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Kristina Vogel

Kristina Vogel nun auch ZDF-Expertin

Knapp ein Jahr nach ihrem schlimmen Trainingsunfall treibt die querschnittsgelähmte Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel ehrgeizig ihre Pläne voran.

„Das schwarze Loch kam nicht. Ich bin dankbar für die vielen Möglichkeiten“, sagte Vogel im ZDF-Morgenmagazin. Dass sie im Rollstuhl sitze, heiße nicht, dass sie nicht genauso krass sein könne wie vorher. Zukünftig arbeitet die zweimalige Olympiasiegerin und elfmalige Weltmeisterin auch als Expertin für das ZDF bei Olympischen Spielen und Bahnrad-Titelkämpfen.

Baerbock und Habeck

Habeck: Grüne gehen mit Doppelspitze in nächsten Wahlkampf

Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck hat angekündigt, dass seine Partei auch im Fall einer Neuwahl auf Bundesebene mit zwei Spitzenkandidaten antreten werde. „Geteilte Macht ist doppelte Stärke.

So agieren wir, und so werden wir es weiter tun, auf jeden Fall“, sagte Habeck am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“. Die Doppelspitze sei auch rückblickend das Erfolgsgeheimnis seiner Partei. „Ein neues Verständnis von Macht bedeutet, im Team zu sein.

Klingbeil: Kein Steuerwettbewerb durch Grundsteuer-Einigung

Die Einigung der Koalition beim Thema Grundsteuer wird nach Angaben von SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil nicht zu einem Steuerwettbewerb zwischen den Bundesländern führen. „Was es allerdings geben kann, ist, dass in den einzeln Ländern noch einmal bei der Grundsteuer geguckt wird, wie wird die ausgelegt“, sagte Klingbeil im ZDF-„Morgenmagazin“. Manche Länder hatten befürchtet, dass Sonderwege Einzelner Druck auf alle ausüben. Die Grundsteuer ist eine Steuer auf den Besitz von Grundstücken und Gebäuden.

Carolin Simon

Carolin Simon: Werden auch für Dzsenifer Marozsan spielen

Die deutsche Fußball-Nationalspielerin Carolin Simon hofft nach dem Ausfall von Spielmacherin Dzsenifer Marozsan auf eine Reaktion der gesamten Mannschaft.

„Dzseni ist eine Spielerin mit unglaublichen Fähigkeiten. Ich sehe ja jeden Tag im Training, was sie kann. Wir müssen versuchen, ihren Ausfall als Team zu kompensieren. Und wir werden gerade auch für sie spielen“, sagte Simon in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Simon und Marozsan stehen beim Champions-League-Sieger Olympique Lyon unter Vertrag.

Grüne feiern

Grüne sind so beliebt wie nie - und mit 26 Prozent nur noch knapp hinter der Union

Die Zustimmung für die Grünen ist im ZDF-„Politbarometer“ auf einen neuen Rekordwert geklettert. In der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für den Sender legten die Grünen sechs Prozentpunkte auf 26 Prozent zu.

Damit liegt die Partei nur noch knapp hinter der Union, die 3 Punkte auf 27 Prozent verlor. Die SPD sackte auf ein Rekordtief von 13 Prozent (minus 3 Prozentpunkte). Es war das erste „Politbarometer“ seit der Europawahl, bei der CDU und SPD massive Einbußen verzeichnet und die Grünen Ende Mai ...

Schäfer-Gümbel: Einzelne haben „rote Linie“ überschritten

Einer der drei kommissarischen SPD-Chefs, Thorsten Schäfer-Gümbel, hat das Verhalten einzelner Parteimitglieder für den Führungswechsel in der Partei verantwortlich gemacht. Der eine oder andere habe die roten Linien der persönlichen Auseinandersetzung überschritten, sagte Schäfer-Gümbel im ZDF-„Morgenmagazin“. Den Umgang aus Teilen der Partei mit der ehemaligen Vorsitzenden Andrea Nahles nannte er „inakzeptabel“. Das Führungstrio habe nun die Aufgabe, den Übergang zu schaffen und die „Partei zu sammeln“.

Annalena Baerbock

Grünen-Chefin Baerbock für Neuwahlen bei Scheitern der GroKo

Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock hat sich gegen eine neue Regierungsbildung ohne Neuwahlen ausgesprochen. Die Grünen seien nicht „das Reserverad, das einfach so einspringt“, sagte Baerbock im ZDF-„Morgenmagazin“.

Wenn die große Koalition feststelle, dass sie nicht mehr die Kraft habe, Dinge anzugehen, müsse die Gesellschaft neu entscheiden.

Die SPD sucht nach der überraschenden Rücktrittsankündigung von Partei- und Fraktionschefin Andrea Nahles nach einer neuen Führung.

Oppermann: Wohl mehrere Kandidaten für Nahles-Nachfolge

Der SPD-Politiker Thomas Oppermann rechnet mit mehreren Kandidaten für die Nachfolge von Andrea Nahles an der SPD-Spitze. Er gehe aber davon aus, dass es bis zur Wahl zwei bis drei Monate dauern werde, sagte der frühere Fraktionschef im ZDF-„Morgenmagazin“. Bisher hat nur die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange Interesse an einer Kandidatur angedeutet. Vizekanzler Olaf Scholz und der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil haben dagegen schon abgewunken.

Bartsch will Fraktion bis Herbst mit Wagenknecht führen

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat sich dafür ausgesprochen, die Fraktionsführung im Bundestag erst nach den Landtagswahlen im Herbst neu zu wählen. Bis dann will er zusammen mit Sahra Wagenknecht die Doppelspitze bilden. Bartsch begründete seinen Vorschlag im ZDF-„Morgenmagazin“ mit der Krise der großen Koalition. Angesichts dieser Lage könne man nicht ernsthaft jetzt in der Linken chaotische Verhältnisse produzieren, sagte er. Wagenknecht hatte im März angekündigt, sich aus der Fraktionsspitze zurückzuziehen.

Wie geht es weiter mit der SPD?

Dreier-Spitze soll die SPD vorerst retten

Die SPD soll nach dem Rücktritt von Parteichefin Andrea Nahles zunächst kommissarisch von einem Trio geführt werden. Die engere Parteiführung schlug dafür dem Vorstand am Montag die Ministerpräsidentinnen von Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz, Manuela Schwesig und Malu Dreyer, sowie den hessischen SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel vor.

Aber wie geht es mittelfristig weiter?

Mit Vizekanzler Olaf Scholz hat ein möglicher Kandidat bereits abgewunken.