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Großhändler Hamberger reagiert auf Listerienskandal

Der Gastronomie-Großmarkt Hamberger mit Sitz in München war auch von dem Skandal um Listerien in Waren des Betriebs Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren betroffen. Man habe aus der Presse davon erfahren und die entsprechenden Lebensmittel sofort aus dem Verkauf genommen, sagte am Montag ein Sprecher des Großhändlers, der auch in Berlin, Wittenberg und Bitterfeld vertreten ist. Kunden aus Hotellerie und Gastronomie habe man umgehend informiert, ebenso wie Schulen, Kindertagesstätten, Krankenhäuser und soziale Einrichtungen.

Lebensmittelkontrolle

Lebensmittelkontrollen: Klöckner nimmt Länder in die Pflicht

Nach den jüngsten Lebensmittelskandalen und -rückrufen nimmt Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) die Bundesländer für die Kontrollen in die Pflicht: „Ich lege Wert darauf, wenn die Länder stets ihre Zuständigkeit hier betonen, dass sie ihrer Verantwortung auch mit ausreichend Personal für diese Aufgabe gerecht werden“.

„Als Bund will ich wissen, wo die Schwachstellen vor Ort liegen. Die Länder müssen bereit sein, über stärkere Konzentration und Bündelung von Verantwortlichkeiten zu sprechen, um die Lebensmittelkontrolle zu ...

Lebensmittel im Supermarkt

Lebensmittelrückrufe in Deutschland häufen sich

Die Zahl der Lebensmittelrückrufe in Deutschland hat sich seit 2012 mehr als verdoppelt. Besonders betroffen seien Fleisch- und Milchprodukte, bestätigte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit der dpa.

Die Behörde stützt sich auf eine Auswertung des 2011 gestarteten Internetportals Lebensmittelwarnung.de. Dort werden Warnhinweise auch jenseits der großen Lebensmittelskandale veröffentlicht.

Die Zahl der Warnungen sei von 83 im Jahr 2012 auf 186 im vergangenen Jahr geklettert.

Ermittlungsverfahren gegen Wilke-Geschäftsführer

Die Staatsanwaltschaft Kassel hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Geschäftsführer der Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH eingeleitet. Grund sei unter anderem der Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung. Die Waren des Herstellers werden mit zwei Todesfällen in Südhessen sowie 37 weiteren Krankheitsfällen wegen keimbelasteter Wurst in Verbindung gebracht. Seit knapp einer Woche ist das Unternehmen Wilke geschlossen. Der Betrieb mit 200 Mitarbeitern hat vorläufige Insolvenz angemeldet.

Wursthersteller Wilke

Keimbelastete Wurst: Ermittlungen gegen Geschäftsführer

Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Geschäftsführer des Wurstherstellers Wilke ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet.

Die Waren der Firma werden mit zwei Todesfällen in Südhessen sowie 37 weiteren Krankheitsfällen wegen keimbelasteter Wurst in Verbindung gebracht. Die Ermittlungen liefen auch wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des Verstoßes gegen Lebensmittelrecht, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag in Kassel.

Wilke-Wurst wurde auch an Ikea-Restaurants geliefert

Nach zwei Todesfällen durch keimbelastete Fleischwaren des nordhessischen Wurstproduzenten Wilke ist auch der Möbelkonzern Ikea vom Rückruf betroffen. Über einen Großhändler habe Ikea Deutschland Wurst-Aufschnitt für Kunden- und Mitarbeiterrestaurants von diesem Hersteller erhalten, sagte eine Sprecherin des Möbelkonzerns. Sie bestätigte damit entsprechende Angaben der Verbraucherorganisation Foodwatch. Ikea war nach eigenen Angaben am Mittwoch durch den Großhändler über die Schließung von Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH ...

Fleischhersteller

Keimbelastete Wurst: Mehr Klarheit für Verbraucher gefordert

Nach zwei Todes- und mehreren Krankheitsfällen durch keimbelastete Wurst fordert die Organisation Foodwatch umgehende Konsequenzen zum Schutz der Verbraucher.

Die Behörden müssten umfangreich über die betroffenen Produkte aus der Herstellung des nordhessischen Betriebs und über die Verkaufsstellen informieren, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. In den Produkten des Herstellers Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH &

Wilke

Uniklinik Köln räumt Fehler nach Wurst-Rückruf ein

Das Universitätsklinikum Köln hat nach dem Rückruf von Wurstwaren durch den hessischen Hersteller Wilke einen Fehler bei einer Tochtergesellschaft eingeräumt.

„Aufgrund der Kurzfristigkeit und des Zeitpunktes der Information ist es im Zusammenhang mit unserer Tochtergesellschaft UniReha zu einem Fehler innerhalb der Speisenversorgung gekommen, so dass einigen Reha-Patienten dennoch Wurstware der Firma Wilke angeboten worden ist“, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme der Uniklinik Köln.

Listerien-Fund in der Wurst - foodwatch-Aufruf an Betroffene

Nach zwei Todesfällen und mehrere Erkrankungen durch Listerien-Keime in Fleischwaren einer nordhessischen Firma hat die Verbraucherorganisation foodwatch Betroffene aufgerufen, sich zu melden. Dies gelte für Erkrankte ebenso wie für Angehörige, heißt es in einer Mitteilung. Die Organisation wolle prüfen, ob in dem konkreten Fall Unternehmen und Behörden auch wirklich alles getan hätten, „um Erkrankungen zu vermeiden und die Menschen zu warnen“. Die Behörden hatten die Produktion des Unternehmens Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren ...