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 Das Land will den öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen.

Bessere Angebote für Bus- und Bahnfahrer geplant

Wer regelmäßig Bus und Bahn fährt, soll künftig flexiblere Aboangebote nutzen können. Dafür will Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) in den kommenden Jahren 20 Millionen Euro ausgeben. Weitere 30 Millionen Euro sollen in Ladesäulen für E-Autos fließen. Der Landtag muss noch zustimmen.

Die Idee: Bislang sparen Kunden des öffentlichen Nahverkehrs, wenn sie etwa Jahreskarten nutzen – sie zahlen nur den Preis für zehn oder elf Monate.

 Auch bei der Liebenau steht ein solches Schild.

Ministerium will Landstraßen sicher machen

Am Bodensee auf den Parkplätzen am Aussichtspunkt Liebenau sowie zwischen Owingen und der Kreisgrenze Sigmaringen ziehen zwei besondere Warnschilder seit kurzem die Blicke auf sich. Die Schilder weisen auf ein vermeintliches Verbot von Sonnenschein und Regen an diesen Stellen hin. Und sie kommen aus Stuttgart.

Mit einem Augenzwinkern folgt dann der Hinweis, dass dieses Verbot selbstverständlich unbeachtet bleiben wird – und Verkehrsteilnehmende deshalb aufgerufen sind, ihre Geschwindigkeit den Gegebenheiten anzupassen.

Tarek Al-Wazir (Grüne)

Vertiefung der Rhein-Fahrrinne: Minister fordern mehr Tempo

Die Verkehrsminister der am Rhein gelegenen Bundesländer haben mehr Tempo bei Infrastrukturprojekten rund um den für die Binnenschifffahrt wichtigen Strom gefordert. „Wir brauchen den Rhein, um als konkurrenz- und wettbewerbsfähiger Industriestandort weiterhin bestehen zu können“, sagte der rheinland-pfälzische Minister Volker Wissing (FDP) bei einer Länderkonferenz Rhein am Donnerstag in Mainz. Der Fluss müsse besser nutzbar gemacht werden, forderte Wissing auch mit Blick auf das Bundesverkehrsministerium.

Volker Wissing (FDP) spricht im Landtag

Verkehrsachse Rhein Thema bei Länderkonferenz

Um den Rhein als wichtige Verkehrs- und Transportachse in Deutschland und Europa geht es an diesem Donnerstag (10.00 Uhr) auf einer Länderkonferenz in Mainz. Gastgeber ist der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Volker Wissing (FDP), der auch die Eröffnungsrede hält. Außerdem sprechen wollen Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium (CDU), und Cora van Nieuwenhuizen, Ministerin für Infrastruktur der Niederlande, die zugeschaltet werden soll, sowie die Länderverkehrsminister Hendrik Wüst ...

 Die meisten Kilometer in Bezug auf die Einwohnerzahl verzeichnet beim „Stadtradeln“ unter anderem Altshausen.

Altshausen radelt vorneweg

Rund 81 000 Menschen haben beim diesjährigen “Stadtradeln“ in Baden-Württemberg bislang insgesamt mehr als 17 Millionen Kilometer zurückgelegt. Verkehrsminister Winfried Hermann ruft in einer Pressemitteilung weiterhin die Bürger in 171 Städten und Gemeinden zur Teilnahme auf.

Die Landkreise Ludwigsburg, Ravensburg und Karlsruhe belegen aktuell die Spitzenplätze, was die absolut geradelten Kilometer betrifft. Die meisten Kilometer in Bezug auf die Einwohnerzahl verzeichnen bislang Altshausen im Landkreis Ravensburg, Au im Hexental ...

Grünes Licht zeigt eine Fahrradampel auf einem Radweg an

Radler demonstrieren für kindersichere Radwege im Südwesten

Protest für fahrradfreundlichere Städte: Am Wochenende haben in zahlreichen baden-württembergischen Kommunen Fahrradfahrer für kindersichere Radwege demonstriert. Allein in Stuttgart wurden am Nachmittag 480 teilnehmende Eltern und Kinder gezählt, berichtete Arne Jungjohann von Kidical Mass Stuttgart, einer Organisation für kindersichere Radwege. „Die Stimmung ist gut“, sagte er. In der Landeshauptstadt fuhren die Demonstranten vom Feuersee Richtung Bahnhof und bis zur Leonhardtskirche.

Radweg

Demonstrationen für kindersichere Radwege im Südwesten

Protest für fahrradfreundlichere Städte: Am Wochenende wollen auch in mehr als 15 baden-württembergischen Kommunen Fahrradfahrer für kindersichere Radwege demonstrieren. Die Landesvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Gudrun Zühlke, sagte, man unterstütze diese Aktion, weil die Kommunen in Baden-Württemberg allenfalls in kleinen Bereichen kinderfreundlich seien.

ADFC-Chefin: Kindern kann man Freude am Radeln beibringen „Es gibt viel zu viele Straßen, die insbesondere für kleine Radfahrende furchteinflößend ...

Baden-Württembergs Verkehrsminister Hermann

Grüne verteidigen ihr Nein zum Kompromiss für Raser-Strafen

Die Grünen haben ihr Nein im Bundesrat zu einem Kompromissvorschlag für Strafen für Raser verteidigt - und zeigen sich optimistisch, dass nun eine Einigung gelingen kann. Die andere Seite habe bis zuletzt geglaubt, dass die Grünen „beispringen“ und den Vorschlag mittragen würden, sagte Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann am Freitag nach der Sitzung der Länderkammer der Deutschen Presse-Agentur. Nun sei klar, wer wo stehe. Man werde „alles tun“, um bis zur nächsten Sitzung am 9.

Streit um Bußgeldkatalog

Die „Straßenverkehrs-Unordnung“ beim Thema Rasen bleibt

Nach wochenlangem Gezerre sollte endlich Klarheit für Autofahrer her. Doch nun bleiben die künftigen Sanktionen für happige Tempo-Überschreitungen noch weitere Wochen ungewiss. Im Bundesrat fielen am Freitag gleich zwei Vorschläge für eine Lösung durch.

Die Länder und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) müssen also neue Wege aus der Sackgasse suchen. Der Knackpunkt: Sollen erst kürzlich vom Bundesrat beschlossene schärfere Strafen mit Fahrverboten für Raser abgemildert werden?

 So sehen die ungewöhnlichen Verbotsschilder aus

Ungewöhnliche Verbotsschilder appellieren an Autofahrer

Auf dem Parkplatz bei Mettenberg und am Burrenwald-Parkplatz bei Biberach ziehen drei besondere Warnschilder seit Kurzem die Blicke der dort Verweilenden auf sich. Die Schilder weisen auf ein vermeintliches Verbot von Sonnenschein, Regen und Wildwechsel an diesen Stellen hin.

Mit einem Augenzwinkern folgt dann der Hinweis, dass dieses Verbot selbstverständlich unbeachtet bleiben wird – und Verkehrsteilnehmer deshalb aufgerufen sind, ihre Geschwindigkeit den Gegebenheiten anzupassen.