Suchergebnis

 Mitarbeiter montieren im einem VW-Werk bei Shanghai ein Fahrzeug: Das Corona-Virus führt nicht nur bei VW zu Problemen in Liefe

Brüchige Lieferketten: Wie ZF, Marquardt und Mahle das Coronavirus zu spüren bekommen

Die Corona-Epidemie in China wird die Wirtschaft hierzulande wahrscheinlich bremsen. Zumindest sprechen die Volkswirte der Bundesbank in ihrem Monatsbericht von Konjunkturrisiken für die ohnehin geschwächte deutsche Wirtschaft. Demnach könnte insbesondere die exportorientierte Industrie unter dem Ausbruch der Lungenkrankheit leiden. Denn durch die Sicherheitsvorkehrungen könnten globale Wertschöpfungsketten gefährdet werden. Lieferengpässe in einzelnen Branchen hierzulande wären die Folge.

Kurze Pause

Covid-19: Epidemie soll sich erst Ende April stabilisieren

Die Epidemie mit der neuen Lungenkrankheit in China wird sich nach Einschätzung eines führenden chinesischen Experten möglicherweise erst Ende April stabilisieren. „Das ist eine sehr grobe Schätzung“, sagte Professor Zhong Nanshan, der Chef der Expertengruppe der chinesischen Regierung.

Mit einem Höhepunkt des Ausbruchs im ganzen Land sei voraussichtlich bis Ende Februar zu rechnen. „Den Höchststand zu erreichen, bedeutet aber nicht den Wendepunkt“, mahnte der renommierte Mediziner zur Vorsicht.

Schutz bei der Arbeit

Coronavirus kippt Apples Umsatzprognose

Apple wird wegen des Coronavirus-Ausbruchs in China die erst wenige Wochen alte Umsatzprognose für das laufende Quartal verfehlen. Bei iPhones gebe es Lieferengpässe, weil die Produktion in China langsamer hochgefahren werde als geplant, teilte der Konzern mit.

Zudem sei der Absatz von Apple-Geräten in China zuletzt gedämpft gewesen, da viele Geschäfte - und auch die Stores der Firma - zeitweise geschlossen blieben und schlecht besucht worden seien.

Mitarbeiter montieren im Werk der Volkswagen AG in Anting bei Shanghai einen VW Tiguan. Das Coronavirus verschärft die Lage für

Coronavirus dürfte Autobranche besonders stark treffen

Das Coronavirus in China könnte nach Einschätzung von Beratern der globalen Autoindustrie empfindlich schaden.

Allein in der besonders betroffenen Provinz Hubei würden an gut einem Dutzend Standorten fast zwei Millionen Autos pro Jahr gefertigt, heißt es in einer Studie der Beratungsgesellschaft BCG. Das seien etwa acht Prozent der Fahrzeugproduktion Chinas.

Die Autoindustrie wird lokal und rund um den Globus betroffen sein.

Zahl der Virusfälle in China übersteigt 70 000

Die Zahl der Infektionen mit dem neuen Coronavirus hat in China 70 000 überstiegen. Mit 105 neuen Todesfällen innerhalb eines Tages sind jetzt 1770 Todesfälle zu beklagen, wie die nationale Gesundheitskommission am Montag in Peking mitteilte. Besonders schwer ist in Zentralchina die 60 Millionen Einwohner zählende Provinz Hubei mit der Metropole Wuhan betroffen. Dort sind allein rund 58 000 Infektionen und 1696 Todesfälle durch das Sars-CoV-2 genannte Virus bestätigt.

Ein Schild mit der Aufschrift «Kein Zugang zur Isolation»

Weitere Coronavirus-Patienten aus Klinik entlassen

In Bayern sind am Wochenende weitere Coronavirus-Patienten aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag in München mit. Die Entlassungskriterien des Robert Koch-Institutes (RKI) seien erfüllt, sagte eine Ministeriumssprecherin. Nähere Angaben zu den Betroffenen wollte die Behörde nicht machen.

Der erste der insgesamt 14 in Bayern registrierten Patienten war am vergangenen Mittwoch aus einer Münchner Klinik entlassen worden.

Quarantäne für China-Rückkehrer endet

Nach rund zwei Wochen endet heute die Quarantäne für die über 100 China-Rückkehrer in einer Bundeswehrkaserne im pfälzischen Germersheim. Die Ergebnisse weiterer Tests auf das Coronavirus seien negativ, sagte ein Sprecher der Luftwaffe. Alle Bürgerinnen und Bürger würden daher heute aus der Kaserne entlassen. 122 deutsche Staatsbürger und Familienangehörige waren aus der vom Virus besonders betroffenen chinesischen Stadt Wuhan nach Frankfurt am Main geflogen und am 1.

Coronavirus - China

Zahl der Coronavirus-Infektionen in China steigt auf 68.500

Die Zahl der Infektionen und Todesfälle durch das neuartige Coronavirus ist in China erneut gestiegen. Laut der Pekinger Gesundheitskommission starben an der inzwischen Covid-19 genannten Lungenkrankheit erneut 142 Patienten, womit die Gesamtzahl der Opfer in China nun bei 1665 liegt.

Zudem wurden 2009 neue Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen. Seit Ausbruch der Krankheit sind damit 68.500 Fälle in China bestätigt worden.

Coronavirus

Frankreich meldet ersten Coronavirus-Todesfall in Europa

Erstmals ist ein an dem Coronavirus erkrankter Mensch in Europa gestorben. Der chinesische Tourist sei in einer Pariser Klinik der Krankheit erlegen, teilte die französische Gesundheitsministerin Agnès Buzyn mit.

Bei dem Mann handelte es sich demnach um einen 80-Jährigen aus der schwer betroffenen zentralchinesischen Provinz Hubei, in der auch Wuhan liegt.

Der Tourist war Anfang Februar auf die Intensivstation des Krankenhauses Bichat in der französischen Hauptstadt gebracht worden.

Frankreich meldet ersten Coronavirus-Todesfall in Europa

Erstmals ist ein an dem Coronavirus erkrankter Mensch in Europa gestorben. Der chinesische Tourist sei in einer Pariser Klinik der Krankheit erlegen, teilte die französische Gesundheitsministerin Agnès Buzyn mit. Bei dem Mann handelte es sich demnach um einen 80-Jährigen aus der schwer betroffenen zentralchinesischen Provinz Hubei, in der auch Wuhan liegt. Der Tourist war Anfang Februar auf die Intensivstation des Krankenhauses Bichat in der französischen Hauptstadt gebracht worden.