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 Generalleutnant Jürgen Knappe

Ulm wird für die Nato noch wichtiger

Ab Februar übt die amerikanische Armee im ganz großen Stil: 37 000 Soldaten werden nach und in Europa verlegt, 20 000 kommen direkt aus den Vereinigten Staaten. Ähnliche Übungen in diesem Stil liegen nach Angaben der Bundeswehr ein Vierteljahrhundert zurück. Das Ulmer Nato-Kommando JSEC wird sich ab März an „Defender Europe 20“ beteiligen – so heißt die gewaltige Militärübung.

Der Ulmer Befehlshaber Jürgen Knappe erhofft sich Erkenntnisse für die Arbeit des in der Wilhelmsburg-Kaserne stationierten Nato-Kommandos, das im kommenden ...

Sebastian Formella

Formella bleibt Boxweltmeister

Profiboxer Sebastian Formella hat seinen Titel als Weltmeister des Verbandes IBO im Weltergewicht erfolgreich verteidigt.

Der 32 Jahre alte Hamburger gewann in seiner Heimatstadt gegen den Nicaraguaner Roberto Arriaza einstimmig nach Punkten (118:110, 116:112, 117:111). Formella ist nunmehr seit 22 Profikämpfen unbesiegt. Für seinen Rivalen war es die zweite Niederlage im 20. Kampf.

Der Nicaraguaner gab vor 3000 Zuschauern in der ausverkauften edel-optics.

Prototyp

Diese Schlafkapseln sollen Ulmer Obdachlose vor Erfrieren schützen

Mit Kränen wurden die 450-Kilo-Kisten am Freitag in Ulm abgeladen. Ein „Ulmer Nest“ steht am Karlsplatz, ein anderes am Alten Friedhof – zwei bekannte Treffpunkte von Obdachlosen in der Innenstadt. Das erklärte Ziel: Wohnungslosen im Winter vor dem Erfrierungstod zu retten.

Was aussieht wie eine Mischung aus Sandkasten–Spielhaus und Holzsarg, wurde von einem Team entwickelt, das sich aus den Gründern zweier junger Ulmer Unternehmen, sowie dem Informatiker Florian Geiselhart zusammensetzt.

Blasmusiker vor der Burg

Für mehr Leben auf der Wilhelmsburg: Ulm beantragt erneut Fördergelder

Schon einmal hat die Stadt Ulm einen dicken Batzen Fördergeld vom Bund bekommen: Dank der 4,3 Millionen Euro kamen die Projekte rund um die Neubelebung der Wilhelmsburg in Fahrt.

Für einen weiteren Antrag gab es im Sommer eine Absage – jetzt versucht es Ulm zum dritten Mal. Nun hofft die Stadt auf knapp fünf Millionen Euro, verteilt auf fünf Jahre.

Vier Ziele wollen Räte und Stadtverwaltung mit dem Geld umsetzen: Die Wilhelmsburg soll sichtbarer werden und Raum für kulturelle Angebote bieten, sie soll sich zu einem ...

 So könnte der Glacissteg über die Wallstraßenbrücke aussehen.

Ulms erste grüne Radbrücke soll den Eselsberg mit der Innenstadt verbinden

Die B10 und die Bahngleise durchschneiden Ulm. Wer ohne Auto von der einen Seite zur anderen kommen will, muss die für Radfahrer und Fußgänger überwiegend mäßig attraktiven Brücken nutzen.

Jetzt will die Stadt eine davon umgestalten und einen grünen Fuß- und Radweg ergänzen. Das Projekt ist Teil der Umgestaltungen für die Landesgartenschau 2030. Umgesetzt werden soll es optimalerweise aber schon davor – und bleiben soll es viel länger.

 Die Erwartungen an den „Winter auf der Burg“ sind groß. Am Donnerstag war Auftakt beim ersten solchen Markt auf der Wilhelmsbur

Dritter großer Weihnachtsmarkt startet auf der Wilhelmsburg – braucht es den überhaupt noch?

Ehrgeizige Pläne für die Wilhelmsburg: Der am Donnerstag eröffnete „Winter auf der Burg“ soll der dritte große Dezember-Markt in der Region werden.

Der Ulmer Weihnachtsmarkt auf dem Münsterplatz hat 2018 rund eine Million Besucher angelockt. Der mittelalterliche Weihnachtsmarkt in Neu-Ulm hat sich etabliert und seine Nische gefunden. Und der „Winter auf der Burg“ soll nun eine Lücke schließen, die Tobias Rocholl und Michael Karg von der Agentur Karo Eventwerk ausgemacht haben.

Soldatenuniform mit Waffe

Hochwasser, Bürgerkrieg, Stromausfall: Wie sich Bundeswehr und Nato in Ulm auf große Krisen vorbereiten

Ein Atomkraftwerk havariert, ein Hochwasser überfordert die Behörden, Partisanen in einem Bürgerkrieg legen den Flughafen lahm: Auf solche Szenarien wollen die Bundeswehr und andere Armeen vorbereitet sein – und sie brauchen dann die Unterstützung ziviler Organisationen.

Zum vierten Mal hat das Multinationale Kommando in Ulm zu einem zivil-militärischen Symposium eingeladen, erstmals ist das ebenfalls in der Ulmer Wilhelmsburg-Kaserne stationierte neue Nato-Kommando Co-Organisator.

 Ein Rumäne in blauem Flecktarn, ein Brite in sandfarbenem: Staatssekretär Peter Tauber im Gespräch mit internationalen Soldaten

„Ich liebe Deutschland“: Tauber trifft begeisterten US-Soldaten

Während sich die Staats- und Regierungschefs der Nato-Staaten in London besprechen, schüttelt Peter Tauber in Ulm die Hände von Soldaten. Der Parlamentarische Staatssekretär, Stellvertreter von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, ist gekommen, um die Neuankömmlinge zu begrüßen.

Seit September ist das neu geschaffene Kommando, intern JSEC genannt, offiziell Nato-Dienststelle. Tauber nennt sie eine der wichtigsten in Europa und den Beweis dafür, wie wichtig das Verteidigungsbündnis für die Bundesrepublik ist.

„Terror“, das Schauspiel von Ferdinand von Schirach, zog die meisten Besucher an.

Bilanz am Ulmer Theater: „Terror“ war beliebtestes Schauspiel

Die erste Spielzeit des Ulmer Intendanten Kay Metzger war erfolgreich: Die Gesamtzahl der Theaterbesucher übertraf mit 190 657 die letzten beiden Spielzeiten von Andreas von Studnitz deutlich.

Dass Ulmer Gemeinderäte die Open Air-Aufführungen auf der Wilhelmsburg gern als jährliches Event statt – wie bislang – im zweijährigen Turnus sehen würden, empfindet Metzger als positives Zeichen. Dennoch: So einfach wird das mit einer Inszenierung auf der Wilhelmsburg jeden Sommer nicht.