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Die Volleyballerinnen des SSV Aliudpharma Ulm (links mit weißem Trikot) 
beim Eurpacup-Viertelfinalspiel 2004 in Athen.

50 Jahre SSV ’46: Von goldenen Zeiten, einer bitteren Pleite und neuen Zielen

Die meisten Jüngeren in der Doppelstadt und der Region kennen den SSV Ulm 1846 sehr gut. Viele auch, weil sie dort selbst Mitglied sind. Ein Großverein mit mehr als 10 000 Mitgliedern, viel Tradition und mannigfachen Angeboten. Ein Verein, der sich Neuem öffnet und mehr und mehr moderne Sportarten wie etwa Bike-Polo betreibt. Aber wer von den Jüngeren weiß auch, dass dieser Verein in der heutigen Form erst 50 Jahre besteht? Anno 1970 wurde er gegründet als Fusion aus SSV Ulm und TSG Ulm 1846.

 Landesliga-Staffelleiter Andreas Schele hofft auf eine baldige Entscheidung durch den Württembergischen Fußball-Verband (WFV).

Landesliga spricht sich für Alternative aus

38 Spieltage, sechs davon unter der Woche - auf die die Landesliga, Staffel 4, kommt eine kräftezehrende Saison 2020/2021 zu. So plant der Württembergische Fußball-Verband (WFV) derzeit noch die Spielzeit der Liga, in der mit dem FC Mengen, dem FC Ostrach, dem TSV Riedlingen und dem FV Bad Schussenried auch vier Vereine des Bezirks Donau vertreten sind. Doch es gäbe eine Alternative. Deshalb hat Landesliga-4-Staffelleiter Andreas Schele einen entsprechenden Brief an den WFV verfasst, der der „Schwäbischen Zeitung Bad Saulgau“ vorliegt.

Alexander Zverev

„Keine organisierten Events“: Zverev sagt für Berlin ab

Nach wochenlangem Schweigen zu seinen Corona-Fehltritten hat sich Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev nun doch zu Wort gemeldet - und mit seiner Absage für das Show-Turnier in Berlin die Veranstalter verärgert.

Er habe sich entschieden, „derzeit nicht an organisierten Events teilzunehmen“, schrieb der 23 Jahre alte gebürtige Hamburger auf Instagram. Der Weltranglisten-Siebte habe „für seinen Verzicht keine nähere Begründung“ geliefert, hieß es wenig später in einer Mitteilung der Organisatoren.

 Amtzells Bürgermeister Clemens Moll gab den Startschuss zum Zwölf-Stunden-Lauf.

756 Sportler erlaufen Geld für 4500 sichere Geburten – weltweit

52 295 Euro, mehr als 12 557 erlaufende Kilometer und 756 Läufer: Die Rekorde rund um den 15. Zwölf-Stunden-Lauf in Amtzell am Samstag purzelten nur so dahin. Die größten Sieger dabei waren die Lauffreunde des SV Amtzell und die Organisation Ärzte ohne Grenzen, die binnen sechs Wochen einen Lauf auf die Beine stellten, der so ganz anders gewesen ist als seine 14 Vorgänger. Und der unzählig schöne Geschichten mit sich brachte.

Das Ziel wurde erreicht – mindestensSamstagabend, 21 Uhr.

 Pater Hugo Weihermüller präsentiert seine kunstvoll geschriebenen und illustrierten Seiten.

Pater Hugo ruht im Schatten der Klosterkirche

„Ins Paradies mögen Engel dich begleiten“ haben die Mönche im Anschluß an das Requiem am Grabe ihres am vergangenen Sonntag verstorbenen Konventualen, Pater Hugo Weihermüller, gesungen. Durch die Corona-Einschränkung konnten außer der sechs Mönche nur etwa fünfzig Verwandte und Freunde des Verstorbenen an seiner Beerdigung auf dem Klosterfriedhof teilnehmen.

Pater Hugo ruht nun im Schatten der Basilika, in der er nahezu fünfzig Jahre den Gottesdienst seiner Mönchsgemeinschaft täglich mehrfach an der Holzhay-Orgel begleitet hatte.

Bundestag

Streit über Wahlrechtsreform nach Brinkhaus-Vorstoß

Der Bundestag ist schon so groß wie nie und droht im kommenden Jahr noch zu wachsen - dennoch findet die Koalition keine gemeinsame Position für eine Wahlrechtsreform.

Ein Vorstoß von Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) für eine Deckelung bei 750 Mandaten wurde am Wochenende von der CSU umgehend zurückgewiesen. Auch aus der CDU kam Ablehnung. Die SPD machte deutlich, dass 750 Sitze - 41 mehr als heute - zu viele seien. Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) warnte vor einem Scheitern der Wahlrechtsreform.

Cannabis

Nicht so harmlos, wie oft behauptet: Cannabis kann Familien zerstören

Stefan war fleißig und strebsam, alle Wege schienen ihm offenzustehen - die Eltern Laura und Peter Müller (Namen von der Redaktion geändert) sahen für ihren Sohn nach dem Abitur eine Karriere als Maschinenbauer voraus.

Doch vor zwei Jahren aus der Traum: Der Achtklässler kommt nicht mehr regelmäßig zum Schlafen nach Hause, ist in der Schule auffällig und überdreht, wirkt teils bedrohlich. Bis es dem Rektor von Stefans Gymnasium im nördlichen Württemberg zu viel wird: Er verweist ihn der Schule, und der damals 16-Jährige kommt ...

Adria-Tour

„Was anderes als Tennisbälle im Kopf?“ - Ton wird schärfer

Die desaströse Adria-Tour mit mindestens vier infizierten Tennisprofis sorgt weiter für hitzige Debatten und harsche Kritik auch an Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev.

Der erhoffte Neustart mit noch zwei Grand-Slam-Turnieren in diesem Jahr erscheint alles andere als gewiss. Nachdem der heftig attackierte Organisator Novak Djokovic zuletzt von aktuellen und alten Weggefährten auch Unterstützung erhalten hatte, verschärfte sich jetzt bei Protagonisten der Tennis-Szene wieder der Tonfall.

 Pater Hugo Weihermüller.

Pater Hugo Weihermüller in Ellwangen verstorben

Nach langer schwerer Krankheit ist am vergangenen Sonntag Pater Hugo Weihermüller vom Orden des Heiligen Benedikt im Alter von 86 Jahren im Seniorenheim Sankt Anna in Ellwangen verstorben.

Der aus Aalen stammende Pater Hugo trat 1956 ins Kloster Neresheim ein und legte 1956 zusammen mit dem späteren Abt Norbert Stoffels bei den Benediktinern seine Gelübde ab.

Nach der Profess studierte er in Neresheim Philosophie und anschließend Theologie im Kloster Beuron.

Jürgen Holtz

Von „Motzki“ bis Galilei: Jürgen Holtz ist tot

Vielleicht kann man den Mut, den Jürgen Holtz hatte, an einer seiner letzten Rollen festmachen. Am Berliner Ensemble stellte er sich mit 86 Jahren auf die Bühne - und zwar splitternackt. Die Haut, wabblig geworden vom Leben. Holtz schreckte das nicht ab. „Ich muss das volle Risiko eingehen“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“ damals, „anders geht es nicht“.

Holtz spielte den Physiker Galileo Galilei. Fast sechs Stunden dauerte die Inszenierung von Regisseur Frank Castorf.