Untersuchung des rund 60 Zentimeter langen und acht Kilogramm schweren Sprengkörpers stellten die Delaborierer fest, dass dieser noch funktionsfähig war.

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife

Chiemsee: Granate und Zünder aus Zweiten Weltkrieg gefunden

Eine Granate und 13 sprengfähige Zünder sind aus dem Chiemsee geborgen worden. Badegäste hatten die Kriegsrelikte am Mittwochabend im flachen Wasser bei Seeon-Seebruck (Landkreis Traunstein) am Nordufer gefunden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Da eine „erhebliche Explosionsgefahr“ bestand, habe man diese sofort nach dem Fund aus dem See geholt.

Aufnahmen einer Unterwasserkamera zeigten, dass die Zünder scharf waren. Sie waren etwa eineinhalb Meter tief im See und wurden in der Nacht auf Donnerstag von Spezialisten des ...

Oben: Fassade der Schmiedstraße 22, hier ein Teil von Kißleggs Rathausfassade

Dieser Künstler ist in Wangen allgegenwärtig

In seinen Werken blickt er von den Wänden, denn sie sind geradezu allgegenwärtig. Die Einheimischen nehmen sie als selbstverständlichen Teil „ihrer“ Altstadt war, Touristen bleiben stehen, zücken das Smartphone oder die Kamera. Beispielsweise am Ravensburger Tor, um die Fassade zu fotografieren. Die Rede ist von den Werken Toni Schöneckers. Rund 60 sogenannte Sgraffiti hat er an Gebäuden in der Stadt hinterlassen. Und nicht nur hier: Auch die Bilder, die an der Fassade des Kißlegger Rathauses die Gemeindegeschichte vom Gründer Ratpot im achten ...

Vater von Bill Gates gestorben

Bill Gates trauert um seinen Vater

Der Vater von Microsoft-Gründer Bill Gates ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Die Familie werde William H. Gates senior vermissen, erklärte sein Sohn.

„Die Weisheit, die Großzügigkeit, das Mitgefühl und die Demut meines Vaters hatten einen großen Einfluss auf Menschen in der ganzen Welt“, erklärte Gates. „Ich werde ihn jeden Tag vermissen“, schrieb Gates in einer Stellungnahme weiter.

Gates machte keine genauen Angaben zur Todesursache.

 Die vier ersten Schülerinnen, die vor 100 Jahren eingeschult wurden.

Die Mädchenrealschule in Obermarchtal wird 100 Jahre alt

In einem etwas anderem Rahmen als sonst und dennoch mit viel Freude hat Schulleiterin Simone Mühlberger am Dienstag 88 neue Schülerinnen an der Franz-von-Sales-Schule im Spiegelsaal begrüßt. Die Feier musste den geltenden Corona-Verordnungen angepasst werden, die Begrüßung fand deshalb dreimal hintereinander statt, sodass quasi jede fünfte Klasse separat willkommen geheißen wurde. Doch nicht Corona sollte vorherrschendes Thema bei der Einschulung werden, sondern ein besonderes Jubiläum.

 Diese Bücher sind für den Deutschen Buchpreis 2020 nominiert.

Jury gibt Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2020 bekannt

Vier Frauen und zwei Männer stehen auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2020. Ihre Romane überzeugten die Jury „durch ihre sprachliche Ausdruckskraft und formale Innovation“, wie Jurysprecherin Hanna Engelmeier am Dienstag in Frankfurt sagte. Einige Autoren widmeten sich zeitgenössischen Themen, andere schöpften aus unerwarteten Quellen oder historischen Stoffen – am Ende gelangten sie alle über ihren Stoff „zu großen, allgemeingültigen Fragen“.

 Udo Kreil mit seinem restaurierten Torpedo-Geschoss und der Herkules.

Sammler horte 100 Jahre alte Fahrräder

Dass sich Motorsportfreunde und Automobilisten in Oldtimer verlieben, in Motorräder und Autos, die 50 Jahre und mehr auf dem Buckel haben, ist keine Seltenheit. Dass es auch Typen gibt, die in historische Fahrräder vernarrt sind, scheint eher eine Seltenheit zu sein. Udo Kreil, wohnhaft in Kleinholzleute, ist einer von ihnen.

Der Münchner ist zusammen mit seiner Frau vor 25 Jahren zum Onkel in eine freie Wohnung gezogen. Nach der Schule hat er einst in München einige Jahre als Zweiradmechaniker gearbeitet, hat dann aber vor gut 30 ...