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Die EU-MDR soll verschoben werden. Die Marktzulassung für chirurgische Instrumente gilt dann bis ins Jahr 2021. Nun wollen die M

Nach geplanter Verschiebung der EU-MDR: Konzentration gilt dem Kampf gegen Corona

Das Inkrafttreten der europäischen Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) soll um ein Jahr verschoben werden. Diesen Vorschlag hat die Europäische Kommission am Mittwoch unterbreitet (wir haben berichtet). Zwar steht die Entscheidung von EU-Rat und -Parlament genauso aus wie ein neuer Termin. Die Ankündigung sorgt bei Firmen, Verbänden und Politikern – gerade wegen der Ausbreitung des Coronavirus – für Erleichterung.

„Wir sind sehr froh, dass unsere Appelle in Brüssel Gehör gefunden haben.

 Ein Chirurg hält im OP ein Skalpell in der Hand: Eigentlich sollte die Medizinprodukteverordnung am 26. Mai in Kraft treten.

Medizintechniker begrüßen möglichen Aufschub bei Produktzertifizierungen

Der Vorschlag der EU-Kommission, die europäische Medizinprodukteverordnung um ein Jahr zu verschieben, hat bei Firmen, Verbänden und Politikern für Erleichterung gesorgt. Ziel der Verschiebung ist es, Lieferengpässe mit Medizinprodukten während der Coronavirus-Krise zu vermeiden.

„Wir sind sehr froh, dass unsere Appelle in Brüssel Gehör gefunden haben. Eine andere Entscheidung wäre unter den momentanen Umständen auch nicht zu vertreten gewesen“, sagten Yvonne Glienke und Julia Steckeler, Geschäftsführerinnen der Tuttlinger ...

Verbandschefin warnt vor Engpass bei Medizinprodukten

Wegen der Corona-Krise könnte es zu einem Engpass für medizinische Produkte kommen. „Wenn nichts passiert, wird die Versorgung von Krankenhäusern in einigen Wochen in der Breite ins Wanken kommen“, sagte die Geschäftsführerin des Medizintechnikverbands Medical Mountains, Yvonne Glienke, dem „Südkurier“ (Donnerstag). „Aktuell besteht die Gefahr von Engpässen bei sehr vielen Medizinprodukten, vom Verbandsmaterial und Spritzen über Prothesen und Blutdruckmessgeräte bis hin zu Operationsrobotern.

Verbandschefin warnt vor Engpass bei Medizinprodukten

Wegen der Corona-Krise könnte es zu einem Engpass für medizinische Produkte kommen. „Wenn nichts passiert, wird die Versorgung von Krankenhäusern in einigen Wochen in der Breite ins Wanken kommen“, sagte die Geschäftsführerin des Medizintechnikverbands Medical Mountains, Yvonne Glienke, dem „Südkurier“ (Donnerstag). „Aktuell besteht die Gefahr von Engpässen bei sehr vielen Medizinprodukten, vom Verbandsmaterial und Spritzen über Prothesen und Blutdruckmessgeräte bis hin zu Operationsrobotern.

 Arbeitstreffen (von links): Tobias Schwoy, Julia Steckeler, Michael Martin, Yvonne Glienke, Christian Leibinger, Thomas Albiez.

Weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausgelotet

Was kann gemeinsam für Unternehmen und den Medizintechnik-Standort bewegt werden? Bei einem Arbeitstreffen loteten die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg, MedicalMountains GmbH und die KLS Martin Group weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus.

Dabei soll laut Pressemitteilung auf Erfahrungen aufgebaut werden, wie sie im ExpertTable „Die praktische Umsetzung der EU-MDR“ gesammelt worden sind. Der geschäftsführende Gesellschafter Christian Leibinger und Geschäftsführer Michael Martin kamen deshalb mit den ...

Die Tuttlinger Stadthalle wird beim elften Innovationsforum Medizintechnik wieder gut besucht sein. Mehr als 300 Teilnehmer woll

In Tuttlingen über die Zukunft reden

Die Medizinprodukteverordnung der Europäischen Union (EU-MDR) wird im Landkreis Tuttlingen zu spüren sein. Davon geht die Clusterinitiative Medical Mountains aus. Rund 30 Prozent der aktuell mehr als 400 Medizintechnik-Unternehmen dürften in ihrem Bestand gefährdet sein. „Die derzeitige Vielfalt wird es nicht mehr geben“, sagt Yvonne Glienke, eine Geschäftsführerin von Medical Mountains.

Zwar würde bei den wenigsten Firmen der Schlüssel umgedreht und die Tür für immer zugemacht.