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 Eva Wagner-Pasquier

Eva Wagner-Pasquier 75

Eva Wagner-Pasquier will zu ihrem 75. Geburtstag keine Interviews geben. Die Corona-Krise, die Absage der Bayreuther Festspiele – das sei jetzt einfach nicht der richtige Zeitpunkt, sagt die frühere Co-Leiterin der Bayreuther Festspiele sehr freundlich, aber bestimmt.

Dabei hätte die Urenkelin von Richard Wagner bestimmt einiges zu erzählen. Über ihr Verhältnis zu ihrem Vater Wolfgang Wagner zum Beispiel oder die Zusammenarbeit mit ihrer kleinen Schwester Katharina.

Eva Wagner-Pasquier

Urenkelin Eva Wagner-Pasquier wird 75

Eva Wagner-Pasquier will zu ihrem 75. Geburtstag keine Interviews geben. Die Corona-Krise, die Absage der Bayreuther Festspiele - das sei jetzt einfach nicht der richtige Zeitpunkt, sagt die frühere Co-Leiterin der Bayreuther Festspiele sehr freundlich, aber bestimmt.

Dabei hätte die Urenkelin von Richard Wagner bestimmt einiges zu erzählen. Über ihr Verhältnis zu ihrem Vater Wolfgang Wagner zum Beispiel oder die Zusammenarbeit mit ihrer kleinen Schwester Katharina.

Max von Sydow ist im Alter von 90 Jahren gestorben.

Schauspiel-Legende Max von Sydow ist tot

Seine Partie gegen den Tod hat er erst mit über 90 Jahren verloren. Das Schachspiel des Kreuzritters gegen den Tod gehört zu den emblematischen Szenen in der Karriere des Schauspielers Max von Sydow. In seinem dritten von heute mehr als 150 Spielfilmen war das 1957, in Ingmar Bergmans „Das Siebente Siegel“, der zum Schlüsselwerk in Sydows Karriere wurde. Von da an war er einer der Darstellerfetische in Bergmans Werk. Wohl auch, weil Sydow die seltene Gabe besaß, in seiner Körperlichkeit das Unkörperliche zu transportieren: die Glaubenszweifel ...

Max von Sydow

Filmlegende Max von Sydow gestorben

Max von Sydow spielte Schurken, Könige, Nazis, Gott, den Teufel und Sigmund Freud. Der gebürtige Schwede war einer der ganz Großen in der Welt des Films - in vielerlei Hinsicht.

Mit seinen über 1,90 Metern Körpergröße überragte von Sydow die meisten seiner Schauspielerkollegen. Mit seinem Spiel beeindruckte er auch noch als Greis Hollywood und die Welt. Am Sonntag ist der Wahl-Franzose im Alter von 90 Jahren gestorben.

Von Beginn seiner Karriere an schreiben viele dem Schauspieler eine fast mysteriöse Präsenz zu.

Franzis von Stechow (links) erläutert im Medienhaus ihre Fotografie.

Kunst-Freitag: Virus spielt stumme Hauptrolle

Es ist kalt, es regnet und die Furcht vor dem Coronavirus geht um – die Zahl der Kunstfreitagsbesucher ist deutlich dezimiert. Immerhin, der Kiesel wird bei der Eröffnung voll. „Hamsterkäufe von Kunstgegenständen sind ausdrücklich erwünscht“, sagt Kulturbürgermeister Andreas Köster zum Auftakt und spielt damit auf manches derzeit ausgeräumte Supermarktregal an.

Gleich zu einem Höhepunkt des Kunstfreitags wird nach seiner Rede die Präsentation „Stimmen der Fotografie“.

 Das Wimsenteam präsentierte am Donnerstag das neue Kulturprogramm 2020. Auf dem Foto: Hubertus-Jörg Riedlinger (von links), Han

Neues Orga-Team bringt neue Klänge

In der Wimsener Mühle ist das neue Kulturprogramm vorgestellt worden. Mit Unterstützung zahlreicher Partner ist es gelungen, sieben musikalische Veranstaltungen anzubieten, die mit ihrer Unterschiedlichkeit ein breites Publikum ansprechen. Der Fördervereinsvorsitzende für die Kulturmühle bedankte sich bei Didi Schrade, der krankheitsbedingt den Job des Cheforganisators abgegeben hatte, für die Programme der Vergangenheit, auch für die Ideen und die Verbindungen in die Musikszene.

Egar Reitz

„800 Mal einsam“: Ein Tag mit Filmemacher Edgar Reitz

Auch wenn Werner Herzog, Wim Wenders oder Rainer Werner Fassbinder vielleicht mit klingenderen, mit bekannteren Namen aufwarten können, so ist doch auch Edgar Reitz von großer Bedeutung für das deutsche Nachkriegskino, das Kino vor allem der 60er und 70er Jahre, das Kino des sogenannten Neuen Deutschen Films.

Reitz' Filmzyklus „Heimat“ etwa war epochemachend; auch „Die andere Heimat“, aus dem Jahr 2013, eine weitere Hunsrück-Geschichte, stieß bei der Film-Kritik auf großes Interesse.

Berlinale 2020 - Goldener Bär

„Es gibt kein Böses“: Goldener Bär geht an Iranfilm

Der Episodenfilm „Es gibt kein Böses“ des iranischen Regisseurs Mohammed Rassulof hat den Goldenen Bären gewonnen. Der Filmemacher erzählt darin vier Kurzgeschichten, die sich mit der Todesstrafe im Land beschäftigen.

Die Jury zeichnete das Filmteam am Samstagabend auf der Berlinale aus - allerdings in Abwesenheit des Regisseurs, der selbst keine Reiseerlaubnis bekam.

Es ist der dritte Goldene Bär für einen Regisseur aus dem Iran: 2011 gewann „Nader und Simin - Eine Trennung“ von Asghar Farhadi, 2015 „Taxi Teheran“ von ...

Wim Wenders

Wim Wenders: In der Filmwelt ist viel in Bewegung

Der deutsche Regisseur Wim Wenders (74) kann auf eine jahrzehntelange Karriere zurückblicken - nun setzt er sich bei der Berlinale im Rahmen der Veranstaltung „Talents Circles Expanded“ für junge Filmschaffende und deren Projekte ein.

Im Interview der Deutschen Presse-Agentur spricht er über Frauen im Filmgeschäft, das Kinosterben und den Neustart der Berlinale.

Frage: Bei dem „Talents Circles Expanded“ der Berlinale geht es um die Nachwuchsförderung.

Wim Wenders

Wim Wenders war von erstem Kinobesuch traumatisiert

Der Regisseur Wim Wenders („Der Himmel über Berlin“) ist bei seinem ersten Kinobesuch schreiend aus dem Saal gelaufen.

Anfang der 50er Jahre habe seine Oma ihn mit ins Kino genommen - allerdings in den falschen Saal, wo ein Horrorfilm lief. „Und sie hat es nicht gemerkt. Sie wusste überhaupt nicht, was Film ist. Das war der erste Film überhaupt, den sie gesehen hat.“ Nach zwei Minuten sei er „über die Köpfe der Leute“ hinweg rausgerannt, erinnerte sich Wenders.