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Der Rücklauf nach der Anhörung zum neuen Regionalplan ist gewaltig. Bei der gestrigen Sitzung des Regionalverbandes Bodensee-Obe

Norbert Zeller übt Kritik am Umweltministerium

Nach Offenlegung des fortgeschriebenen neuen Regionalplans, der den noch gültigen aus dem Jahr 1996 ablösen soll, sind von Trägern öffentlicher Belange 122 Stellungnahmen und von privater Seite 3208 Einwendungen eingegangen. „Der Rücklauf ist gewaltig“, sagte Verbandsdirektor Wilfried Franke am Freitag auf der Regionalverbandsversammlung im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen. Für den Bereich Kressbronn/Langenargen wartet man noch auf die Entscheidung über zwei unerledigte Petitionen.

 Der Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt will den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Stadtbahnhof und Fischbach pr

Bodenseegürtelbahn: Stadt soll zweites Gleis bis Fischbach prüfen lassen

Die Stadtverwaltung soll prüfen lassen, ob beziehungsweise wie ein zweigleisiger Ausbau der Bodenseegürtelbahn vom Stadtbahnhof bis zum Haltepunkt Fischbach machbar wäre - inklusive Ermittlung der Kosten. Das hat der Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt bei einer Enthaltung auf Antrag der Fraktionsgemeinschaft SPD/Die Linke beschlossen.

Die Verwaltung hatte dem Ausschuss eigentlich empfohlen, den Antrag abzulehnen. Erster Bürgermeister Stefan Köhler gab zwar zu verstehen, dass er diesen inhaltlich vollkommen unterstütze, verwies ...

 Der Ausbau der Bodenseegürtelbahn könnte insgesamt rund 330 Millionen Euro kosten.

Ausbau der Gürtelbahn kostet bis zu 330 Millionen Euro

Der Ausbau der Bodenseegürtelbahn soll größer angelegt werden als ursprünglich geplant. Das hatte das Verkehrsministerium bereits Ende Oktober bei der Verkehrskonferenz nördlicher Bodensee in Friedrichshafen verkündet. Jetzt wurden die Pläne bei einer Sitzung des Interessenverbandes Bodenseegürtelbahn konkretisiert. Demnach liegen die Kosten für die sogenannte Vorzugsvariante bei etwa 330 Millionen Euro. Auf kommunaler Ebene bleiben aber wohl nur fünf Prozent davon hängen.

Hirschlatt: Räte vertagen Entscheidung

Vertagt: Räte entscheiden erst 2020 über Gewerbegebiet bei Hirschlatt

Der Gemeinderat wird sich erst im kommenden Jahr zu einem möglichen Gewerbegebiet bei Hirschlatt positionieren. Dieser strittigste Punkt im Entwurf zum neuen Regionalplan wurde vertagt, für den Rest haben sich die Räte am späten Montagabend bei sieben Gegenstimmen auf eine Empfehlung geeinigt. Zuvor hatte Bürgermeister Stefan Köhler seine Entschuldigung wegen kritischer Äußerungen am Ettenkircher Ortsvorsteher Achim Baumeister erneuert.

Den größten Druck nahm Oberbürgermeister Andreas Brand gleich zu Beginn aus dem Kessel.

 Die Stadt Aulendorf will Unterzentrum werden. Durch die Aufwertung vom Kleinzentrum würde die Stadt vor allem in den Bereichen

Aufwertung zum Unterzentrum: Die Stadt Aulendorf wartet auf den Aufstieg in eine höhere Liga

Aulendorf wächst: Das zeigt sich nicht nur beim stetig steigenden Bedarf an Wohnraum, sondern auch an der amtlichen Bevölkerungszahl. Nach Angaben des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg hatte Aulendorf zum Stichtag am 30. Juni dieses Jahres exakt 10 180 Einwohner.

Das sind 138 mehr als vor drei Jahren und 343 mehr als 2008. Fast zeitgleich seit der Überschreitung der magischen 10 000-Einwohner-Grenze im Jahr 2016 setzt sich die Stadt für die Aufwertung vom Kleinzentrum zum Unterzentrum ein.

 Der Entwurf des neuen Regionalplans sieht bei Hirschlatt eine 30 Hektar große Fläche vor, auf der Gewerbe angesiedelt werden kö

Gewerbegebiet Hirschlatt: Baubürgermeister kontert Kritik des Ortschaftsrats

Riesen Aufregung in Ettenkirch: Der Entwurf des neuen Regionalplans sieht bei Hirschlatt eine 30 Hektar große Fläche vor, auf der Gewerbe angesiedelt werden könnte. Die Ortschaftsräte protestieren, vor allem Baubürgermeister Stefan Köhler steht wegen angeblich schlechter Informationspolitik in der Kritik. Gegenüber der SZ nehmen der Baudezernent und Wilfried Franke, Direktor des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben und damit oberster Herr über den Regionalplan, Stellung.

 Die SPD-Fraktion im Regionalverband Bodensee-Oberschwaben (von links): Ministerialrat a.D. Norbert Zeller aus Friedrichshafen (

Regionalverband: SPD-Fraktion hat viele Themen im Blick

Der Aulendorfer Ernst Deuer ist neues Mitglied des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben. Er wurde einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion gewählt, die in der neuen Wahlperiode aus fünf Mitgliedern besteht. Deuer ist Nachfolger für den im September verstorbenen Pascal Friedrich, Aulendorfer SPD-Stadtrat und Stadtbaumeister von Bad Saulgau. Wie die SPD in einem Pressetext mitteilt, hat die Fraktion viele Themen im Blick. Dazu zählt unter anderem die anstehende Hochstufung Aulendorfs zum Unterzentrum sowie der Umgang mit ...

 Die SPD-Fraktion im Regionalverband Bodensee-Oberschwaben sind (von links): Norbert Zeller aus Friedrichshafen (Fraktionsvorsit

SPD setzt Kiesabbau und Wind als Schwerpunkte

Die SPD-Fraktion im Regionalverband Bodensee-Oberschwaben sieht das Thema Kiesabbau als eines ihrer Schwerpunktthemen für die Legislaturperiode. „Ein besonderer Fokus gilt dem Ressourcen schonenden Umgang mit unseren endlichen Rohstoffen. Die Sozialdemokraten setzen sich auch weiterhin dafür ein, dass im Bereich Kies und Sand die Transporte möglichst kurz ausfallen und die Rohstoffe möglichst geschützt werden. Der Export dieser begrenzten Ressourcen ist daher kritisch zu sehen“, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung der fünf ...

Ein Schild, das auf ein Gewerbegebiet hinweist

30 Hektar Gewerbegebiet südlich von Hirschlatt?

Ein 30 Hektar großes Gewerbegebiet südlich von Hirschlatt? Mit dem Gedanken tun sich viele schwer. Trotzdem ist derlei im Entwurf des neuen Regionalplans vorgesehen, der derzeit in vielen Gemeinderäten diskutiert wird. Als Möglichkeit wohlgemerkt, nicht als sicheres Projekt.

Der Regionalplan legt die anzustrebende räumliche Entwicklung fest, umreißt also grob, aber verbindlich, wo Wohn- und Gewerbegebiete, Frei- und Grünräume, Bahn- und Straßentrassen verlaufen oder verlaufen können.

 Das Wassergutachten liegt jetzt vor.

Kiesabbau in Vogt: Wassergutachten liegt vor

Mit ordentlich Verspätung liegt das lang ersehnte Wassergutachten des Hydrogeologen Hermann Schad aus Wangen im Auftrag des Zweckverbands Wasserversorgung Baienfurt-Baindt vor. Es ist mit Datum vom 30. September unterschrieben. Die Erkenntnisse aus seiner Arbeit, die Schad Anfang Mai in in Baienfurt vorgestellt hat, haben sich nicht verändert. Dennoch gibt es weitere interessante Punkte.

Zwar müsste sich, so das Gutachten, das Wasserschutzgebiet Weißenbronnen erweitern, weil die Quellschüttung deutlich höher ist als zu der Zeit, als ...