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 Totale Zerstörung: Das Foto zeigt den Blick von der Ulmer-Tor-Straße in Richung Obstmarkt nach dem Bombenangriff am 12. April 1

Als Tod und Zerstörung über Biberach kamen - wegen eines fatalen Irrtums

Die Corona-Krise scheint momentan alles andere in den Hintergrund zu drängen – auch ein Ereignis, das in Biberach für Zerstörung, Tod und Trauer sorgte. Am Ostersonntag jährt sich der Bombenangriff vom 12. April 1945 zum 75. Mal. 55 Menschen starben, 14 wurden verletzt, 37 Gebäude wurden komplett zerstört und 139 beschädigt.

Ähnlich wie andere Städte, die den Zweiten Weltkrieg bis zum Frühjahr 1945 nahezu unbeschadet überstanden hatten, traf das Grauen auch Biberach wenige Wochen vor der deutschen Kapitulation.

Nina Gummich

TV-Serie „Charité“ geht in die dritte Staffel

Experten der Berliner Charité wie der Virologe Christian Drosten sind in der Coronavirus-Krise viel gefragt. Doch die Geschichte des ältesten Krankenhauses Berlins ist nicht weniger faszinierend als seine Gegenwart.

Das haben auch die Fernsehmacher der ARD längst entdeckt. Vor kurzem wurden die Dreharbeiten für die bereits dritte Staffel der Serie „Charité“ in Prag beendet, nun beginnen Schnitt und Postproduktion.

Nach der Kaiserzeit und dem Zweiten Weltkrieg dreht sich diesmal alles um eine schicksalshafte Nacht.

Weltkriegsbombe entschärft

Zehn-Zentner-Kriegsbombe in Köln entschärft

In Köln ist am Rheinufer eine Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Die beiden Sprengmeister aus Düsseldorf hätten den Blindgänger am Samstag bereits nach gut einer Viertelstunde unschädlich gemacht, teilte die Stadt Köln mit.

Der rund 1,60 Meter lange Sprengsatz war am Karfreitagabend von einem Spaziergänger entdeckt worden. Er hatte die Bombe gesehen und dann die Polizei gerufen, die die Stadt Köln informierte, berichtete das Ordnungsamt.

Am Telefon

Das Gemeinschaftsgefühl in der Corona-Krise: Unsicherheit

Seit dem Zweiten Weltkrieg habe es keine Herausforderung an Deutschland mehr gegeben, bei der es so sehr aufs gemeinsame solidarische Handeln ankomme, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer ihrer Reden zur Corona-Krise.

Unsicherheit scheint zurzeit das beherrschende Gefühl zu sein. Wie kommen wir damit klar?

„Die Corona-Krise verändert das gesellschaftliche Gefüge erheblich“, sagt der Hirnforscher und Autor Achim Peters („Unsicherheit - Das Gefühl unserer Zeit“).

 Neben zahlreichen Fotos bereichern auch Zeichnungen und Aquarelle von Albrecht Dapp – hier Vorfrühling auf der Viehweide – den

Der Spaichinger Heimatbrief 2020 ist da

Auch in schwieriger Zeit erscheint – wie jedes Jahr vor Ostern – der neue Spaichinger Heimatbrief; im Corona-Jahr 2020 elektronisch und per Post. An auswärtige Spaichinger in aller Welt wird er kostenlos verschickt. Man kann sich die neue Ausgabe aber auch als PDF auf der Homepage der Stadt herunterladen.

„Der Heimatbrief wird an rund 600 Adressen in aller Welt verschickt“, so Angelika Feldes aus dem Redaktionsteam des Heimatbriefs. Normalerweise liegt er auch im Bürgerbüro und verschiedenen Spaichinger Geschäften aus.

 Der NS-Widerstandskämpfer und Pazifist Dietrich Bonhoeffer hat Wurzeln auf dem hinteren Härtsfeld.

Dietrich Bonhoeffer und das Härtsfeld

Am 9. April vor 75 Jahren, in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs also, ist der evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer von den Nationalsozialisten im KZ Flossenbürg ermordet worden. Der Widerstandskämpfer hat familiäre Wurzeln auf dem hinteren Härtsfeld: Sein Vater Karl wurde am 31. März 1868, sein Onkel Gustav-Otto am 22. August 1864 in Neresheim geboren.

Damals war nämlich Dietrichs Großvater Friedrich Bonhoeffer Amtsrichter in Neresheim.

Auch wenn die Buchhandlungen derzeit geschlossen sind, muss man nicht auf Lesestoff für die Feiertage verzichten.

Lokale Buchhändler geben Lesetipps für die Zeit zu Hause

Wer im Moment mehr Zeit zu Hause verbringt, hat vielleicht auch mehr Zeit um mal wieder ein Buch zu lesen. Doch welches? Und vor allem: Wie kommt man an Bücher, während alle Buchläden wegen der Corona-Verordnung der Landesregierung derzeit geschlossen haben? Wir haben Buchtipps von lokalen Buchhändlern zusammengestellt - und sie gefragt, wie man Bücher derzeit kaufen kann. Viel Spaß beim Schmökern!

„Offene See“ von Benjamin Myers Martina Kraus von der Buchhandlung Ravensbuch aus Friedrichshafen stellt „Offene See“ von Benjamin ...

John Madden

Promi-Geburtstag vom 8. April 2020: John Madden

Von seinem bekanntesten Film ist John Madden immer noch begeistert. Er habe „eine zeitlose Qualität“, sagte der britische Regisseur vor einigen Jahr im „Movieweb“-Interview über „Shakespeare in Love“ (1998). „Es ist einer der wenigen Filme, die ich gemacht habe, die überhaupt nicht veraltet zu sein scheinen.“

Obwohl die Komödie für Madden, der heute 71 Jahre alt wird, ein „Traumprojekt“ war, war der Film ein „andauernder Kampf“. „Wir wussten alle“, sagte Madden der BBC, „dass wir an etwas Wundervollem arbeiteten, und wir beteten, ...

 Wasserschlacht beim Nabada 2018. Die diesjährige Ausgabe steht auf der Kippe.

Findet das Nabada in diesem Jahr statt? Der Organisator hat Zweifel

Feucht-fröhlich oder tief traurig? Im Moment schaut es eher nach Zweiterem aus. Trotzdem laufen derzeit im Hintergrund die Vorbereitungen für das diesjährige Nabada, als würde es auch in diesem Sommer (am 20. Juli) ganz normal stattfinden.

Sollten Großveranstaltungen dann wieder – wider Erwarten – erlaubt sein, soll der bunte Umzug auf der Donau schließlich nicht daran scheitern, dass keine Vorkehrungen getroffen worden sind.

Das Ulmer Nabada ist eine Institution.

 Dieses Foto hat Karin Schöntag im Archiv gefunden. Es zeigt den Hauptlehrer Veit (li.), der von 1905 bis 1926 in Winterstettens

75 Jahre Kriegsende: Warum Konrad Belser sterben musste

In wenigen Wochen jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal. Noch immer tun sich viele Deutsche schwer damit, an diese Zeit zurückdenken. Dabei sei es heute wichtiger denn je, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen, findet Karin Schöntag. Die Hobby-Historikerin aus Winterstettenstadt schreibt auch mit 76 Jahren immer noch gerne für das Magazin „Der Winterstetter“ historische Rückblicke. Ihr neuester Artikel widmet sich dem Schicksal von Johann Konrad Belser.