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British Airways

Corona trifft Air France-KLM und British-Airways-Mutter IAG

Der Zusammenbruch des Luftverkehrs in der Corona-Krise hat die British-Airways-Mutter IAG und die französisch-niederländische Air France-KLM schwer erwischt.

Verluste in Milliardenhöhe und düstere Aussichten für die nächsten Jahre treiben die Konzernspitzen zu drastischen Maßnahmen und herben Einschnitten. So kündigte die niederländische KLM am Freitag den Abbau von bis zu 5000 Stellen an, und die British-Airways-Mutter IAG will sich frische Milliarden von Anlegern besorgen.

Carsten Spohr

Coronavirus bremst Flugverkehr - unabsehbare Folgen

Die rasante Ausbreitung des neuen Coronavirus hat für Europas Fluggesellschaften unabsehbare Folgen. Mehrere Airline-Chefs berichteten bei einem Branchentreffen am Dienstag in Brüssel von einem starken Rückgang der Buchungszahlen.

„Es ist klar, dass wir noch nicht die vollen Auswirkungen von Covid-19 erkennen können“, sagte Air-France-KLM-Vorstand Benjamin Smith, der auch dem Verband Airlines for Europe (A4E) vorsitzt.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr erklärte, „die Situation ist sehr dynamisch“.

Pilot mit Maske

Coronavirus bereitet Airlines immer größere Probleme

Die rapide Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat immer stärkere Auswirkungen auf den internationalen Luftverkehr.

Die British-Airways-Mutter IAG kündigte am Freitag weitere Flugstreichungen nach Hongkong und Südkorea an. Auch auf Routen nach Italien werden weiterhin Flüge abgesagt. Allgemein berichtete IAG-Chef Willie Walsh von einer schwächeren Nachfrage bei Geschäftsflügen, da Messen abgesagt würden und Firmen striktere Reiseregeln verhängten.

British Airways

Geklaute Daten: British Airways soll Rekordstrafe zahlen

Die britische Fluggesellschaft British Airways (BA) soll wegen gestohlener Kundendaten 183,39 Millionen Britische Pfund (knapp 205 Millionen Euro) Strafe zahlen.

Das teilte die britische Datenschutzbehörde ICO (Information Commissioner's Office) mit. Gegen die Entscheidung kann noch Widerspruch eingelegt werden.

Von dem Datenklau im Sommer 2018 waren nach ICO-Angaben rund 500 000 BA-Kunden betroffen. Sie wurden teilweise bei der Online-Flugbuchung von der Website der Fluggesellschaft auf eine Betrugswebsite umgeleitet, wo ...

Airbus und Boeing

Airbus düpiert Rivalen Boeing in dessen schwerer Krise

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat seinen US-Rivalen Boeing auf der Pariser Luftfahrtmesse in dessen schwerer Krise ausgestochen.

So sammelte Airbus bis Donnerstagnachmittag Bestellungen und Vorverträge über 383 neue Flugzeuge ein, rund 100 mehr als der bisher weltgrößte Hersteller Boeing. Der neue, kleine Langstreckenjet Airbus A321XLR verkaufte sich glänzend - sogar in den USA.

Die weltgrößte Luftfahrtschau in Le Bourget bei Paris stand diesmal im Schatten der Abstürze zweier Boeing-Mittelstreckenjets vom Typ 737 ...

Boeing 737 Max 8

BA-Mutter IAG plant Großauftrag für Boeings Krisenjet

Überraschung beim krisengeschüttelten Flugzeugbauer Boeing: Der British-Airways-Mutterkonzern IAG will auf einen Schlag 200 Mittelstreckenjets der 737-Max-Reihe bestellen - noch während für den Typ ein weltweites Flugverbot gilt.

„Wir haben jegliches Vertrauen in Boeing und erwarten, dass das Flugzeug in den kommenden Monaten zurück in den Liniendienst geht, wenn die Aufsichtsbehörden zugestimmt haben“, sagte IAG-Chef Willie Walsh anlässlich der Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris.

Streik bei Air France

Chef von Air France-KLM tritt zurück

Nach einer schweren Niederlage im Tarifkonflikt bei der französischen Fluggesellschaft Air France tritt Konzernchef Jean-Marc Janaillac zurück. In einer Mitarbeiterbefragung sprach sich eine Mehrheit gegen den jüngsten Gehaltsvorschlag des Managements aus.

Janaillac, der vor nicht einmal zwei Jahren das Ruder des französisch-niederländischen Konzerns Air France-KLM übernommen hatte, kündigte daraufhin am Freitag seinen Abgang an. Der 65-Jährige hatte seine berufliche Zukunft mit dem Ergebnis der Abstimmung verknüpft.

Fluglinie Niki

Betriebsratschef begrüßt Niki-Übernahme durch IAG

Die geplante Übernahme der insolventen Fluggesellschaft Niki durch die British-Airways-Mutter IAG stößt bei den Beschäftigten auf Erleichterung.

Niki-Betriebsratschef Stefan Tankovits begrüßte den Erwerb wesentlicher Teile der österreichischen Air-Berlin-Tochter durch die International Airlines Group (IAG), dem die EU-Kommission noch zustimmen muss.

„Unter den Umständen war es die beste Lösung“, sagte Tankovits im ORF-Radio. „Jetzt haben wir die Information, dass es für 750 Mitarbeiter von 1000 auf jeden Fall weitergeht.