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Baden-Württembergs Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne)

Grüner Landesfinanzminister sieht Vermögenssteuer kritisch

Baden-Württembergs grüner Finanzminister Danyal Bayaz sieht eine von seiner Partei geforderte Vermögensteuer kritisch und zeigt sich deshalb für etwaige Koalitionsverhandlungen zu dem Thema flexibel. «Die Vermögenssteuer steht in unserem Wahlprogramm - ich persönlich sehe sie allerdings skeptisch», sagte er der «Wirtschaftswoche». Baden-Württemberg habe viele inhabergeführte Unternehmen. «Bei denen würde eine Vermögenssteuer an die Substanz gehen, das finde ich schwierig.

Danyal Bayaz

Grüner Landesfinanzminister sieht Vermögenssteuer kritisch

Baden-Württembergs grüner Finanzminister Danyal Bayaz sieht eine von seiner Partei geforderte Vermögensteuer kritisch und zeigt sich deshalb für etwaige Koalitionsverhandlungen zu dem Thema flexibel.

«Die Vermögenssteuer steht in unserem Wahlprogramm - ich persönlich sehe sie allerdings skeptisch», sagte er der «Wirtschaftswoche». Baden-Württemberg habe viele inhabergeführte Unternehmen. «Bei denen würde eine Vermögenssteuer an die Substanz gehen, das finde ich schwierig.

Modekette Adler

Modekette Adler startet Rückzahlung von Corona-Staatshilfen

Die Textilkette Adler Modemärkte hat begonnen, im Rahmen der Corona-Krise gewährte Staatshilfen zurückzuzahlen. Ein Fünftel des Kredits in Höhe von zehn Millionen Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) sei bereits vergangene Woche zurückgezahlt worden, sagte ein Sprecher des neuen Eigentümers Zeitfracht Gruppe am Freitag. Die noch ausstehende Summe solle je nach Geschäftsentwicklung «kurz- bis mittelfristig» zurückgezahlt werden. Zuvor hatte die «Wirtschaftswoche» darüber berichtet.

Rainer Dulger

Arbeitgeberpräsident kann sich Impfprämie vorstellen

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger kann sich eine Geldprämie als Impfanreiz vorstellen.

Im Gespräch mit der «Wirtschaftswoche» sagte Dulger zu neuen Anreizen für eine Corona-Impfung: «Das kann man ja auch regional unterschiedlich gestalten: In München zum Beispiel mit Tickets für den FC Bayern, da würde sich wahrscheinlich die halbe Stadt piksen lassen. Und ja: Ich würde auch eine Geldprämie begrüßen - alles, was hilft, ist richtig, um in die Normalität zurückzukehren.

Bundesfinanzministerium

Geldwäsche-Ermittlungen: Bundesministerien durchsucht

Zweieinhalb Wochen vor der Bundestagswahl haben Ermittler am Donnerstag in Berlin zwei Ministerien der Bundesregierung durchsucht: das Finanzministerium von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und das ebenfalls von der SPD geführte Justizministerium.

Hintergrund sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Osnabrück gegen die Geldwäsche-Zentralstelle des Zolls (FIU). Dabei seien auch Unterlagen beschlagnahmt worden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Siemens Gamesa

Siemens Gamesa prüft Märkte: Rückzug aus China

Siemens Gamesa zieht einen Schlussstrich unter das Windgeschäft in China und stellt auch andere Märkte zur Disposition. «Wir werden den lokalen Vertrieb in China einstellen», sagte Unternehmenschef Andreas Nauen in einem Freitag veröffentlichten Interview mit der «Wirtschaftswoche» (WiWo). Zwar werde die Windtochter des Dax-Konzerns Siemens Energy weiterhin Windturbinen in Tianjin in China produzieren, aber nur für den Export etwa nach Japan. «Das lokale Direktgeschäft in China geben wir auf, weil es nicht mehr interessant für uns ist», sagte ...

Galeria

Marken Karstadt und Kaufhof verschwinden aus dem Stadtbild

Die Traditionsmarken Karstadt und Kaufhof werden in den nächsten Jahren Schritt für Schritt aus dem deutschen Innenstädten verschwinden. Denn Deutschlands größte Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof (GKK) will künftig mit neuen Logo unter dem Namen Galeria um Kunden werben.

«Bei der Eröffnung der Showcase-Filialen am 27.10. wird das Logo erstmals offiziell zum Einsatz kommen. Wir werden danach schrittweise Häuser in ganz Deutschland umbauen und im Zuge dessen auch mit dem neuen Logo ausstatten», kündigte Konzernchef Miguel ...

Daimler AG

Ermittlungen wegen Offenlegens von Daimler-Geheimnissen

Das Bundesverkehrsministerium und das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) sind ins Visier der Stuttgarter Staatsanwaltschaft geraten. Es gehe um den Verdacht der unbefugten Offenbarung von Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen zum Nachteil von Daimler, sagte eine Behördensprecherin am Donnerstag und bestätigte einen Bericht der «Wirtschaftswoche». Die Einleitung der Ermittlungen sei «von Amts wegen» erfolgt. Es werde zunächst gegen unbekannt ermittelt. Details wollte die Sprecherin nicht nennen.

Das Logo von Bosch ist an einem Gebäude angebracht

Diesel-Ermittlungen gegen Mitarbeiter von Bosch eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat ihre Ermittlungen gegen sechs Mitarbeiter des Autozulieferers Bosch im Zuge des VW-Dieselskandals weitgehend abgeschlossen. Beim zuständigen Amtsgericht sei die Einstellung des Verfahrens beantragt worden, teilte eine Sprecherin der Anklagebehörde am Donnerstag mit. Das Gericht habe zugestimmt. Ein Beschuldigter soll demnach eine Geldauflage zahlen. Zunächst hatte die «Wirtschaftswoche» darüber berichtet.

Bei den Ermittlungen ging es um die mögliche Manipulation der Abgasnachbehandlung von ...

Daimler AG

Strafbefehle gegen Daimler-Mitarbeiter beantragt

Wegen mutmaßlicher Verstrickung in den Dieselskandal hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen drei Daimler-Mitarbeiter Strafbefehle beim Amtsgericht Böblingen beantragt.

Es gehe um den Verdacht des Betrugs, teilte eine Behördensprecherin heute mit. Über die Art und Höhe der beantragten Strafe machte sie auf Nachfrage keine Angaben. Es kann eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr auf Bewährung verhängt werden. Zunächst hatte die «Wirtschaftswoche» darüber berichtet.