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Einmal im Frühjahr und einmal im Herbst haben die Ravensburger die Möglichkeit, auch sonntags einzukaufen. Symbolbild.

Ravensburger Stadträte segnen zweiten Verkaufssonntag ab - mit Bauchschmerzen

In Ravensburg wird es nächstes Jahr erneut einen zweiten verkaufsoffenen Sonntag geben. Nach der überaus kontrovers diskutierten Premiere in 2019 werden viele Geschäfte am 29. März 2020 wieder zum Shoppen einladen.

Der Gemeinderat hat diesem Antrag des Wirtschaftsforums (Wifo) jetzt mit klarer Mehrheit zugestimmt. Und doch hatte eine ebenso klare Mehrheit der Stadträte massive Bauchschmerzen ob dieser Entscheidung.

Wir ermöglichen mit diesem Beschluss doch nur den Geschäftsleuten, zu öffnen oder eben nicht.

Schneller und flächendeckender soll das Internet mit 5G werden. Neben Hoffnungen gibt es aber auch Befürchtungen.

Weshalb Ravensburg weit davon entfernt ist, eine 5G-Modellstadt zu sein

Aktueller hätte der Informationsabend zum Stand der digitalen Infrastruktur im Land und speziell in Ravensburg kaum sein können. Eingeladen hatte das Wirtschaftsforum (WiFo) Pro Ravensburg, Gastgeber waren die Technischen Werke Schussental (TWS).

Ernüchternd waren die Ausführungen von Baubürgermeister Dirk Bastin, in dessen Ressort die Fäden zur Schaffung einer wegweisenden digitalen Infrastruktur zusammenlaufen. Nach seiner Einschätzung ist Ravensburg weit davon entfernt, sich als digitale Modellstadt in Sachen des neuen ...

Vorher-Nachher-Vergleich: So sah die Marienplatztiefgarage nach dem Brand im Jahr 2014 und bei der Wiedereröffnung 2019 aus.

Marienplatzgarage endlich wieder offen: Was neu ist - und wie Autofahrer reagieren

Die Marienplatzgarage ist wieder offen: Am Freitagmorgen konnten die ersten Besucher der Stadt nach zweieinhalb Jahren Bauzeit wieder ihre Autos in zwei von vier Ebenen abstellen.

Erst fuhr Oberbürgermeister Daniel Rapp mit seinem Auto und dann mit einem Elektrokäfer für die Fotografen in die Garage, dann kamen auch schon die ersten Kunden – einzelne davon extra, um die neue Garage zu sehen und die Teileröffnung zu feiern. In den beiden unteren Etagen wird derweil weitergearbeitet.

 Belebte Innenstadt

Gebühren für Einzelhändler: So reagieren die Ravensburger

Als „Schildbürgerstreich“ wird im Netz das Verhalten der Ravensburger Stadtverwaltung bezeichnet, die plötzlich Baugenehmigungen und Gebühren von Gewerbetreibenden in der Altstadt verlangt, weil sie Werbeschilder oder Markisen zum Sonnenschutz angebracht haben.

Oftmals sind diese schon seit Jahrzehnten vorhanden, haben aber bisher niemanden gestört.

Wie berichtet, müssen Händler und Dienstleister in der Altstadt künftig und rückwirkend für Werbeschilder an ihren Läden, aber auch für Markisen, die allein dem ...

 Blick auf die Stadt: Eine Markise kann den Einzelhändler Geld kosten.

Kein Erbarmen mit Handel - Stadt Ravensburg erhebt neue Gebühren für Einzelhändler

Kein Erbarmen mit dem Handel zeigt die Ravensburger Stadtverwaltung. In der Innenstadt müssen Einzelhändler und Dienstleister künftig für Werbeschilder, aber auch Markisen ohne Werbeaufdruck, die allein dem Sonnenschutz der Schaufenster dienen, eine Sondernutzungsgebühr bezahlen. Das gilt teilweise auch rückwirkend.

Eugen Müller handelt stets besonnen. Er ist Geschäftsführer des Wirtschaftsforums Pro Ravensburg (Wifo), dem Interessenverband von Händlern und Gewerbetreibenden in der Stadt.

Der Gespinstmarkt sorgt für Diskussionen.

Erreichbarkeit Rechnung getragen

Mit seinem „Verkehrskonzept Altstadt“ sei Oberbürgermeister Daniel Rapp der zentralen Forderung des Wirtschaftsforums Pro Ravensburg nach einer guten Erreichbarkeit der Altstadt für Kunden des Handels in wesentlichen Punkten entgegen gekommen. Insbesondere von einem auf 50 Cent reduzierten Tarif für die ersten 30 Minuten in den städtischen Parkhäusern erwarte das Wifo eine positive Signalwirkung, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Auf dem Gespinstmarkt allen Erwartungen und Bedürfnissen in einem Konzept gerecht zu werden, dürfte ...

Verbrannte Autos

Marienplatzgarage soll die sicherste Tiefgarage Deutschlands werden

Die Ravensburger Marienplatzgarage wird nach der Sanierung möglicherweise die sicherste Tiefgarage in Deutschland sein. Zumindest, was den Brandschutz anbelangt. Das sagte Marco Stiehl, auf vorbeugenden Brandschutz spezialisierter Gutachter und Ingenieur aus Waiblingen.

Er erläuterte Werksausschuss-Mitgliedern des Gemeinderats das Brandschutzkonzept. Demnach kann ein Feuer zwar nach wie vor ausbrechen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sehr schnell gelöscht wird, ist aber hoch.

Innenstadt aus der Vogelperspektive

Paukenschlag: Die Sanierung des Ravensburger Gespinstmarktes wird verschoben

Die Sanierung des Gespinstmarktes wird erneut verschoben. Das hat Oberbürgermeister Daniel Rapp nach einer kontroversen Diskussion im Ausschuss für Umwelt und Technik am Mittwochabend entschieden.

Er zog für viele Ausschussmitglieder überraschend den Beschlussvorschlag der Verwaltung zurück und setzte das Thema damit auch für den Gemeinderat ab, der am 21. Oktober endgültig über die Sanierungspläne hätte entscheiden sollen. Ein höchst seltener Schritt in der Kommunalpolitik – und ein Paukenschlag in einem bereits im Vorfeld ...

Abgesperrte Straße

Leser wünschen sich den Gespinstmarkt als Fußgängerzone

Während das Wirtschaftsforum pro Ravensburg (Wifo) zuletzt massiven Widerstand gegen die Pläne der Stadtverwaltung formuliert hat, die Autos vom Gespinstmarkt zu verbannen, wünschen sich viele Ravensburger den autofreien Gespinstmarkt. Das Wifo befürchtet, dass die Innenstadt auch durch wegfallende Parkplätze abgehängt wird. Das Unverständnis der meisten Leser der „Schwäbischen Zeitung“ und von Schwäbische.de darüber war in den vergangenen Tagen groß.

Abgase eines Autos

Ravensburger Klimakonsens wird manchen Bürgern weh tun

Die Stadt Ravensburg richtet eine Klimakommission ein. Schnell und dringlich. Ziel soll es aber nicht sein, eine „Notstandsstimmung“ zu erzeugen, wie es Oberbürgermeister Daniel Rapp und Baubürgermeister Dirk Bastin bei einem Pressegespräch ausdrücken, sondern einen „Klimakonsens“ zu schaffen. Gleichwohl gehen beide davon aus, dass die Maßnahmen vielen Bürgern weh tun werden.

Wir wissen ja, wie schwer sich die Menschen in Ravensburg mit Veränderungen tun, selbst wenn es nur um acht Stellplätze auf dem Gespinstmarkt geht.