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Wladimir Putin

Experten: Putin hat den Rückzug aus Lyman selbst angeordnet

Die Militärexperten des renommierten Institute for the Study of War sehen in dem Rückzug russischer Truppen aus der strategisch wichtigen Stadt Lyman in der Ostukraine «mit ziemlicher Sicherheit» eine bewusste Entscheidung von Russlands Präsident Wladimir Putin.

Nicht die Militärkommandos hätten entschieden, dass die Frontlinien nahe der Städte Kupjansk oder Lyman nicht verstärkt werden, sondern der Präsident selbst, hieß es am Samstagabend in einer ersten Analyse.

Sewersk

Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Nach dem Rückzug russischer Truppen aus Lyman im Osten des Landes hat die Ukraine nach eigenen Angaben wieder die volle Kontrolle über die Stadt erlangt. Lyman sei «vollständig geräumt», sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Nach Einschätzung von Militärexperten hatte Kremlchef Wladimir Putin den Rückzug selbst angeordnet, um die Front in anderen Gebieten zu stärken. Für Kiew war es ein weiterer militärischer Sieg. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) kündigte nach einem Besuch in der Ukraine weitere ...

Lambrecht in der Ukraine

Solidaritätsreise im Zeichen des Krieges

Es ist kurz vor 15.30 Uhr, als die Sirenen Luftalarm geben. Im Gebäude der Eisenbahndirektion Odessa lässt sich Christine Lambrecht (SPD) gerade von Olexij Resnikow die Lage im Abwehrkampf der Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg erklären. Wenige Minuten später sitzt die Verteidigungsministerin mit ihrem Amtskollegen ein paar Stockwerke tiefer im Luftschutzbunker der Behörde. Es hat was von Museum: Im Vorraum liegen alte Gasmasken im Regal, die großen Warntafeln an den Wänden erinnern an Sowjetzeit und Kalter Krieg.

Tesla bekommt «Verschlossene Auster» für Umgang mit Medien

Tesla bekommt „Verschlossene Auster“ für Umgang mit Medien

Der Autohersteller Tesla ist mit dem Negativ-Preis «Verschlossene Auster» der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche bedacht worden. Als Grund nannte die Vereinigung am Samstag das «intransparente Verhalten von Tesla gegenüber Medien und Öffentlichkeit».

Beispiele dafür seien die Verhinderung von Berichterstattung durch selektive Auswahl von Berichterstattern und das Nichtbeantworten von Presseanfragen, hieß es in einer Mitteilung.

Lyman

Russland gibt strategisch wichtige Stadt Lyman auf

Russland hat in einer weiteren Niederlage gegen die ukrainische Armee die strategisch wichtige Stadt Lyman im Gebiet Donezk aufgegeben. Die Streitkräfte seien wegen der Gefahr einer Einkesselung abgezogen worden, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Samstag in Moskau. Zuvor hatten ukrainische Behörden von rund 5000 eingekesselten russischen Soldaten gesprochen.

Seit Wochen wurde um Lyman erbittert gekämpft.

Russisches Militär

Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Einen Tag nach der russischen Annexion von Teilen der Ukraine hallen die Drohungen aus Moskau zum Einsatz von Atomwaffen nach. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) warnte vor einer Lähmung des Westens. Mychajlo Podoljak, ein Berater des ukrainischen Präsidentenbüros, hält es für vorstellbar, dass Russland tatsächlich Atomwaffen einsetzen könnte. Unterdessen verkündete die Ukraine weitere Erfolge der eigenen Offensive. Sie kesselte in der Stadt Lyman im Gebiet Donezk nach eigenen Angaben rund 5000 russische Soldaten ein.

Donezk

Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Wenige Stunden nach der Annexion mehrerer Gebiete durch Russland hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Erfolge seiner Armee im Osten des Landes verkündet. «Jeder hat gehört, was in Lyman passiert», sagte Selenskyj in einer Videoansprache in der Nacht mit Blick auf die strategisch wichtige Kleinstadt im gerade erst von Moskau einverleibten Gebiet Donezk. Zuvor hatte bereits der Donezker Besatzungschef Denis Puschilin die fast komplette Einschließung russischer Truppen in Lyman durch ukrainische Soldaten eingestanden.

Jens Stoltenberg

Stoltenberg: Größte Eskalation seit Beginn des Kriegs

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat das jüngste Vorgehen Russlands im Krieg gegen die Ukraine als schwerste Eskalation seit Beginn der Invasion am 24. Februar bezeichnet. «Das ist ein entscheidender Moment», sagte der Norweger in Brüssel.

Er verwies auf die Teilmobilisierung Russlands, nukleares Säbelrasseln und die unrechtmäßige Annexion ukrainischer Gebiete. «Nichts davon zeugt von Stärke. Es zeigt Schwäche», sagte Stoltenberg. Dies sei ein Eingeständnis, dass der Krieg nicht nach Plan verlaufe und Russlands Präsident ...

Gasheizung

Mehrwertsteuer auf Gas und Fernwärme sinkt ab Oktober

Zur Abfederung der hohen Energiepreise fällt auf Erdgaslieferungen und Fernwärme ab Oktober weniger Mehrwertsteuer an. Der Bundestag beschloss am Freitag, dass der Steuersatz wegen der Energiekrise vorübergehend von 19 auf 7 Prozent gesenkt wird. Das soll bis Ende März 2024 gelten.

Die Gaspreise stiegen immer weiter, begründete Finanzminister Christian Lindner (FDP) die Steuersenkung. «Und der Staat darf nicht Profiteur davon sein, dass für die Menschen das Leben teurer wird.

Antony Blinken

Annexion: USA verkünden weitere Sanktionen gegen Russland

Als Reaktion auf die russische Annexion von vier besetzten ukrainischen Gebieten verhängen die USA weitere Sanktionen gegen Russland. Die Strafmaßnahmen richten sich unter anderem gegen weitere russische Regierungsvertreter, deren Familienmitglieder sowie Angehörige des Militärs, wie die US-Regierung am Freitag in Washington mitteilte. Betroffen seien auch Netzwerke für die Beschaffung von Verteidigungsgütern, einschließlich internationaler Lieferanten.