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Maas wirft Russland im Mordfall Rechtfertigungsversuch vor

Außenminister Heiko Maas hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgeworfen, in der Affäre um den Mord an einem Georgier in Berlin falsche Angaben gemacht zu haben. Putin hatte den Ermordeten als „Verbrecher und Mörder“ bezeichnet und gesagt, dass Deutschland russische Auslieferungsersuchen abgelehnt habe. Maas widersprach dem Staatschef in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“. Diese Vorwürfe, die jetzt erhoben würden, seien der Bundesregierung in der Vergangenheit nie mitgeteilt worden, sagte er.

Sanktionen gegen Gaspipeline

Was die Sanktionen gegen Nord Stream 2 bedeuten

Kurz vor der Fertigstellung der umstrittenen Pipeline Nord Stream 2 will der US-Kongress die Arbeiten in der Ostsee mit Sanktionen stoppen.

In Deutschland stößt das auf heftige Kritik. Die Ukraine, durch die russisches Gas nach Europa gepumpt wurde, freut sich über den Vorstoß aus Washington. Was mögliche Strafmaßnahmen für das deutsch-russische Projekt bedeuten:

Warum sind die USA gegen Nord Stream 2?

Bei der Ablehnung von Nord Stream 2 herrscht seltene Einigkeit in der sonst zerstrittenen politischen ...

Nord Stream 2

US-Sanktionen gegen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2

Auf den letzten Metern wollen die USA die umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 noch verhindern - und sorgen damit für Empörung in Europa. Das US-Repräsentantenhaus brachte Sanktionen gegen Firmen im Zusammenhang mit dem Projekt auf den Weg.

„Die europäische Energiepolitik wird in Europa entschieden, nicht in den USA“, stellte Außenminister Heiko Maas (SPD) klar. Russland wertet die geplanten Strafmaßnahmen als einen Versuch Washingtons, sich Vorteile auf dem europäischen Gasmarkt zu verschaffen.

Mord an Georgier in Berlin

Ermittler zu Mord an Georgier: Mörder hatte Helfer in Berlin

An der Vorbereitung des womöglich aus Russland gesteuerten Attentats auf einen Georgier in Berlin muss nach Ansicht der Ermittler mindestens ein Helfer vor Ort mitgewirkt haben.

Das sagte ein Vertreter des Generalbundesanwalts am Mittwoch im Innenausschuss des Bundestages nach Angaben von Teilnehmern einer nicht-öffentlichen Sitzung.

Zur Begründung führte er demnach aus, der Täter sei frühestens einen Tag vor den tödlichen Schüssen auf Tornike K.

Macron empfängt Putin in Paris

Putin zufrieden mit erstem Selenskyj-Treffen

Nach seinem flotten Gang in den Élyséepalast zeigt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schon zum Start des Gipfels das Victory-Zeichen. Wenig später ist er am Ziel. Zum ersten Mal überhaupt trifft er Kremlchef Wladimir Putin, schüttelt ihm die Hand.

An einem minimalistischen Holztisch nehmen die beiden Staatschefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem Gastgeber Emmanuel Macron Platz. Putin nickt Selenskyj freundlich zu, bedeutet ihm, sich mal umzudrehen zu den Fotografen für ein Bild.

Wada

Pressestimmen zu den Wada-Sanktionen gegen Russland

Internationale Pressestimmen zu den Strafen der Welt-Anti-Doping-Agentur gegen den russischen Sport:

RUSSLAND:

„Sport-Express“: „Die Entscheidung der Wada war vorhersehbar. Die Hoffnung, dem zu entgehen oder zumindest eine „reduzierte“ Strafe zu bekommen, galt schon von vornhinein als verrückt. Ebenso so unwahrscheinlich war es, alle Russen mit einem totalen Bann von allen Sportveranstaltungen fernzuhalten. Die Wada hat nun eine Zwischenoption gewählt: Es ist eine ziemlich harte, aber zumindest eine, an die sich die Welt ...

SPD-Außenpolitiker „erschrocken“ über Putins Worte zu totem Georgier

Der SPD-Außenpolitiker Nils Schmid hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin für seine Äußerungen im Fall des in Berlin getöteten Georgiers kritisiert. „Ich bin erschrocken über diese Wortwahl“, sagte Schmid im ARD-„Morgenmagazin“. Am Rande des Ukraine-Gipfels hatte Putin den Ermordeten unter anderem als einen „Banditen“ bezeichnet, der selbst viele Menschen auf dem Gewissen habe. Selbst wenn dieser ein Terrorist gewesen sei sollte, sei es unmöglich, dass ein ausländischer Geheimdienst in Deutschland einen Mord verübe, sagte der SPD-Obmann ...

Mord an Georgier in Berlin

Putin nennt ermordeten Georgier blutrünstigen Banditen

Der russische Präsident Wladimir Putin hat den in Berlin erschossenen Georgier als „Banditen“ und „Mörder“ bezeichnet.

„In Berlin wurde ein Krieger getötet, der in Russland gesucht wurde, ein blutrünstiger und brutaler Mensch“, sagte Putin in der Nacht zum Dienstag nach dem Ukraine-Gipfel in Paris in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Er kündigte die Ausweisung zweier deutscher Diplomaten aus Moskau als Vergeltung für die gleiche Strafmaßnahme seitens der Bundesregierung an.

Wladimir Putin

Causa Russland: Putin sieht „allen Grund“ zur Cas-Klage

Die unendliche Geschichte des russischen Doping-Skandals ist nach der vierjährigen Sperre für die Sportmacht nicht zu Ende.

Allen voran befördert Russlands Präsident Wladimir Putin die Erwartung, dass sein Land die von der Welt-Anti-Doping-Agentur verhängten Sanktionen nicht akzeptieren und vor den Internationalen Sportgerichtshof ziehen wird. „Wir haben allen Grund, Klage beim Cas einzureichen“, sagte Russlands starker Mann in der Nacht zum Dienstag nach dem Ukraine-Gipfel in Paris.

Truppenabzug

Paris-Gipfel: Friedensprozess für Ostukraine wiederbelebt

Im Ukraine-Konflikt haben Kiew und Moskau mit ihrem Gipfel in Paris eine Wiederbelebung des Friedensprozesses für die umkämpften Gebiete im Osten das Landes angestoßen.

Nach jahrelangem Stillstand im Ringen um eine Lösung des Konflikts in der Ostukraine bekannte sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor den Augen der Weltöffentlichkeit zum Friedensplan von 2015.

Für Russland, das die Separatisten in den Regionen Luhansk und Donezk unterstützt, galt dies als wichtigstes Ergebnis des Gipfels.