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Zeppelin-Statue

Streit um Zeppelin-Stiftung wird vor Gericht ausgetragen

Der jahrelange Streit um die Zeppelin-Stiftung in Friedrichshafen beschäftigt seit Mittwoch das Verwaltungsgericht Sigmaringen. In der mündlichen Verhandlung gehe es im Wesentlichen um die Frage, ob die Klage überhaupt zulässig sei, sagte ein Sprecher der Behörde. Eingereicht hatte sie ein Nachfahre von Ferdinand Graf von Zeppelin im Jahr 2017. Der Urenkel Albrecht Graf von Brandenstein-Zeppelin will erreichen, dass die millionenschwere Stiftung, die auch Hauptaktionärin der ZF Friedrichshafen AG ist, nicht in städtischer Hand bleibt.

Entschärfung einer Weltkriegsbombe

Weltkriegsbomben in Berlin und Köln entschärft

Die am Dienstagvormittag im Zentrum Berlins gefundene Weltkriegsbombe ist kurz nach Mitternacht von Spezialisten der Polizei entschärft worden. Das teilte die Polizei über Twitter mit.

Die rund 1900 Menschen, die ihre Wohnungen im Nikolaiviertel und am Rathaus räumen mussten und in nahe gelegenen Notunterkünften warteten, sollten nach Angaben der Polizei „schnellstmöglich in ihre Wohnungen zurückkehren können“.

Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe war am Vormittag bei Bauarbeiten nahe dem Alten Stadthaus hinter dem ...

Die Struktur des Zeppelin-Konzerns im Mai 1945.

Rolle rückwärts

Zumindest eines muss man den Nachfahren von Ferdinand Graf von Zeppelin lassen: Mit der gleichen Hartnäckigkeit, mit der dieser vor mehr als 120 Jahren den Bau „seiner“ Starrluftschiffe forcierte, versuchen sein Urenkel, Albrecht von Brandenstein-Zeppelin, und dessen Sohn Frederic wieder Einfluss auf die Zeppelin-Stiftung zu bekommen. Die Stadt Friedrichshafen, so die Annahme der beiden, sei 1947 unrechtmäßig in deren Besitz gekommen und verwende ihr Vermögen seither illegal.

Nicht nur in Auschwitz-Birkenau haben die Nazis furchtbare Gräueltaten begangen. An die NS-Opfer in Griechenland erinnert jetzt

Lesung: „Hakenkreuze über der Akropolis“

Griechenland, das Sehnsuchtsziel vieler deutscher Touristen, steht am Montag auch in der Stadtkirche in Aalen im Mittelpunkt. Allerdings aus einem traurigen und bedrückenden Anlass: Am internationalen Holocaust-Gedenktag und am nationalen deutschen Gedenktag für alle Opfer des Nationalsozialismus, eben am Montag, wird an die Verbrechen erinnert, die die deutsche Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs in Griechenland begangen hat. „Hakenkreuz über der Akropolis – Der lange Schatten der Vergangenheit“ lautet die Überschrift.

Eine Büste von Ferdinand Graf von Zeppelin, um dessen Erbe sich Stadt und Nachfahren heftig streiten.

Kein Showdown beim Stiftungsstreit: OB und RP bleiben fern

Wer auf Emotionen und spektakuläre Bilder gehofft hatte bei der ersten Verhandlung im juristischen Streit um die Zeppelin-Stiftung vor einem Gericht, der wird enttäuscht sein: Weder Oberbürgermeister Andreas Brand noch der Regierungspräsident von Tübingen, Klaus Tappeser, werden am Mittwoch nach Tübingen reisen. Albrecht von Brandenstein-Zeppelin und sein Sohn Frederic werden allerdings erwartet. Wer zuschauen und vor allem zuhören möchte, der sollte beizeiten aufbrechen.

Bombenentschärfung in Köln

Weltkriegsbombe in Köln entschärft

Rund 10.000 Beschäftigte haben am Dienstag wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Köln ihre Arbeitsplätze verlassen müssen.

Auch der Zugverkehr kam durcheinander, weil unter anderem die Hohenzollernbrücke - ein Nadelöhr im Bahnverkehr - gesperrt wurde. Schiffe mussten stoppen und Flugzeuge zum Airport Köln/Bonn Umwege in Kauf nehmen. Die Bombe lag am rechten Rheinufer in einer Gegend mit vielen Firmenzentralen - eine davon war das Sendezentrum von RTL.

1944: Bomben auf Auschwitz?

1944: Bomben auf Auschwitz?

Es ist eine Frage, die immer wieder zum Gedenktag an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz aufkommt. Hätten die Alliierten Abertausende Juden vor dem Tod im Gas retten können, wenn sie das Vernichtungslager der Nationalsozialisten 1944 bombardiert hätten? Eine moralisch schwierige Entscheidung, denn die Bomben hätten nicht nur die ausgefeilte Tötungsmaschinerie zerstört.

Sie hätten vermutlich auch viele Juden getötet, die zu dem Zeitpunkt dort gefangen waren.

In einem feierlichen Zug marschierten die Teilnehmer des Bastianitags zur Uttenweiler Festhalle.

„Nie wieder Gewalt gegen Menschen“

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist vergangenen Dezember 100 Jahre alt geworden, der „Veteranenverein Uttenweiler“ besteht schon seit 175 Jahren. Beide Jubiläen nahm die Krieger- und Soldatenkameradschaft Uttenweiler – so der heutige Name des Vereins – zum Anlass, um am Bastianitag an den Einsatz für Frieden und Gedenkkultur zu erinnern.

Als „Veteranenverein“ wurde die Krieger- und Soldatenkameradschaft Uttenweiler am 1. März 1845 gegründet.

Jojo Rabbit

Mit Witz gegen Hitler und den Hass: Satire „Jojo Rabbit“

Der zehnjährige Johannes, ein strammer Nazi-Anhänger, hat den ungeliebten Spitznamen „Jojo Rabbit“ weg.

Im Trainingscamp der Hitlerjugend war es für den Blondschopf nicht gut gelaufen. Erst versagt er bei der Mutprobe, einem Häschen das Genick zu brechen. Dann noch Pech mit einer Handgranate, das Gesicht vernarbt, das Selbstbewusstsein im Keller. Der als Angsthase verlachte Junge baut daher auf einen imaginären Freund: Adolf Hitler. Eine selbstgefällige Witzfigur, mit NS-Uniform, Schnurrbärtchen und straff zur Seite gekämmten Haaren.

Eine Packung Kaffee von Jacobs

Der Kaffeeduft der Wirtschaftswunderjahre: Jacobs wird 125 Jahre

In der Innenstadt von Bremen duftet es oft nach frisch geröstetem Kaffee, die Verarbeitung der Bohnen aus Übersee hat in der Hansestadt Tradition. Aus Bremen stammt auch Jacobs Kaffee, eine der bekanntesten Kaffee-Marken in Deutschland.

Am Mittwoch feiert Jacobs die Firmengründung vor 125 Jahren. Aus den Anfängen in einem kleinen Laden ist eine weltweit verkaufte Marke geworden.

„Jacobs ist eine der wenigen Kaffeemarken, die sich über Weltkriege, Kaffeekrisen und veränderte Konsumgewohnheiten hinweg seit über einem ...