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 In der Oper geht es „Rigoletto“ an den Kragen, beim Abbau geht’s ihm nun auch an den Kopf.

Verschrotten oder wiederverwenden? Was mit dem Rigoletto-Kopf nach der letzten Vorstellung passiert

Leise pfeifendes Einatmen, dunkel rollendes Ausatmen: Wer seit 2019 einmal in den Rängen vor der Bregenzer Seebühne Platz genommen hat, wird das Bild, das sich ihm zu Giuseppe Verdis Oper „Rigoletto“ bot, so schnell nicht vergessen haben.

Wie ein schlafender Riese präsentierte sich der überdimensional große Kopf der Hauptfigur, Hofnarr Rigoletto, auf dem Wasser des Bodensees mit geschlossenen Augen und leichten Bewegungen der Lippen passend zum Ein- und Ausatmen.

Die Pressekonferenz findet im Riesenkopf eines Clowns statt.

Wenn der Clownskopf auf Reisen geht

In einer Fabrikhalle in Hard bei Bregenz sind jetzt Teile der Kulisse für die neue Produktion der Bregenzer Festspiele, Rigoletto von Giuseppe Verdi, der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Ein Riesenkopf, der als Clown die Seebühne zieren wird, diente dabei als Kulisse für die Pressekonferenz, bei der sich die Intendantin der Bregenzer Festspiele, Elisabeth Sobotka, zusammen mit dem Technischen Direktor Wolfgang Urstadt, der Ausstattungsleiterin Susanna Boehm und dem Kascheur Frank Schulze erste Einblicke in die neuen Bühnengestaltung gaben.


Service-Techniker sind auf der Seebuehne mit Reparaturarbeiten beschäftigt.

Carmen bekommt eine Maniküre

Der Winter war lang und kalt. Trockene Haut ist die Folge. Abhilfe schafft Festspiel-Kosmetiker Robert Grammel, der Carmens Hände wieder geschmeidig macht.

In 20 Metern Höhe hängt Grammel fest verzurrt am Kletterseil oberhalb des fünf Meter langen Daumens der linken Carmen-Hand. Die tiefen Temperaturen der vergangenen Monate haben Falten und Risse in der Haut hinterlassen. Mit Farbe, Styropor und Fingerspitzengefühl machen Grammel und sein Kompagnon Matthias Trostberger aus Carmen wieder eine theatrale Schönheit.

„Carmen“ wird zwei Jahre lang auf der Seebühne in Bregenz gespielt, zwei Jahre lang werden auch diese überdimensionalen Hände da

Carmen spielt mit Karten: Neues Bühnenbild auf der Seebühne vorgestellt

Zwei riesige Frauenhände, die riesige Spielkarten in Händen halten, ragen aus dem Bodensee bei Bregenz: Das wird die nächsten zwei Jahre die Kulisse für die Oper „Carmen“ auf der Seebühne sein. Bei strömendem Regen und frostigen Temperaturen haben die Bregenzer Festspiele das sieben Millionen teure und 44 Tonnen schwere Bühnenbild vorgestellt.

„Jeder Setdesigner möchte mal auf der Seebühne arbeiten“, sagt Bühnenbildnerin Es Devlin. Und dann ruft die Engländerin mit dem Borsalino-Hut ein fröhliches „I’am a Bregenz junkie!