Suchergebnis

Rund 60 Aussteller und mehr als 300 Teilnehmer: Das Innovation Forum Medizintechnik bewies, dass man sich auch in Corona-Zeiten

Ungewohntes 3D-Erlebnis: Medizintechnik-Branche trifft sich in Tuttlingen

Von einem hautnahen Erleben waren die Teilnehmer des 12. Innovation Forum Medizintechnik coronabedingt noch ein Stück entfernt. Dass die Veranstaltung real und eben nicht virtuell in der Tuttlinger Stadthalle stattfinden konnte, war für alle Beteiligten schon eine Freude. „Das hat es in den Monaten zuvor selten gegeben und wird es auch in Zukunft wohl nicht“, sagte Harald Stallforth, Vorstandsvorsitzender von Technology Mountains.

Dass sich die Experten der Medizintechnikbranche wieder direkt austauschen konnten, sei nur der ...

Thorsten Molitor (links) zeigt Winfried Kretschmann die neuesten medizintechnischen Entwicklungen aus Tuttlingen. Die 3-D-B

Medizinbranche fühlt sich durch die EU-Medizinprodukte-Verordnung in ihrer Existenz bedroht

Die Frage lag den ganzen Morgen in der Luft: Wie geht es Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) nach seinem schweren Autounfall am Abend ? Ohne Macken, ohne Kratzer ist der Regierungschef wie erwartet am Dienstagvormittag beim Medizintechnikunternehmen Karl Storz mit einem Ersatzfahrzeug eingetroffen. Sein eigener Dienstwagen hatte Totalschaden erlitten. „Es geht uns gut“, sagte Kretschmann den wartenden Mitarbeitern und Gästen. Er selbst sei unverletzt, allerdings habe es bei dem Unfall andere Verletzte gegeben.

Im Rahmen seiner Sommertour hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann den Landkreis Tuttlingen besucht. In der Beruflichen Bild

EU-Verordnung bereitet Tuttlinger Medizintechnik-Firmen weiter große Sorgen

Die europäische Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) bedroht weiter die Existenz vieler Medizintechnikfirmen im Landkreis Tuttlingen. Das haben Unternehmer im Gespräch mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag in Tuttlingen deutlich gemacht. Vor allem die Tatsache, dass viele Voraussetzungen vor dem Inkrafttreten im Mai 2021 noch gar nicht geschaffen sind, bereitet Sorgen.

Kritik an dem Regelwerk „Da ist überhastet ein Ding rausgehauen worden, ohne dabei die Probleme zu bedenken“, sagte Guntmar Eisen, Geschäftsführer von ...

Die EU-MDR soll verschoben werden. Die Marktzulassung für chirurgische Instrumente gilt dann bis ins Jahr 2021. Nun wollen die M

Nach geplanter Verschiebung der EU-MDR: Konzentration gilt dem Kampf gegen Corona

Das Inkrafttreten der europäischen Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) soll um ein Jahr verschoben werden. Diesen Vorschlag hat die Europäische Kommission am Mittwoch unterbreitet (wir haben berichtet). Zwar steht die Entscheidung von EU-Rat und -Parlament genauso aus wie ein neuer Termin. Die Ankündigung sorgt bei Firmen, Verbänden und Politikern – gerade wegen der Ausbreitung des Coronavirus – für Erleichterung.

„Wir sind sehr froh, dass unsere Appelle in Brüssel Gehör gefunden haben.

 Ein Chirurg hält im OP ein Skalpell in der Hand: Eigentlich sollte die Medizinprodukteverordnung am 26. Mai in Kraft treten.

Medizintechniker begrüßen möglichen Aufschub bei Produktzertifizierungen

Der Vorschlag der EU-Kommission, die europäische Medizinprodukteverordnung um ein Jahr zu verschieben, hat bei Firmen, Verbänden und Politikern für Erleichterung gesorgt. Ziel der Verschiebung ist es, Lieferengpässe mit Medizinprodukten während der Coronavirus-Krise zu vermeiden.

„Wir sind sehr froh, dass unsere Appelle in Brüssel Gehör gefunden haben. Eine andere Entscheidung wäre unter den momentanen Umständen auch nicht zu vertreten gewesen“, sagten Yvonne Glienke und Julia Steckeler, Geschäftsführerinnen der Tuttlinger ...

Verbandschefin warnt vor Engpass bei Medizinprodukten

Wegen der Corona-Krise könnte es zu einem Engpass für medizinische Produkte kommen. „Wenn nichts passiert, wird die Versorgung von Krankenhäusern in einigen Wochen in der Breite ins Wanken kommen“, sagte die Geschäftsführerin des Medizintechnikverbands Medical Mountains, Yvonne Glienke, dem „Südkurier“ (Donnerstag). „Aktuell besteht die Gefahr von Engpässen bei sehr vielen Medizinprodukten, vom Verbandsmaterial und Spritzen über Prothesen und Blutdruckmessgeräte bis hin zu Operationsrobotern.

Verbandschefin warnt vor Engpass bei Medizinprodukten

Wegen der Corona-Krise könnte es zu einem Engpass für medizinische Produkte kommen. „Wenn nichts passiert, wird die Versorgung von Krankenhäusern in einigen Wochen in der Breite ins Wanken kommen“, sagte die Geschäftsführerin des Medizintechnikverbands Medical Mountains, Yvonne Glienke, dem „Südkurier“ (Donnerstag). „Aktuell besteht die Gefahr von Engpässen bei sehr vielen Medizinprodukten, vom Verbandsmaterial und Spritzen über Prothesen und Blutdruckmessgeräte bis hin zu Operationsrobotern.

 Arbeitstreffen (von links): Tobias Schwoy, Julia Steckeler, Michael Martin, Yvonne Glienke, Christian Leibinger, Thomas Albiez.

Weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausgelotet

Was kann gemeinsam für Unternehmen und den Medizintechnik-Standort bewegt werden? Bei einem Arbeitstreffen loteten die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg, MedicalMountains GmbH und die KLS Martin Group weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus.

Dabei soll laut Pressemitteilung auf Erfahrungen aufgebaut werden, wie sie im ExpertTable „Die praktische Umsetzung der EU-MDR“ gesammelt worden sind. Der geschäftsführende Gesellschafter Christian Leibinger und Geschäftsführer Michael Martin kamen deshalb mit den ...

Die Tuttlinger Stadthalle wird beim elften Innovationsforum Medizintechnik wieder gut besucht sein. Mehr als 300 Teilnehmer woll

In Tuttlingen über die Zukunft reden

Die Medizinprodukteverordnung der Europäischen Union (EU-MDR) wird im Landkreis Tuttlingen zu spüren sein. Davon geht die Clusterinitiative Medical Mountains aus. Rund 30 Prozent der aktuell mehr als 400 Medizintechnik-Unternehmen dürften in ihrem Bestand gefährdet sein. „Die derzeitige Vielfalt wird es nicht mehr geben“, sagt Yvonne Glienke, eine Geschäftsführerin von Medical Mountains.

Zwar würde bei den wenigsten Firmen der Schlüssel umgedreht und die Tür für immer zugemacht.

 Yvonne Glienke (links) und Julia Steckeler wenden sich an die Europakandidaten mit der Bitte um Rückendeckung.

Unterstützung bei Medizinprodukte-Verordnung gefordert

Die Wahllokale für die Europawahl öffnen am Sonntag. Doch schon jetzt haben die beiden Geschäftsführerinnen der Tuttlinger Clusterinitiative Medical Mountains, Yvonne Glienke und Julia Steckeler, die Kandidaten für das EU-Gremium angeschrieben.

Ihre Bitte an sie: politische Rückendeckung für regionale Wirtschaftsunternehmen bei der Umsetzung der Medizinprodukte-Verordnung (MDR) in der kommenden Legislaturperiode. Denn: „Alleine im Landkreis Tuttlingen kursieren Zahlen von 100 bis 200 geplanten Unternehmensschließungen ...