Suchergebnis

Wolfgang Späth hat im Juni 2019 das Amt des Bürgermeisters in Schwendi übernommen.

Wie Schwendi durch die Krise kommt

Erst im Juni 2019 hat Wolfgang Späth das Amt des Bürgermeisters in Schwendi übernommen. Nicht mal ein Jahr später musste er sich bereits mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie auseinandersetzen. Wie ihm das gelingt und was die Gemeinde für Pläne hat, darüber hat er mit Redakteurin Helen Belz gesprochen.

SZ: Herr Späth, wie ist das Jahr 2020 für die Gemeinde Schwendi gelaufen?

Späth: Die Corona-Pandemie hat 2020 unser Leben bestimmt und unseren Alltag gehörig durcheinandergewirbelt.

Treffpunkt Max-Weishaupt-Realschule: (von links) Grundschulleiterin Jutta Fick, Hauptamtsleiter Jürgen Lang, Realschul-Konrektor

In Schwendi ist die Realschule noch eine „Digitalwüste“

Station in Schwendi hat Thomas Dörflinger, CDU-Landtagsabgeordneter für den Landkreis Biberach, am Dienstag im Rahmen eines Gemeindebesuchs gemacht. Für den Gedankenaustausch gab es vielfältige Themen – die Corona-Pandemie drängte sie jedoch weitgehend in den Hintergrund.

Neubau des ASB ist ThemaBeim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Region Orsenhausen-Biberach schaute der 51-jährige Landespolitiker in Begleitung von Bürgermeister Wolfgang Späth zuerst vorbei.

Der Vorsitzende Wolfgang Ruther spricht bei der Hauptversammlung der Tettnanger Hopfenpflanze in der Argentalhalle in Laimnau. W

Hopfenvirus bereitet den Bauern Sorgen

Während Corona das Jahr im Hopfen ebenso geprägt hat wie in allen anderen Lebensbereichen auch, gibt es seit einiger Zeit einen Virus, der die Pflanzen selbst direkt angreift. Das Thema ist einer der Schwerpunkte bei der Hauptversammlung der Tettnanger Hopfenpflanzer in der Argentalhalle in Laimnau gewesen.

Es handelt sich um den sogenannten „Citrus Bark Cracking Viroid (CBCV)“. Der werde bei Zitrusfrüchten teils gezielt eingesetzt, um den Wuchs klein zu halten, sagte Manuel Geiser vom Landwirtschaftlichen Technologiezentrum (LTZ).

Der Singer-Songwriter Joris hätte am 16. Oktober ein Schulhofkonzert in Schwendi geben sollen.

Max-Weishaupt-Realschule sagt Schulhofkonzert mit Joris ab

Die Freude ist groß gewesen bei den Schülerinnen und Schülern der Max-Weishaupt-Realschule: Vergangene Woche waren sie bei einem Gewinnspiel des Radiosenders SWR3 erfolgreich, am 16. Oktober sollte der Liedermacher Joris („Herz über Kopf“) ein exklusives 45- bis 60-minütiges Schulhofkonzert in Schwendi geben. Doch daraus wird nichts: Aufgrund des aktuellen Corona-Infektionsgeschehens haben die Schulleiterin Regula Volk und Bürgermeister Wolfgang Späth die Veranstaltung abgesagt.

Mit dem Durchschneiden des Bandes gaben die Vereinsvorsitzende Christel Lerch, Bauunternehmer Karl Schließer, Bürgermeister Wolf

Reithalle Schwendi ist offiziell freigegeben

Die Pferdesportler in Schwendi haben jetzt optimale Bedingungen zur Ausübung ihres Hobbys. Am Samstag hat der Reit- und Fahrverein seine kürzlich fertiggestellte zweite Reithalle im Gebiet Schochengraben in Betrieb genommen. Mit dem symbolischen Durchschneiden eines Bandes wurde die Reithalle mit einem Hufschlagmaß von 20 auf 60 Metern für den Pferdesport offiziell freigegeben.

Eigentlich wäre die Fertigstellung der zweiten Reithalle für den Schwendier Reit- und Fahrverein Grund genug gewesen für ein größeres Fest.

Dem Hopfengut No 20 stattete der Arbeitskreis Ländlicher Rauum des Landtags unter Führung von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-H

Hopfenernte 2020 in Tettnang eröffnet

Ziel sei es, im Hopfengut No 20, möglichst viele Menschen für den Hopfen und die Landwirtschaft zu begeistern, hat Lukas Locher betont. Am Montag schaffte er es, nach einem spannenden Schnellkurs auch die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch, zu gewinnen. Sie eröffnete am Montag im Hopfengut im Beisein des gleichnamigen Arbeitskreises des Landtags die Tettnanger Hopfenernte 2020 und hängte die erste Hopfenranke ein.

Verleihung der Max-Weishaupt-Förderpreise bei der Abschlussfeier der Klasse 10a: (von links) Klassenlehrer Hans Georg Kast, Lina

In der letzten Schultüte steckt das Zeugnis der Mittleren Reife

74 Schülerinnen und Schüler der Max-Weishaupt-Realschule Schwendi haben das Zeugnis der Mittleren Reife erworben. „Alle haben bestanden“, meldet der Konrektor Thomas Fink. Und wie! Zwei Drittel der Absolventen erreichten die Durchschnittsnote zwei oder besser; neun Schülerinnen und Schüler mit einem Schnitt zwischen 1,0 und 1,2 wurden mit dem Max-Weishaupt-Förderpreis ausgezeichnet.

Auf eine große Abschlussfeier musste dieses Jahr wegen Corona verzichtet werden.

 In der Gemeinde Schwendi wird eine Schulsozialarbeitsstelle geschaffen.

Gemeinde Schwendi führt Schulsozialarbeit ein

Die Gemeinde Schwendi will für die Max-Weishaupt-Realschule und die Grundschule Schwendi eine Stelle für eine Schulsozialarbeiterin oder einen Schulsozialarbeiter einrichten. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend einstimmig beschlossen. Die Stelle kann noch in diesem Jahr besetzt werden.

„Die Verwaltung sieht an den Schulen einen zunehmenden Bedarf an Unterstützungsarbiet durch fachlich geschultes Personal“, heißt es in der Sitzungsvorlage zum Thema Schulsozialarbeit.

Gemeinderat Schwendi beschließt Haushaltsplan 2020

Die Gemeinde Schwendi hat nach den Vorschriften des „Neuen Kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens“ den Haushaltsplan 2020 als ersten doppischen Haushalt verabschiedet.

Ein Paradigmenwechsel sei dies, lässt die Verwaltung in dem 431 Seiten starken Haushaltsbuch wissen. Nicht zu vermeiden war es bei dieser Premiere des ressourcenorientierten Rechnungswesens, dass für 2020 beim Gesamtergebnishaushalt ein Defizit von 847 800 Euro herauskommt.

Die Bürgermeister Monika Wieland und Stefan Echteler haben den Einzug in den Kreistag nicht geschafft. Auch der bisherige Kreisr

So wurde in der Region Lindau gewählt - Erste Ergebnisse aus den Gemeinden sind da

Inmitten der Corona-Krise standen am Sonntag in Bayern Kommunalwahlen an. Überall im Freistaat wurden die Kommunalparlamente gewählt: Gemeinderäte, Stadträte, Kreistage — und fast überall auch die Oberbürgermeister und ersten Bürgermeister.

Auch in Lindau war das der Fall. Fünf Kandidaten wollten die Nachfolge von Gerhard Ecker antreten, zwei bleiben im Rennen. Die 60.000 Bürger des Kreises wählten zudem Landrat und Kreistagsbesetzung.