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Das Schuhhaus Merkur am Marienplatz während einer Boykottaktion der SA im Jahr 1933.

Fraktion fordert Entschädigung für jüdische Familie

Die Stadt soll ein Forschungsstipendium ausloben mit dem Ziel, die Geschichte der „Arisierung“ während des Nazi-Terrors in Ravensburg zu erforschen. Das fordert die Fraktion der „Bürger für Ravensburg (BfR)“ in einem Antrag an den Oberbürgermeister. Hintergrund ist die 80. Wiederkehr der Reichspogromnacht. Gleichzeitig soll die jüdische Familie Sondermann für das vor 80 Jahren in Ravensburg erlittene Unrecht eine „angemessene Entschädigung“ bekommen, so die BfR.


Am Oberen Büchelweg baute eine Bürgerinitiative vor sechs Jahren selbst ein Gerüst auf, um die Ausmaße neuer Häuser zu verdeutl

Baugerüst soll Dimensionen verdeutlichen

Gegen das geplante Neubaugebiet an der Wangener Straße regt sich Protest. Anwohner fürchten, dass die neuen Mehrfamilienhäuser am Hang ihre eigenen Domizile stark beschatten könnten. Die Bürger für Ravensburg (BfR) stellen daher den Antrag an die Stadtverwaltung, ein Gerüst aufzubauen, das die Dimensionen veranschaulicht. Gleiches gilt für das Neubaugebiet Brühlstraße in Torkenweiler.

In der Schweiz sind solche Gerüste gang und gäbe, und auch in Ravensburg hat es schon welche gegeben.


Das Spohngebäude beherbergt zwei Ravensburger Gymnasien. Die Sanierung des über 100 Jahre alten Hauses wird inzwischen zur Kost

Sanierung der Gymnasien ist teuerstes Bauprojekt der Stadtgeschichte

Die Sanierung der Ravensburger Gymnasien wird noch teurer. Damit überholen die Schulen im Hinblick auf die Kosten das Humpisquartier und werden die teuerste Baumaßnahme in der Geschichte der Stadt Ravensburg.

Auf zwölf Millionen Euro schätzte die Stadt 2012 die Kosten für die dringende Sanierung des über 100 Jahre alten Spohngebäudes, in dem sich das Albert-Einstein- und das Spohngymnasium befinden. Beim Projektstart ging man von 16,7 Millionen Euro aus.

Bahnhof erhält Kultur-Hinweistafel

Eine Hinweistafel auf die vielfältigen kulturellen Angebote der Stadt hat Stadtrat Wilfried Krauss (Bürger für Ravensburg) für die ankommenden Reisenden am Ravensburger Bahnhof gefordert. Im Gemeinderat sagte er, er verlange diese Anzeigetafel bereits seit 15 Jahren immer wieder, ohne Erfolg. Zustimmung erhielt Krauss vom Ersten Bürgermeister Simon Blümcke, der berichtete, dass auch die vier Museumsleiter eine ähnliche Forderung gestellt hätten. Bürgermeister Dirk Bastin ergänzte, die Stadt arbeite an einer digitalen Anzeigetafel, die ...

In Ravensburg fehlt es, wie in vielen anderen Städten auch, an Wohnungen.

Ravensburger Firmen wollen keine Betriebswohnungen bauen

Die großen Arbeitgeber in Ravensburg haben kein Interesse daran, für ihre Mitarbeiter Wohnungen zu bauen. Die Kommunalpolitiker Wilfried Krauss und Rolf Engler hatten diesen Vorschlag gemacht, um der drängenden Wohnungsnot in der Stadt zu begegnen und gleichzeitig den Unternehmern ein handfestes Argument bei der schwierigen Personalsuche an die Hand zu geben. Doch die Firmen winken ab: Betriebswohnungen seien kein zeitgemäßes Instrument, sagt beispielsweise Vetter.


Wie es mit der über 100 Jahre alten Villa in der Federburgstraße 33 weitergeht, ist noch offen.

Bebauungsplan soll Frieden in Federburgstraße schaffen

Die Federburgstraße, einstige Ravensburger „Prachtallee“, soll ihren besonderen Charakter behalten. Die Stadt will gleichzeitig aber auch Bauherren in der begehrten Wohnlage Möglichkeiten zur Entwicklung ihrer Grundstücke geben. Ein Bebauungsplan für den östlichen Teil der Straße (hin zum Bannegghang) im vorderen, stadtnahen Bereich soll beide Interessen miteinander in Einklang bringen. Eine neue Version könnte Frieden nach scharfen Auseinandersetzungen schaffen.

Am nördlichen Ravensburger Stadteingang wird sich bald einiges tun. Das Land fördert die Sanierung der Bauhütte mit 2,8 Millione

Sechser im Lotto für die Ravensburger Altstadt

Es ist die höchste Summe, die Ravensburg seit Jahren für ein Projekt im Städtebau bekommen hat: Mit 2,8 Millionen Euro fördert das Land die Sanierung der historischen Bauhütte am nördlichen Marienplatz. Damit ist gleichzeitig der Weg frei für den Einzug der Musikschule und weitere Meilensteine der Innenstadtentwicklung. Einen großen Haken aber hat der „Lottogewinn“: Es muss jetzt ganz schnell gehen.

„Die Aussichten, dieses Geld zu bekommen, waren praktisch gleich Null“, sagte Baubürgermeister Dirk Bastin jetzt im Ausschuss für ...


Die Nachbarn fürchten, dass durch die neuen Wohnungen der Verkehr in der Meersburger Straße stark zunimmt.

Aus 33 Wohnungen werden 100

Etwa hundert neue Wohnungen plant der Bau- und Sparverein in der Ravensburger Weststadt. Dafür werden zwischen der Meersburger Straße und dem Absenreuterweg allerdings zunächst alte, unsanierte Mehrfamilienhäuser mit 33 Wohnungen abgerissen. Der Gemeinderat billigte den Vertrag zwischen Stadt und Bau- und Sparverein bei nur einer Enthaltung von Rolf Engler (CDU), obwohl es Widerstand in der Nachbarschaft gibt: Die Agendagruppe Weststadt fürchtet nicht nur die lange Bauzeit von sieben bis acht Jahren, sondern auch einen Wegfall öffentlicher ...


Ein Argument für Unternehmen, um Arbeitskräfte an sich zu binden, könnten in Ravensburg Werkswohnungen sein.

Wohnungsnot: Firmen sollen für Mitarbeiter bauen

Weil die Wohnungsnot in Ravensburg groß ist, findet eine alte Idee neue Befürworter: der Bau von Betriebswohnungen durch die großen Unternehmen selbst - auf dem Betriebsgelände oder in unmittelbarer Nähe dazu. Die Stadt hat mit diesem Thema in der Vergangenheit eine Erfolgsgeschichte erlebt.

Wilfried Krauss von den Bürgern für Ravensburg hat einen offiziellen Antrag an die Verwaltung gestellt, und auch der CDU-Kommunalpolitiker Rolf Engler treibt das Thema voran.

Für die Sanierung des Ravensburger Konzerthauses werden noch einmal rund 5,5 Millionen Euro fällig. Der „Musentempel“ muss zude

Konzerthaus muss länger gesperrt werden

680 000 Euro hat die Stadt Ravensburg in den vergangenen drei Jahren bereits in die Sanierung ihres 120 Jahre alten Konzerthauses investiert. Weitere geschätzte 5,5 Millionen Euro wird die dringend notwendige Generalsanierung nach 2019 kosten. Das Konzerthaus muss dann über einen längeren Zeitraum komplett gesperrt werden.

Nach den bisher getätigten „kleinen Schritten“ bei der Sanierung steht die Stadt nun vor großen Herausforderungen, was die Zukunft dieser, so Erster Bürgermeister Simon Blümcke, „wichtigen Spielstätte“ betrifft.