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Sicherheitsbedenken

Rodel-Winterberg-Weltcup steht auf der Kippe

Die Österreicher sind schon komplett abgereist, die deutschen Doppelsitzer ebenso, und beim Blick auf den Wetterbericht scheint selbst eine komplette Absage nicht ausgeschlossen.

Ein trotz tagelanger Bemühungen spiegelglatter Eiskanal hat am Tag vor dem geplanten Beginn des Rodel-Weltcups im sauerländischen Winterberg für heftige Diskussionen gesorgt. Einige Sportler haben ihren Start aus Sicherheitsbedenken bereits abgesagt, andere erwägen dies.

 Es entstand wirtschaftlicher Totalschaden von rund 70000 Euro. Der Fahrer blieb unverletzt.

Audi landet in Böschung

Auf der Autobahn 96 zwischen den Anschlussstellen Kißlegg und Leutkirch Süd ist am Mittwochmittag ein Audi von der Fahrbahn abgekommen und in die angrenzende Böschung gerutscht. Es entstand Totalschaden.

Gegen 12.30 Uhr fuhr der 58-jährige Audifahrer laut Polizei in Richtung Lindau. Beim Parkplatz Winterberg kam er wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf der mit Schneematsch bedeckten Straße ins Schleudern. Im weiteren Verlauf rutschte er nach rechts von der Autobahn in die angrenzende Böschung.

 Der 54-jährige Fahrer blieb unverletzt.

Kia rutscht von der Autobahn

Bei Graupelschauer ist am Mittwochmittag ein Kia Sorento nahe des Parkplatzes Winterberg von der Autobahn gerutscht.

Gegen 12.45 Uhr fuhr der Kia-Fahrer in Richtung Lindau. Wegen zu hohem Tempo kam er nach Angaben der Polizei bei den schlechten Witterungsverhältnissen nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Im weiteren Verlauf drehte sich der Pkw um die eigene Achse und rutschte nach rechts von der Straße.

Enttäuschend

Enttäuschung bei Loch - Zwei WM-Titel für deutsches Team

Felix Loch war nach der verpassten Titelverteidigung frustriert.

„Das ist ärgerlich. Wir müssen was ändern und am Material arbeiten. So kann es nicht weitergehen“, sagte der entthronte Rodel-Weltmeister von 2019 bei den Titelkämpfen in Sotschi, wo der 30-Jährige am Ende nur auf den neunten Platz kam. Sein Teamkollege Johannes Ludwig verpasste mit Rang vier knapp einen Podestplatz. Somit bescherten nur die Doppelsitzer und die Team-Staffel zum Abschluss dem deutschen Rodelteam bei der WM zwei Titel.

WM-Gold

Doppelsitzer Eggert/Benecken gewinnen Titel bei Rodel-WM

Mit dem ersten Titel und insgesamt nun vier Medaillen haben die deutschen Rodler am zweiten Tag der Weltmeisterschaften in Sotschi ihre Klasse wieder unter Beweis gestellt.

„Mir fällt ein Stein vom Herzen, dass wir das so bravourös gelöst haben. Ich wusste, dass die Jungs nervenstark sind. Die Freude ist riesig“, sagte Bundestrainer Norbert Loch nach dem sechsten WM-Titel in Serie bei den Doppelsitzern. Dabei feierte das Thüringer Duo Toni Eggert/Sascha Benecken den dritten Sieg in Serie vor den starken Russen Alexander ...

Felix Keisinger

Skeleton: Keisinger gewinnt EM-Bronze

Felix Keisinger vom WSV Königssee hat sich mit einer Aufholjagd EM-Bronze im Skeleton gesichert.

Der 22-Jährige belegte beim Weltcupfinale im lettischen Sigulda mit einem imposanten zweiten Lauf in 1:41,55 Minuten hinter den beiden lettischen Brüdern Martins Dukurs (1:40,09) und Tomass Dukurs (1:40,90) den dritten Platz im europäischen Klassement.

Der 35 Jahre alte Titelverteidiger Martins Dukurs hatte in beiden Läufen jeweils einen neuen Bahnrekord mit 50,15 und 49,94 Sekunden erzielt.

Wendl/Arlt

Deutsche Rodler fahren im WM-Sprint hinterher

Die erfolgsverwöhnten deutschen Rodler sind am ersten Tag der Weltmeisterschaft in Sotschi hinterhergefahren. In den drei Sprintwettbewerben konnten sie sich nur eine Bronzemedaille sichern.

Weltmeister Felix Loch landete in Russland auf einem enttäuschenden 13. Platz, bei den Rodlerinnen musste sich die Gesamtweltcup-Zweite Julia Taubitz mit dem vierten Platz begnügen. Den einzigen Podestplatz belegten die Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt, die auf dem dritten Rang landeten.

Thomas Dreßen

Das bringt der Wintersport am Freitag

BIATHLON

Weltmeisterschaften in Antholz, Italien

Sprint-Wettkampf, Frauen

14.45 Uhr (ZDF und Eurosport)

Wie verkraftet Denise Herrmann ihren Patzer am Schießstand in der Mixed-Staffel? Für die Verfolgungsweltmeisterin geht es im Sprint auch um eine gute Ausgangsposition für das Jagdrennen am Sonntag. Nach dem Rücktritt von Ausnahmekönnerin Laura Dahlmeier fokussiert sich alles auf die 31 Jahre alte Sächsin, auch wenn mit Franziska Preuß, Vanessa Hinz, Janina Hettich und Karolin Horchler gleich vier ...

Felix Loch

Loch zur WM wieder in Top-Form? - Rodeln „nicht verlernt“

Felix Loch steht vor der größten Herausforderung seiner Karriere. Deutschlands erfolgreichster Rennrodler hat vor der am Freitag beginnenden Weltmeisterschaft in Sotschi noch keinen Weltcup in diesem Jahr gewonnen und liegt in der Gesamtwertung nur auf Rang acht.

Doch der 30 Jahre alte gebürtige Thüringer lässt sich vor dem Saison-Höhepunkt nicht aus der Ruhe bringen. „Ich fühle mich wohl auf dem Schlitten und bin in diesem Jahr zuversichtlicher als letztes Jahr.

Sepp Lenz

Sepp Lenz wird 85 - „Nicht alt, aber lange auf der Welt“

Im Rennrodelsport kennt sich Sepp Lenz auch heute noch bestens aus. Auch vor seinem 85. Geburtstag am 8. Februar ist der „Goldschmied vom Königssee“ noch gut im Thema.

„Die Sportler müssen heute mehr ins Risiko gehen. Rodeln ist ein Sport mit gewissen Gefahren. Und doch gibt es heute wesentlich weniger Unfälle als früher, weil es mehr Sicherheit als früher gibt“, sagte der langjährige und erfolgreiche Bundestrainer der deutschen Rennschlittenfahrer der Deutschen Presse-Agentur.