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Paul-Dieter und Gerline Mehrle verwandelten die Übergabe der Tiebert-Bilder im historischen Sitzungssaal in eine höchst unterhal

Geschichten und die Tiebert-Bilder

Der historische Sitzungssaal im Rathaus bietet das prädestinierte Ambiente für historische Momente: Gerlinde Mehrle – in Isny geborene Mutschler, vormals Vizepräsidentin des Arbeitsgerichts in Freiburg und Tochter von Sigfrit Mutschler, dem seinerzeit angesehenen Arzt, der am Isnyer Wilhelmstift wirkte und mit seiner Familie an der Kanzleistraße wohnte – sowie ihr Ehemann Paul-Dieter Mehrle, ebenfalls Jurist, haben jüngst der Stadt Isny mehrere Bilder vermacht.

Digitale Karte für mehr Nachhaltigkeit

Digitale Karte für mehr Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist immer öfter ein Thema. Doch Nachhaltigkeit auch im eigenen Alltag zu pflegen, ist nicht immer leicht. Wer sich nachhaltig verhalten möchte, kann dafür die "Karte von morgen" nutzen. 2013 hatte eine Gruppe junger Menschen die Idee, nachhaltige Projekte, Initiativen und Unternehmen auf einer Karte zu vereinen: der Karte von morgen. Drei Jahre später gibt Softwareentwickler Markus Kohlhaase aus Stuttgart-Möhringen dieser Idee ihre heutige Form.

Alamannen-Fund: Wie viel Geschichte eine Leiche zu erzählen hat

In Balgheim ist am Freitag ein Baumsarg aus dem 6. Jahrhundert im Block geborgen und zur weiteren Untersuchung nach Ludwigsburg geschickt worden. (Wir haben berichtet.) Unser Redaktionsmitglied Frank Czilwa hat mit Andreas Haasis-Berner, dem zuständigen Archäologen im Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, darüber gesprochen, warum das Grab so einsam, ohne umgebenden Friedhof, da liegt, und wie es mit den Funden nun weitergeht.

Unter der Regie der Firma Oberall Bau wird seit Anfang Oktober die Böschung unterhalb der Straße zwischen Großholzleute und Maie

Nach dem Hangrutsch heißt es Steinkrebse sammeln

Rund einen Monat hat es gedauert, um die Gefahr eines Abrutschens von Teilen der Verbindungsstraße zwischen Großholzleute und Maierhöfen kurz vor dem Hengelesweiher zu bannen. Die Baumaßnahme gestaltete sich auch deshalb verhältnismäßig langwierig, weil zuvor eine größere Population Steinkrebse umgesiedelt werden musste.

Laut Alexandra Haug, als Landschaftsplanerin im Isnyer Rathaus für die Hangsanierung zuständig, sind die Bauarbeiten „so gut wie abgeschlossen“.

Flickenteppich

Der deutsche „Flickenteppich“ - Fluch oder Vorbild?

Derzeit wird wieder viel über den deutschen „Flickenteppich“ geklagt. Die starke Eigenständigkeit der 16 Bundesländer führe in der Corona-Pandemie zu einem undurchdringlichen Wust von Regeln, heißt es. Eine Abstimmung werde durch die deutsche „Kleinstaaterei“ verhindert oder zumindest erschwert - wie die zähen Verhandlungen zwischen Bund und Ländern im Kanzleramt immer wieder zeigten.

Die Klage über den deutschen Föderalismus ist sehr alt.

 Im Gewerbegebiet Geiselharz-Schauwies gibt es seit 22 Jahren eine Felix-Wankel-Straße. Die Bennenung ging damals ohne große Dis

In Kißlegg soll eine Straße nach einem Nationalsozialisten benannt werden

Drei Wochen ist es her, dass der Kißlegger Gemeinderat nach mehreren Vorschlägen eines Tagesordnungspunktes zur Namensgebung einer Straße im Gewerbegebiet Zaisenhofen-West doch noch zu einer Entscheidung kam – und sich mehrheitlich auf eine „Felix-Wankel-Straße“ einigte. Eine alles andere als glückliche Wahl. Denn erst im Nachhinein stellten die Räte fest, dass der innovative Erfinder des Kreiskolbenmotors bereits 1922 Mitglied der NSDAP gewesen ist und auch sonst „dunkle Flecken“ in seiner Biographie aufweist.

Der Antrag auf Umbenennung des „alten Bürgermeisterhauses“ in „Ludwig-Steimle-Haus“ wurde bereits gestellt.

Öffnet das Café Herzraum seine Türen bald im „Ludwig Steimle Haus“?

Das Café Herzraum öffnet ab Mittwoch, 14. Oktober, im „Alten Bürgermeisterhaus“ in der Haslacher Straße 16 seine Türen für Besucher. Als „Räume für das Füreinander-Miteinander von Jung und Alt im Dorf“ wird die neue Einrichtung des Vereins Füreinander-Miteinander offiziell bezeichnet. Geschaffen wurden die barrierefreien Räume durch das Land Baden Württemberg, die Gemeinde Amtzell, durch Spender, durch viel Eigenleistung von Vereinsmitgliedern und einem erheblichem Eigenbetrag des Vereins.

 Beim Friedensgebet dabei (von links) waren Peter Sellmayr, Murielle Camara, Inge Kruse, Anita Rölle, Sofian Daoud, Christine Re

Besucher kommen bei Friedensgebet in Bad Wurzach ins Gespräch

Wie immer am ersten Sonntag im Monat hat auf dem Klosterplatz in Bad Wurzach das Friedensgebet stattgefunden, das von den vier christlichen Kirchen der Stadt getragen wird. Da sich auch andere Gruppierungen, die sich dem Frieden verschrieben haben, einbringen können, gestalteten dieses Mal die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins Treffpunkt Asyl die wieder gut besuchte Veranstaltung.

Zur Einstimmung sang und spielte Pastoralreferent Raimund Miller auf seiner Gitarre das bekannte „What if God Was One Of Us“ von Joan Osborne.

Wahlen sind ein Grundrecht in Demokratien, doch immer weniger Menschen nehmen dieses wahr.

Streitschrift: Demokratie ist mühsam

Die Zustimmung der Deutschen für die Demokratie geht zurück, besonders in Ostdeutschland ist dieser Trend zu beobachten, stellt das Meinungsforschungsinstitut Forsa fest. Vor acht Jahren fanden noch 93 Prozent der Ostdeutschen die Idee der Demokratie gut, heute sind es nur noch 81 Prozent.

In Westdeutschland ging die Zahl von 95 auf 89 Prozent Zustimmung zurück. Aber welcher Deutsche weiß noch, was das Gegenteil von Demokratie, was Diktatur für die Menschen heißt?

 Sabria David

Interview mit Medienexpertin Sabria David

Als Vizepräsidentin von Wikimedia Deutschland und Gründerin des „Slow Media Instituts“ liegt Sabria David der freie Zugang zu transparentem und seriösem Wissen am Herzen. Corona sei ein digitaler Crashkurs für die Arbeitswelt, das Bildungssystem und die Gesellschaft als Ganzes. Gerade in Zeiten wie diesen will sie Online-Nutzer für eine souveräne Mediennutzung und eine gesunde Online-Offline-Balance sensibilisieren. Mit ihrem Sachbuch „Die Sehnsucht nach dem nächsten Klick.