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Ein Mann steht vor einem Gebäude, das bei einem Luftangriff russischer Kampfflugzeuge im Regierungsbezirk Idlib zerstört wurde:

Moskaus Truppenübungsplatz Syrien

Wladimir Putin verbreitet Genugtuung. „Die Menschen vertrauen Ihnen“, versicherte Wladimir Putin Baschar al-Assad im September im Moskauer Kreml. „Trotz aller Tragödien der vergangenen Jahre verknüpfen sie den Prozess des Wiederaufbaus mit Ihnen.“ Gut sechs Jahre nach dem Beginn der russischen Militärintervention in Syrien, freut sich Putin demonstrativ für seinen syrischen Amtskollegen: 90 Prozent des Landes würden wieder von Armee Assads kontrolliert.

 Ein verlassenes Flüchtlingscamp an der Grenze zwischen Belarus und Polen.

Kleinkinder und klammheimliche Truppenbewegungen

Elf Tage nach dem Auftauchen mehrerer tausend, meist erwachsener und männlicher Migranten aus dem Irak und Syrien im polnisch-belarussischen Grenzgebiet ist die Schlacht um die EU-Außengrenze weiter im vollen Gange.

In der Nacht auf Donnerstag meldeten polnische Behörden über 500 Versuche widerrechtlicher Grenzübergänge, darunter mehrere Massenanstürme von mehr als hundert Migranten.

Wer aber die belarussischen und russischen Staatsagenturen Belta und Sputnik verfolgt, gewinnt den Eindruck, vor den Stacheldrahtrollen an ...

Die Wasserdampffahne aus dem Kühlsystem kennzeichnet seit rund 45 Jahren schon von weitem den Standort des Atomkraftwerks Neckar

Das Atomkraftwerk Neckarwestheim steht vor seinem Ende

Unten fließt der Neckar üblicherweise friedlich durch sein Tal, droben auf Muschelkalkfels thront das ummauerte alt-württembergische Städtchen Marbach. Es hat seinen Friedrich Schiller, den Nationaldichter, der zufälligerweise hier geboren wurde. Auf Steillagen wächst ein brauchbarer Trollinger, der am liebsten vor Ort getrunken wird.

So beschaulich kann eine Geschichte über Atomkraft, deren Ende oder mögliche Zukunft beginnen. Denn Marbach ist tangiert.

Szene an der polnisch-belarussischen Grenze: Die Migrationskrise eskaliert weiter.

Migrationskrise zwischen Belarus und Polen: Nervenkrieg in Osteuropa

Gestern gab es wieder einen Stellungswechsel. 2000 bis 4000 Migranten verließen ihr Waldlager vor der Stacheldraht bewehrten Grenze Polens. Eskortiert von weißrussischen Soldaten zogen sie mit ihrem Gepäck zum belorussisch-polnischen Grenzübergang Bruski-Kuznica. „An der Spitze der Kolonne sind Frauen mit kleinen Kindern“, verlautbarte das belarussischen Grenzkomitee. Und die Migranten hätten sich selbst organisiert. Auf den Telegram-Chats der Migranten kursierte schon am Vorabend eine Falschmeldung: Deutsche Autobusse seien zum Grenzübergang ...

Migranten versammeln sich an der belarussisch-polnischen Grenze an einem Feuer, um sich zu wärmen.

Bundesregierung wirft Belarus „Schleusertum“ vor

Angesichts steigender Migrantenzahlen an der östlichen EU-Außengrenze bereiten die EU-Staaten den Boden für Sanktionen gegen beteiligte Fluggesellschaften. Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki warf der belarussischen Führung in Minsk am Mittwoch Staatsterrorismus mit dem Ziel einer Destabilisierung der EU vor.

Die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bat den russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem Telefonat darum, Einfluss auf die belarussische Regierung zu nehmen.

Die auf der Weltklimakonferenz versammelten Staats- und Regierungschefs versprechen mehr Engagement im Kampf gegen die Abholzung

Weltklimagipfel schließt Pakt gegen Methan-Ausstoß und zum Schutz von Regenwäldern

Energischer und mit Milliardensummen untermauerter Kampf gegen die Abholzung der Regenwälder, eine deutliche Verringerung des Treibhausgases Methan – am Dienstag haben die versammelten Staats- und Regierungschefs der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow zusätzliche Dynamik zu geben versucht.

Statt sich die Erde untertan zu machen, muss die Menschheit zu ihrer Hüterin werden.

Boris Johnson, britischer Premierminister

Die Übereinkunft von 110 Staaten weltweit ist mit öffentlichen und privaten Geldversprechen ...

Söders Luftnummer: Sputnik-Impfstoff für Bayern lässt weiter auf sich warten

Im April dieses Jahres ging Markus Söder mit einem besonderen Coup an die Öffentlichkeit. Bayern werde auf eigene Faust, so der CSU-Ministerpräsident, 2,5 Millionen Dosen des Sputnik-V-Impfstoffes kaufen. Zudem werde das Vakzin künftig auch im Freistaat produziert. „Söder holt die Russen-Spritze“, titelte eine Münchner Boulevardzeitung. Zu diesem Zeitpunkt war Corona-Impfstoff noch rar und nicht richtig absehbar, wie schnell es mit der Herstellung der bereits zugelassenen Produkte klappen würde.

Polnischer Ministerpräsident

Polen wirft EU-Kommission „Erpressung“ vor

Die polnische Regierung droht die Europäische Union in eine neue schwere Krise zu stürzen. Ministerpräsident Mateusz Morawiecki machte im Europaparlament deutlich, dass sein Land im Streit um das Verhältnis von EU-Recht und nationalem Recht nicht an ein Einlenken denkt.

Der nationalkonservative Regierungschef warf der EU-Kommission «Erpressung» vor. Man werde nicht zulassen, dass dies als Mittel der Politik gegenüber EU-Mitgliedsstaaten eingesetzt werde, sagte er an die Adresse von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ...

Dmitri Muratow aus Russland ist – neben der Journalistin Maria Ressa von den Philippinen – mit dem Friedensnobelpreis 2021 ausge

Friedensnobelpreisträger: „Die Sicherheitsorgane machen die Politik“

Moskau - Dmitri Andrejewitsch Muratow, 59, ist Chefredakteur der 1993 von ihm mit begründeten Oppositionszeitung „Nowaja Gaseta“. Die Redaktion ist für kritische Reportagen über korrupte Behörden oder russische Kriegsverbrechen von Tschetschenien bis Syrien bekannt, immer wieder gab es Anschläge und Drohungen gegen die Redaktion und ihre Mitglieder, fünf ihrer Journalisten wurden ermordet. Nun ist Muratrow mit dem Friedensnobelpreis für sein Engagement gewürdigt worden.

Der Eisbrecher „50 Let Pobedy“ hat sich am Nordpol in seine Parklücke geschoben. Er ist nuklearbetrieben und der größte in der r

Russlands Wandel am Nordpol

Das Patrouillenboot, das 2019 in Sankt Petersburg vom Stapel lief, und 2023 in Dienst genommen werden soll, hört auf den Namen des sowjetischen Polarforschers Iwan Paninin. Das 8,5 Tonnen-Kriegsschiff macht 18 Knoten (gut 33 km/h) und besitzt einen Hubschrauberlandeplatz, aber vor allem bricht es bis zu 1,7 Meter dickes Eis. Das erste Schiff des neuen Projektes 23550 „Arktika“, mit der Russland seine Flotte im Polarmeer verstärken will.

„In Russland entsteht vielleicht eine Arktische Kriegsflotte“, titelte die Zeitung Kommersant vor ...