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Digitale Fahrplanauskunft

Warum Bahnfahren bald noch mehr Stress und Ärger bedeuten könnte

„Der Anschluss kann leider nicht warten.“ Bahnreisenden graut es vor dieser Durchsage im Zug. Schon heute verpasst jeder 20.Fahrgast einen Anschluss, wenn er mit der Bahn durch Baden-Württemberg reist. Das könnte bald noch häufiger passieren, befürchten Politiker und Fahrgastverbände. Das steckt dahinter:

Wie häufig verpassen Reisende im Südwesten den Anschluss? An den 20 wichtigsten Bahnhöfen im Land haben knapp 95 Prozent der Anschlüsse in den ersten acht Monaten dieses Jahres geklappt, so das Verkehrsministerium.

ARCHIV - 10.04.2018, Baden-Württemberg, Freiburg: Autos stehen im Stau. Viele Pendler sind hier auf dem Weg in die Stadt. Die Za

Welche Mobilitätswende? Zahl der Autos in der Region steigt rasant - das sind die Gründe

Klimaproteste, kriselnde Automobilkonzerne, Debatten um die Verkehrswende - das Auto macht derzeit eine harte Zeit durch.

Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn möchte seine Innenstadt in den kommenden Jahren gar vollständig autofrei machen, Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann bläst in ein ähnliches Horn -  das Verkehrsministerium wolle die „Dominanz des individuellen Pkw-Verkehrs zurückdrängen“.

+++ Debatte um autofreie Innenstädte - Stadt Ulm hält Stuttgarter Vorstoß für unrealistisch ...

Honigbienen sitzen auf einer Wabe

Winzer sind offen für den Dialog zum Volksbegehren

Das Bienen-Volksbegehren ging den Winzern in Baden-Württemberg zu weit. Deshalb zeigen sie sich mit dem Dialogangebot der grün-schwarzen Landesregierung zufrieden und gesprächsbereit. „Durch das Aussetzen der Unterschriftenaktion zum Schutz der Insekten bietet sich die Chance, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen und zu schauen, was geht“, sagte der Präsident des Weinbauverbands Württemberg, Hermann Hohl, am Mittwoch. Die Winzer hätten schon viele Konzepte für den Umweltschutz umgesetzt.

Gerlinde und Rudolf Schöpf vor ihrem Haus in der Felsengartenstraße – nahezu im Minutentakt fahren dort große Lastzüge vorbei.

Trotz Umgehung donnern die Laster weiterhin durch die Stadt

Seit Juni 2013 ist die 4,3 Kilometer lange Nordwest-Umfahrung (NWU) für den Verkehr freigegeben, die die Biberacher Innenstadt vom Verkehr entlasten soll.

Noch immer jedoch rollen täglich vor allem große Teile des Schwerlastverkehrs mitten durch die Stadt, weil der entsprechende Streckenabschnitt als Bundesstraße und somit als Fernstraße klassifiziert ist, die NWU hingegen „nur“ als Kreisstraße – zum Leidwesen der Menschen die entlang der Strecke in Biberach leben, so wie Rudolf und Gerlinde Schöpf.

Autofreier Sonntag - Stuttgart

Debatte um autofreie Innenstädte - Stadt Ulm hält Stuttgarter Vorstoß für unrealistisch

Der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn will in den nächsten Jahren Autos aus der Innenstadt verbannen. Deutlich vor 2030 müsse der Bereich innerhalb des Stuttgarter City-Rings autofrei sein, sagt der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. „Wir wollen eine autofreie Innenstadt. Und das machen wir jetzt Schritt für Schritt“, sagte er. Dann dürfe man nur noch die Parkhäuser anfahren. „Es muss mehr über die Schiene und Busse gehen. Wir müssen deutlich weniger Autos in der Innenstadt haben.

Winfried Hermann (Grüne)

Hermann ist für Lockerung der Schuldenbremse

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) ist gegen ein starres Festhalten an der schwarzen Null. „Die Schuldenbremse steht im Grundgesetz“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Aber sie wurde vor über zehn Jahren in Zeiten hoher Zinsbelastung ausgemacht. Heute sind wir uns weit mehr bewusst über notwendige Zukunftsinvestitionen und sind nicht länger Geiseln hoher Zinsen.“ Er fordert auf Bundesebene eine Debatte über die Flexibilisierung der Schuldenbremse.

S-Bahn Stuttgart

Preise für landesweiten Nahverkehr im Südwesten stabil

Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs im Südwesten dürfen sich bei Fahrten über Verbundgrenzen hinweg über gleichbleibende Preise freuen. Zum kommenden Jahr werden Fahrkarten im Tarif nicht teurer, wie die Baden-Württemberg-Tarif GmbH am Mittwoch mitteilte. Der Tarif gilt automatisch für Reisende, die mit Zügen des Regional- und Nahverkehrs oder in Regiobussen innerhalb Baden-Württembergs über mehrere Verkehrsverbünde hinweg unterwegs sind. Das Land unterstütze den Tarif finanziell, damit die Fahrpreise trotz steigender Kosten gleich ...

 Ein bisschen wie früher: Demo am Montagabend vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof.

10 Jahre Protest: Stuttgart-21-Gegner halten Kopfbahnhof-Lösung noch immer für möglich

Die meisten Tunnel sind fertig, die ersten Stützen für die Dachkonstruktion gebaut und Verträge längst unterschrieben. Dennoch haben die Gegner auch zehn Jahre nach der ersten Montagsdemonstration gegen Stuttgart 21 (S21) die Hoffnung auf einen modernen Kopfbahnhof anstelle des derzeit umgesetzten Durchgangsbahnhofs nicht aufgegeben.

Der Zug für den Kopfbahnhof ist noch lange nicht abgefahren.

Matthias von Herrmann, Sprecher der sogenannten Parkschützer

„Es ist trotz aller Investitionen alles noch da, die ...

Verkehrsminister Winfried Hermann

Bau der Regionalstadtbahn Neckar-Alb hat begonnen

Der Bau der Regionalstadtbahn Neckar-Alb hat begonnen. In Tübingen und Reutlingen soll ein straßenbahnähnliches Verkehrsnetz entstehen, das mit dem Eisenbahnnetz der Umgebung verbunden wird. Bestehende Schienenstrecken sollen modernisiert werden. Schätzungen zufolge fallen Gesamtkosten von rund 900 Millionen Euro an.

Das Projekt sei beispielhaft für eine notwendige Verkehrswende im ganzen Land, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Montag beim Spatenstich in Dettingen an der Erms (Kreis Reutlingen).

Montagsdemo gegen Stuttgart 21

Stuttgart-21-Gegner: „Zug für Kopfbahnhof nicht abgefahren“

Die meisten Tunnel sind fertig, die ersten Stützen für die Dachkonstruktion gebaut und Verträge schon lange unterschrieben. Dennoch haben die Gegner auch zehn Jahre nach der ersten Montagsdemonstration gegen Stuttgart 21 die Hoffnung auf einen modernen Kopfbahnhof anstelle des derzeit umgesetzten Durchgangsbahnhofs nicht aufgegeben.

„Es ist trotz aller Investitionen alles noch da, die Gleise, das Gebäude. Und es könnte genutzt werden“, sagte Hannes Rockenbauch vom Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 am Montag in Stuttgart.