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 Ein Auszubildender in einer Werkstatt beim Gasschweißen: Wer Azubis gleich nach der Lehre aus einem Betrieb abwirbt, soll nach

Azubis kaufen: Handwerkspräsident Hans-Peter Wollseifer hat eine Idee

Die Ablösesummen für Fußballer können in die hunderte Millionen Euro gehen. Da erstaunt es erstmal, wenn Hans Peter Wollseifer, Deutschlands oberster Handwerker, Ablösezahlungen für Auszubildende vorschlägt. Tatsächlich findet sich das klingende Wort nicht in Wollseifers autorisierten Zitaten, sondern in der Artikel-Überschrift der Deutschen Presseagentur. Etwas kleiner also: „Ich persönlich denke über eine Entschädigung für Ausbildungsbetriebe nach, denen Azubis direkt nach der Lehre abgeworben werden“, sagte Wollseifer.

Azubi

Fachkräftemangel: Werden für Azubis bald Ablösesummen fällig?

Betriebe könnten nach Überlegungen aus dem Handwerk künftig Ablösesummen zahlen, wenn sie Azubis gleich nach der Lehre von der Konkurrenz abwerben.

Zwei von drei Fachkräften, die im Handwerk qualifiziert würden, arbeiteten im Laufe ihres Berufslebens in anderen Wirtschaftsbereichen, sagte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer der Deutschen Presse-Agentur. „Unsere gut ausgebildeten jungen Leute werden abgeworben.“ Er denke deshalb über eine Entschädigung für Ausbildungsgebtriebe nach, die Azubis direkt nach der Lehre verlieren.

Handwerker

Kunden warten immer länger auf Handwerker

Das Rohr ist verstopft, die Waschmaschine kaputt, der Wasserhahn tropft - doch bis ein Handwerker kommt, kann es dauern.

Kunden müssen immer länger auf einen Termin warten. Im Durchschnitt dauert es im Gesamthandwerk inzwischen fast 10 Wochen, bis ein Auftrag erfüllt werden kann.

Das geht aus dem Konjunkturbericht des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) hervor. Noch länger sind die Wartezeiten in den Bau- und Ausbauhandwerken - dort müssen die Kunden sogar 14,5 beziehungsweise fast 11 Wochen warten.

 Kochlehrlinge bei Meisterschaften der gastgewerblichen Berufe: Ein Azubi-Mindestlohn könnte die berufliche Ausbildung attraktiv

Azubi-Mindestlohn verärgert das Handwerk

Mindestens jeder fünfte Handwerksbetrieb wird von Januar seinen Lehrlingen eine höhere Vergütung zahlen müssen. Das ergibt sich aus Zahlen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und dem Plan der großen Koalition, eine gesetzliche Mindestausbildungsvergütung (MAV) einzuführen.

Der Sprecher der Arbeitnehmergruppe in der Unionsfraktion, Uwe Schummer, zeigte sich gegenüber der „Schwäbischen Zeitung“ zuversichtlich, dass das Bundeskabinett noch vor der Sommerpause gemäß dem im Koalitionsvertrag festgelegten Fahrplan den Entwurf ...

Konditor

Zahl der Konditoreien steigt seit Jahren

Konditoreien trotzen dem Betriebssterben in weiten Teilen des deutschen Lebensmittelhandwerks. Während es immer weniger handwerkliche Bäckereien und Fleischerbetriebe gibt, wächst die Zahl der Konditoreien seit Jahren leicht.

„Wir profitieren vom gestiegenen Wohlstand. Die Menschen sind eher gewillt, für schöne Dinge Geld auszugeben“, sagte der Präsident des Deutschen Konditorenbundes (DKB), Gerhard Schenk, der Deutschen Presse-Agentur.

Fachkräftemangel

Fachkräftemangel ist „Mega-Thema“ für Handwerk

Das Handwerk sieht den Fachkräftemangel als eines der drängendsten Probleme der Branche. „Ein Mega-Thema, wir haben einen enormen Bedarf“, sagte der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke, auf der Frühjahrskonferenz in Chemnitz.

Im Vorjahr blieben bundesweit 17.000 Lehrstellen unbesetzt, insgesamt gibt es rund 25.000 offene Stellen im Handwerk. Zudem suchen in den nächsten Jahren rund 200.

Bäckerei

Nachwuchssorgen belasten Bäcker- und Fleischerhandwerk

Viele Bäcker, aber auch Fleischer geben auf: Innerhalb von zehn Jahren sind unter dem Strich jeweils etwa 30 Prozent der Betriebe in Deutschland verschwunden. Das geht aus Daten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) hervor.

„Seit einigen Jahren schließen im Bäcker- und Fleischerhandwerk jedes Jahr mehr Betriebe, als neue eröffnet werden“, sagte Herbert Dohrmann, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Fachverbände des Lebensmittelhandwerks der Deutschen Presse-Agentur.

Angela Merkel, Johanna Röh und Hans Peter Wollseifer

Merkel verspricht Wirtschaft mehr Tempo der Regierung

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der Wirtschaft schnelleres Handeln ihrer Regierung zugesagt. Sie reagierte damit am Freitag auf die Kritik aus den Unternehmerverbänden. Statt über Steuererleichterungen für Unternehmen und Investitionen an den richtigen Stellen werde vor allem über Grundrente und andere soziale Wohltaten diskutiert, hatten diese beklagt. Merkel traf sich am Freitag in München mit den Verbänden zum traditionellen Spitzengespräch.

Spitzengespräch mit Merkel

Merkel verspricht Wirtschaft mehr Tempo der Regierung

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der Wirtschaft schnelleres Handeln ihrer Regierung zugesagt. Sie reagierte damit auf die Kritik aus den Unternehmerverbänden.

Statt über Steuererleichterungen für Unternehmen und Investitionen an den richtigen Stellen werde vor allem über Grundrente und andere soziale Wohltaten diskutiert, hatten diese beklagt. Merkel traf sich am Freitag in München mit den Verbänden zum traditionellen Spitzengespräch.

Eröffnung der Internationalen Handwerksmesse

Brexit treibt Handwerker um

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat zum Auftakt der Internationalen Handwerksmesse in München vor schwierigen wirtschaftlichen Zeiten gewarnt. „Wir spüren bei den großen produzierenden Gewerben, die für Sie ja auch die relevanten Auftraggeber sind, eine neue Zurückhaltung“, sagte er zur Eröffnung der Messe am Mittwoch. Die Probleme seien politisch hausgemacht. Als Beispiele nannte Söder den Brexit und den Handelskonflikt zwischen USA und China.