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Einst gab es ein Café Mohrenköpfle in Tuttlingen

Das Wort „Mohr“ stammt von den Mauren ab, Arabern, die im Mittelalter Spanien besetzt hielten. Bis Tuttlingen sind die Mauren nicht gekommen – aber das Wort, das heute vielfach als rassistisch empfunden wird, hat auch in Tuttlingen seine Spuren hinterlassen. Nicht nur im Stadtteil Möhringen, wo eine Mohrendarstellung im Wappen verankert ist. In Tuttllingen selbst gab es beizeiten zwei Gaststätten, die den Mohren im Namen führten, weiß Stadtarchivarin Gunda Woll.

 Das Titelbild des neuen Trossinger Jahrbuchs.

Neues Jahrbuch erscheint an Gründonnerstag

Erstmals von der Stadt Trossingen direkt herausgegeben, erscheint das Trossinger Jahrbuch, Ausgabe 2019, am Gründonnerstag. „Sich selbst oder seinen Lieben kann es somit als kalorienfreies Ostergeschenk gemacht werden“, heißt es in einer Pressemitteilung zur 23. Auflage des Jahrbuchs.Unter der Federführung des Stadtarchivars Martin Häffner haben 26 Autorinnen und Autoren mehr als 50 Artikel beigetragen, die das Magazin zu einer bunten, lesenswerten Mischung machen sollen.

Donauschwabe kehrt nach Neu-Pasua zurück

Nach 75 Jahren kehrt Jakob Schneider aus Nendingen in seine serbische Heimat zurück, von wo er - wie viele andere Donauschwaben - im Zweiten Weltkrieg fliehen musste. Fotos: Simon Schneider

So gedenkt Laichingen den Opfern von Krieg, Hass und Gewalt

Mit einer Kranzniederlegung am Laichinger Friedhof haben am Volkstrauertag um die 40 Menschen den Gefallenen und Opfern von Gewalt und der Kriege in dieser Welt gedacht. „Das ist kein verstaubtes Ritual. Das ist auch mehr als ein langweiliges Ritual“, sagte Laichingens Bürgermeister Klaus Kaufmann bei der Gedenkfeier: „Das ist eine menschliche Verpflichtung.“

Der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag – immer zwei Sonntage vor dem ersten Advent.


Einsatz am Neu-Ulmer Bahnhof: Dort ist am Freitag eine 75-Kilo-Bombe gefunden und entschärft worden.

Fliegerbombe in Neu-Ulm entschärft

Eine 75 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Freitag in Neu-Ulm entschärft worden. Die Polizei gab am Nachmittag Entwarnung. In einem Umkreis von 200 Metern um den Fundort in der Nähe des Bahnhofs war eine Sperrzone eingerichtet worden. Rund 200 Menschen wurden dazu aufgefordert, das Gebiet zu verlassen. Rund 300 Einsatzkräfte beteiligten sich an der Evakuierung. Auch der Zugverkehr war von der Sperrung betroffen. Nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Bahn durften für etwa eine halbe Stunde keine Züge im Nah- ...


Caroline Wolf vom Haus der Bayerischen Geschichte hält in Augsburg die Uniform einer Platzanweiserin der Olympischen Spiele 197

Bilder des Tages

Dunkle Wolken über München, eine Uhr aus dem Zweiten Weltkrieg: Das sind die Bilder des Tages.

Westerheim (hjs) - Mit einem beeindruckenden ökumenischen Gottesdienst in der St. Stephanuskirche hat die Westerheimer Bevölkeru

Westerheim gedenkt der Dorfzerstörung

Mit einem beeindruckenden ökumenischen Gottesdienst in der St. Stephanuskirche hat die Westerheimer Bevölkerung am Dienstag ihrer Dorfzerstörung vor 70 Jahren und der 24 Toten gedacht. Vertreter von fünf Gruppen trugen Symbole zum Altar, die insbesondere an die schrecklichen Kriegsereignisse am 21. April 1945 erinnerten: eine weiße Fahne, eine leere Hülse, ein altes Gesangbuch, eine Friedhofskerze und eine Decke. Kinder entzündeten die Kerzen der vielen Gottesteilnehmer zum Gedenken der Opfer des Zweiten Weltkriegs und als Mahnung zum Frieden.

Ostermärsche für den Frieden

100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs und 75 Jahre nach dem Anfang des Zweiten Weltkriegs stehen die Ostermärsche in diesem Jahr im Zeichen der Krise in der Ukraine. Unter dem Motto „Sagt Nein zu Krieg“ werden am Karsamstag mehr als 1000 Friedensaktivisten zur zentralen Kundgebung in Stuttgart erwartet. (Fotos: dpa)

Schon wieder Bombenfund bei Tognum

Erneut Bombenalarm im Werk 1 von MTU Friedrichshafen: Bei den Aushubarbeiten auf einer Firmenbaustelle haben Bauarbeiter am Dienstag um 17.30 Uhr wieder ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Am Abend wurde die Bombe entschärft. Fotos: Felix Kästle

Fliegerbombe bei Tognum entschärft

Rund 250 Kilogramm wog die Fliegerbombe. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes brauchen nur knapp zehn Minuten, um die Bombe zu entschärfen. Zuvor waren im Umkreis von 250 Metern um die Fundstelle das Gelände geräumt worden. Bauarbeiter hatten das Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg am Morgen entdeckt. 4000 Mitarbeiter mussten ihren Arbeitsplatz verlassen. Fotos: dpa/Felix Kästle