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Max Beckmanns berühmtes „Selbstbildnis mit steifem Hut“ von 1921 ist in Freiburg zu sehen.

Ausstellung: Max Beckmann in Freiburg

„Ich bin weiter an der Arbeit, male auch wieder, aber die Grafik wird mich nun wohl als ein sehr guter Freund begleiten.“ So schrieb Max Beckmann 1917 an seinen Verleger Reinhard Piper. Er sollte recht behalten mit dieser Einschätzung. Zwei Jahre zuvor hatte sich Beckmann nach einem Nervenzusammenbruch und seinem Abschied als freiwilliger Sanitätshelfer im Ersten Weltkrieg in Frankfurt niedergelassen. Fürs Erste kam er bei einem befreundeten Künstlerehepaar unter.

 Vor dem „Weißen Rössl“ schmachtet Peter Alexander seine Wirtin Marianne an.

„Servus Peter“ weckt schöne Erinnerungen

„Servus Peter“ hat es am Donnerstag bereits zum zweiten Mal in der Stadthalle in Sigmaringen geheißen. Mit vielen Rosenblättern auf der Bühne feierten Hauptdarsteller Peter Grimberg und seine Künstler mit rund 100 Gästen am Valentinstag die Hommage an den im Jahre 2011 verstorbenen Peter Alexander.

Die Bühnenkomödie spielte in der Kulisse des „Weißen Rössl“ mit Rössl-Wirtin Marianne und den in sie heiß verliebten Oberkellner Peter. Das Publikum liebte das Schauspiel, klatschte und sang hoch motiviert viele der bekannten Lieder aus ...

 Pfarrer Jürgen Brummwinkel freut sich mit den Jubilarinnen (v.l.) Josefine Preuß, Annerose Buck, Elfriede Engenhardt, Vorsitzen

„So macht die Arbeit Freude“

Beim Kirchenchor Herbertingen sind Harmonie, Begeisterung und Freude am gemeinsamen Singen hoch angesiedelt. Das hat sich einmal mehr bei der Hauptversammlung am vergangenen Samstag gezeigt. Zum einen wurde dort der komplette Vorstand einstimmig für weitere vier Jahre gewählt, zum anderen wurden Sängerinnen für 30- und sogar 50-jährige Chortreue ausgezeichnet. Dazu noch ein Probenbesuch, „der mich fast schockiert“, sagte Herbertingens Bürgermeister Magnus Hoppe, denn im Schnitt waren über 90 Prozent der Sänger bei allen Übungsstunden über das ...

Über die Ehrungen freuen sich Wolfgang Neuburger (hinten von links), Felix Sauter, Marcel Sailer, Hannes Geißelmann, Andreas Ste

Gemeindemusik kann auf ihre Aktiven zählen

Beim diesjährigen Winterkonzert der Gemeindemusik Herbertingen konnten zehn Musiker und Spielleute für insgesamt 140 Jahre aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet werden. Dabei gab es sechsmal „Silber“und viermal „Gold“ für zehn- und zwanzigjährige Mitgliedschaft in der Musikkapelle oder beim Spielmannszug.

„Es ist für jeden Aktiven schön, wenn von offizieller Verbandsseite die Ehrungen entsprechend gewürdigt werden“, so Wolfgang Neuburger, Chef des Spielmannszuges Herbertingen.

Der Liederkranz Riedlingen bei seinem Auftritt in der Aula des Kreisgymnasiums.

Jahreskonzert des Liederkranzes führt um die Welt

Der Liederkranz Riedlingen hat zu seinem Jahreskonzert eingeladen und gestaltete zusammen mit dem Unterhaltungsorchester „Tastenzauber“ eine gelungene Reise um die Welt. Die Besucher in der gut besetzten Aula des Kreisgymnasiums erlebten ein sehr ansprechendes Konzert, sowohl was das Repertoire als auch die musikalische Leistung betrifft.

Chorleiterin Kathrin Claßen hatte den Chor mit intensiven Proben auf den Auftritt vorbereitet und so zeigte der Liederkranz einen unterhaltsamen und anspruchsvollen Mix aus Kompositionen ...


Das Foto zeigt die Geehrten des Kirchenchores Herbertingen zusammen mit Pfarrer Jürgen Brummwinkel (Zweiter von links), Chorlei

Der Kirchenchor kann auf seine Sänger zählen

Der Kirchenchor Herbertingen hat in seiner Hauptversammlung langjährige Sänger geehrt. Die größte Ehrung für aktives Singen im Kirchenchor Herbertingen wurde Johanna Münst zuteil, die es auf sage und schreibe 60 Jahre brachte. Zehn Jahre sind es bei Maria Schilles und 20 Jahre bei Silvia Niederer und Claudia Siewert. Auf 25 Jahre bringt es Cornelia Claßen und Erika Reiner gehört seit 40 Jahren dem Chor an. Wenn man 50 Jahre aktiv ist, so wie Elisabeth Igel und Dietmar Engenhart, wird man zusätzlich vom Verein zu Ehrensängern ernannt.

Ehrenamtliche reichen Kranken die Hand

Mit dem Wort Hospiz verbinden viele Menschen das Ende eines Lebens, einen sterbenden Menschen, einen Moribunden. Dabei leitet sich das Wort eigentlich vom lateinischen „hospitium“ ab. Und das heißt Herberge – hat also mit Tod und Sterben erst mal nichts zu tun, sondern damit, Menschen in Not ein Dach, einen Unterschlupf zu gewähren. Eine Herberge ist es im übertragenen Sinne, die die Hospizbewegung Weingarten-Baienfurt-Baindt-Berg anbietet. Sie bieten ein ambulantes Hospiz an, Ehrenamtliche kommen nach Hause oder ins Krankenhaus, gehen mit dem ...

Stolpersteine erinnern an Nazi-Terror

Der Zeitplan ist seit Wochen minutiös durchgeplant. Aber diesen Moment hatte wohl niemand erwartet. Am Ende der Feierlichkeiten anlässlich der Verlegung von Stolperstein und Stolperschwellen in Weingarten ergreift Alexander Ljaschtschuk das Wort. Er ist mit ein paar Kommilitonen zu Gast, die Studenten aus der Weingartener Partnerstadt Brest sind seit Sonntag in der Stadt.

Erzdiakon Georg Kobro, der gemeinsam mit Erzpriester Nikolai Artemoff als Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche angereist ist, übersetzt.

Stolpersteine erinnern in Weingarten an die Opfer des Naziregimes

Mit weit über 35000 Stolpersteinen in ganz Europa hat sich das in den 90er-Jahren begonnene Projekt des Künstlers Gunter Demnig zum weltweit größten dezentralen Mahnmal gegen die Verbrechen im Dritten Reich entwickelt. Am Mittwoch, 17. April, reiht sich auch Weingarten in die Liste der Gedenkorte ein und erinnert damit an das Leiden und Sterben von Zwangsarbeitern sowie die Verschleppung und den Tod des Sozialdemokraten Joachim Brunner während der NS-Diktatur.

Kirchenchor ehrt zehn Jubilare

Kirchenchor ehrt zehn Jubilare

„Singen macht froh“ – dieser Spruch trifft auf den Kirchenchor Herbertingen zu. Bei der Hauptversammlung am vergangenen Freitag im Pfarrgemeindehaus konnten zehn Sängerinnen und Sänger für ihre große Treue zum Chor geehrt werden. 45, 50, ja sogar 55 Jahre lassen Mitglieder ihre Stimme in den Diensten der Musica sacra erklingen. „Seien wir froh, einen solchen Chor zu haben“, sagte Gemeindepfarrer Pater Assenga.

„Singen macht froh und hält auch gesund“, so die Vorsitzende des Kirchenchores Herbertingen, Antonie Niederer.