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Jacques Louis Davids berühmtes Gemälde „Bonaparte bei der Alpenüberquerung“ gibt es in verschiedenen Versionen. Eine davon hat N

Zu Napoleons Todestag: Ungeheuer, Rassist, Frauenfeind?

Ein Besuch der ehemaligen benediktinischen Klosterkirche auf dem Elchinger Höhenzug nordöstlich von Ulm lohnt sich: Architektur des Rokoko und frühen Klassizismus, grandiose Aussichten von der Donau über das ganze Voralpenland hinweg bis zu fernen Berggipfeln. Und wer große Geschichte mag, darf sich mit Napoleon Bonaparte auseinandersetzen, dem umstrittenen französischen Herrscher, der am 5. Mai vor 200 Jahren als Verbannter auf der südatlantischen Insel Helena starb.

Hilfe, warum hilft mir denn keiner? Pfahlheims Ortsvorsteher Wolfgang Seckler ist gefesselt. Seine Privat-Sekretärin Luzia Sturm

Sturm im Pfahlheimer Rathaus trotz Corona-Absage

„Hilfe, warum hilft mir denn keiner?“ Pfahlheims Ortsvorsteher Wolfgang Seckler ist in Nöten gewesen. Obwohl die amtlich bekanntgemachte Absage des Pfahlheimer Rathaussturms – dieses Jahr wäre es der elfte gewesen – öffentlich bekanntgegeben wurde, musste er sich der Sturm unterwerfen.

Der Anruf ging am Gumpendonnerstag um 17 Uhr beim völlig überraschten Ortsvorsteher Wolfgang Seckler ein. „Bitte sofort kommen, im Pfahlheimer Rathaus ist Sturm“, lautete die Anweisung.

Ein Neubau soll die Brücke Achbergstraße ersetzen. Eine Sanierung des derzeitigen Bauwerks lohnt sich nicht, sagt die Stadt.

Das plant die Stadt Bad Wurzach in diesem Jahr

Einen tieferen Einblick in die Vorhaben der Stadt gab die Verwaltung am vergangenen Montag den Mitgliedern der Ratsausschüsse. Dabei ging es unter anderem um Hauerz, Ziegelbach, Seibranz und Brücken. Einem Projekt erteilte Bürgermeisterin Alexandra Scherer eine klare Absage.

Die im Haushaltsentwurf 2021 geplanten Baumaßnahmen stellten in Vertretung des Stadtbaumeisters Kämmerer Stefan Kunz und die für Sanierungen zuständige Sachbearbeiterin Dagmar Wild dem Ausschuss für Technik und Umwelt vor.

Voraussichtlich im Mai wird das neue Hallenbad fertig sein.

Neues Bad Wurzacher Hallenbad öffnet wohl nicht vor Juli

Rede und Antwort stand am Montagabend Architekt Wolfgang Gollwitzer dem Ratsausschuss für Technik und Umwelt in Sachen Hallenbadbau.

Das neue Hallenbad in Bad Wurzach wird erst im Mai fertig sein und erst einige Wochen danach eröffnet werden. In normalen Zeiten hätte es darüber viel Unmut gegeben. Doch in diesen Tagen trug es der Gemeinderat äußerst gefasst, zumal die spätere Eröffnung auch ihr Gutes hat. Zudem sagte Gollwitzer auf Nachfrage: „Eine Kostenüberschreitung sehen wir derzeit nicht.

Verschiedene Geschichten aus dem Jahr 2020

Ein fast coronafreier Jahresrückblick - das hat die Region besonders bewegt

Die Coronakrise hat auch im Landkreis Biberach die Nachrichtenlage in diesem Jahr bestimmt. Doch auch Abseits der Pandemie hat es viele Themen auf Schwäbische.de gegeben, die die Leserinnen und Leser besonders bewegt haben.

Hier haben wir eine Auswahl, sortiert nach Monaten, zusammengestellt. Die Liste ist nicht als Rangfolge zu verstehen.  

Januar: Eltern besorgt – Sechs Erzieherinnen kündigen im Kindergarten

Innerhalb weniger Monate kündigten im Attenweiler Kindergarten sechs Erzieherinnen.

Gottes Segen für den KubAA und die Orgel: Pfarrer Wolfgang Sedlmeier (vorne) und Dekan Ralf Drescher.

Der KubAA beginnt langsam zu atmen

„Der KubAA beginnt langsam zu atmen!“ Schon mit dem ersten Satz seiner Festrede hat Oberbürgermeister Thilo Rentschler am Freitagabend zusammengefasst, was die vielen Akteure im neuen Kulturbahnhof empfinden: Es geht endlich los.

Auftakt ins Festwochenende war die Einweihung der ehemaligen Orgel der Markuskirche, die jetzt im KubAA dank einer Spende der Dr.-Wilfried-Palm-Stiftung und als Geschenk der evangelischen Kirche ein neues Plätzchen gefunden hat.

Bildtext: Sopranistin Katrin Küsswetter und Organist Joachim Roller haben am Sonntagnachmittag in der evangelischen Stadtkirche

Konzert in der evangelischen Stadtkirche „Salve Regina – verklärte Liebe“

Unter dem Titel „Salve Regina – verklärte Liebe“ haben die Sopranistin Katrin Küsswetter und der Organist Joachim Roller, (beide Nürnberg) auf Einladung der evangelischen Kirchengemeinde Ellwangen in der evangelischen Stadtkirche zu Ehren der Mutter Jesu, ein gut einstündiges geistliches Konzert gegeben.

Die 1724 bis 1729 erbaute ehemalige Jesuitenkirche ist der „Unbefleckten Empfängnis Mariens“ geweiht, wie Kantor Reinhard Krämer in seiner Begrüßung hinwies.

Die Flowers mit (von links) Andi Kemmer, Klaus Brosowsky, Matthias Kehrle und Axel Nagel (unten) sind mit dabei beim großen Eröf

Mit Volldampf in den Kulturbahnhof

„Mit Politik kann man keine Kultur machen, aber vielleicht mit Kultur Politik!“ Dieser sinnige Satz von Theodor Heuss ziert das Programmheft der 3. Aalener Kulturwochen (von heute an bis zum 25. November). Als mindestens ebenso sinnig sieht OB Thilo Rentschler aber das Motto, dass sich die Aalener Kulturschaffenden im Sommer selbst gegeben haben: „We will survive. Wir werden alles dafür tun, damit dieses Ziel erreicht wird.“

Man mag ihm glauben, wenn man die Großereignisse betrachtet, die der Stadt im kommenden Herbst bevorstehen.

Ein Gottesdienst im Freien ist nicht möglich, dennoch kommen die Kirchgänger am Sonntag zahlreich zum Verenafest zusammen.

Kehlen feiert Verenafest in der Kirche

„Das Verenafest war immer etwas Besonderes für uns in Kehlen“, hat Pfarrer Josef Scherer am Sonntag in St. Verena gesagt, „mit den Fahnenabordnungen und dem Antreten der Vereine; mit dem Kirchenchor, dem Frühschoppen mit der Musikkapelle, dem Mittagessen dem Driemtiem“. 2020 war alles anders. Das Wichtigste aber ist geblieben: „Man war zusammen.“

So sagte er zuerst einmal Dankeschön: allen, die immer dabei waren, parat gestanden haben und diesen Tag und all die anderen Gelegenheiten zu einem Fest in der Gemeinde haben werden lassen.

An unterschiedlichen Stationen können die Fahrradfahrer und Fußgänger Kulturelles erleben.

Umanand 2020: „Die Idee ist neu und verrückt“

Kulturveranstaltungen sind in Zeiten von Corona und den damit verbundenen Abstands- und Hygieneregeln erschwert. Daher hat das Bad Waldseer Stadtkino Seenma ein kreatives Konzept entwickelt. Bei „Umanand – Kultur in Parcour“ können die Zuschauer mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit der Bahn an einer vorgegebenen Strecke zwischen Wolfegg und Aulendorf auf unterschiedlichste Künstler treffen und inmitten der oberschwäbischen Landschaft temporäre Bühnen besuchen.