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 Janina Minge (li., gegen Nina Lührßen vom SV Werder Bremen) hat den SC Freiburg im Weserstadion zum Sieg geschossen.

Janina Minge trifft vor Bremer Rekordkulisse

Für die Fußballerinnen des SV Werder Bremen ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte durften sie im Weserstadion ran. Das Interesse an dem Bundesligaspiel gegen den SC Freiburg war groß: Es kamen 20.417 Zuschauer – Club-Rekord. Mittendrin war auch die Lindauerin Janina Minge, die die Breisgauer mit einem Doppelpack zu einem 2:1 (1:1)-Auswärtssieg schoss.

Die 23-Jährige aus Lindau präsentierte sich vor dem Tor abgezockt.

Werder Bremen - SC Freiburg

Gemischte Bremer Gefühle nach Arena-Debüt

Die Fußballerinnen von Werder Bremen waren nach dem 1:2 (1:1) gegen den SC Freiburg bei der Premiere im Weserstadion hin- und hergerissen. Einerseits liefen die Hanseatinnen das erste Mal bei einem Fußball-Bundesligaspiel im Stadion der Männer auf und schrammten mit 20.417 Zuschauern knapp am Liga-Bestwert vorbei. Andererseits ärgerten sie sich über den Ausgang der Partie, der aus Sicht der Gastgeberinnen nicht unbedingt verdient war.

«Das Ergebnis passt nicht an so einen Tag.

Dank

Pizarro glänzt bei seinem Abschiedsspiel mit vier Treffern

Claudio Pizarro hat bei seinem Abschiedsspiel noch einmal seine Treffsicherheit unter Beweis gestellt. Der 43 Jahre alte Peruaner erzielte in Bremen insgesamt vier Treffer und war damit bester Torschütze des Tages.

Im ausverkauften Weserstadion standen sich eine Allstar-Auswahl von Werder Bremen und Bayern München sowie eine Mannschaft mit Pizarros Freunden in drei Spielen über je 30 Minuten gegenüber. Unter anderem waren alte Weggefährten wie Johan Micoud, Ailton, Arjen Robben, Giovane Elber und Mario Gomez nach Bremen gekommen.

Claudio Pizarro

Pizarro nennt weitere Gäste von Abschiedsspiel

Die Vereinslegende Claudio Pizarro von Werder Bremen hat mit Club-Größe Johan Micoud einen weiteren prominenten Gast seines Abschiedsspiels bekanntgegeben.

«Wir haben leider nicht zusammen gespielt, aber er ist ein sehr guter und beliebter Spieler», sagte der 43-Jährige vor der emotionalen Partie am Samstag (17.30 Uhr/Sat.1) im Wohninvest Weserstadion. «Ich freue mich sehr und möchte den Leuten etwas Schönes zeigen. Die Leute sollen Spaß haben und den Fußball genießen», fügte er hinzu.

Stefan Effenberg

Effenberg wird Botschafter beim FC Bayern

Der frühere Kapitän Stefan Effenberg kehrt zum FC Bayern zurück. Rund 20 Jahre nach seinem Abschied läuft Effenberg künftig für die «Legenden»-Mannschaft des deutschen Fußball-Rekordmeisters auf. «Ich fand seine Spielweise schon immer gut. Er ist ein echter Leader gewesen auf dem Feld», sagte Trainer Julian Nagelsmann und witzelte. «Beziehungstipps habe ich neulich von ihm gelesen, die er gegeben hat.» Aber das könne man ja im persönlichen Gespräch nochmal bereden, sagte Nagelsmann, der seit Sommer eine neue Partnerin hat.

Enrico Maaßen

Augsburg stoppt Negativtrend: Sieg bei Bremern

Elfmeterheld Rafal Gikiewicz ließ sich nach seiner Glanztat erst von den Mitspielern des FC Augsburg feiern, dann musste der Pole plötzlich vor einem Fan zurückweichen. Ein wütender Anhänger von Werder Bremen kam nach dem 1:0 (0:0)-Sieg der Augsburger auf den Polen zugerannt, Ordner konnten ihn aber zurückhalten. Der Grund für die Wut einiger Werder-Fans war wohl Gikiewicz' provozierender Jubel, nachdem er in der fünften Minute der Nachspielzeit einen Handelfmeter von Marvin Ducksch pariert hatte.

Kevin Sessa vom 1. FC Heidenheim ist derzeit wieder obenauf. Wird er in dieser Saison den Durchbruch schaffen? Vieles spricht da

Warum Kevin Sessa in dieser Saison endlich den Durchbruch beim FCH schaffen könnte

Kevin Sessa ist einer, den sie in Heidenheim mögen. Er ist aus der Region, spielt guten Fußball und trägt dann auch noch das Trikot des Zweitligisten 1. FC Heidenheim. Seit 2018 bereits ist er bei den Profis. Gegen Arminia Bielefeld stand er am vergangenen Wochenende wieder in der Startelf, zählte zu den besten Heidenheimern, doch auch er konnte letztlich nichts am 1:1 ändern. Der ganz große Durchbruch blieb ihm bislang aber noch verwehrt. Dies soll sich in dieser Saison nun ändern, es ist ein weiterer Anlauf.

Fußball

Auch Spiel Hoffenheim - Wolfsburg im großen Stadion

Mit der Partie TSG 1899 Hoffenheim gegen den VfL Wolfsburg wird auch am zweiten Spieltag der Frauen-Bundesliga eine Partie in einem großen Stadion der Männer ausgetragen. Dies gab die TSG am Donnerstag bekannt. Das Team von Trainer Gabor Gallai empfängt am 24. September (17.55 Uhr) in der 30 150 Zuschauer fassenden Arena in Sinsheim den Meister und Pokalsieger aus Niedersachsen mit zahlreichen EM-Teilnehmerinnen. Das Spiel wird nicht nur von MagentaSport, sondern auch von der ARD übertragen.

Wird er im Europa Park Stadion auch so häufig treffen wie im alten Dreisamstadion? Nils Petersen will mit dem SC Freiburg wachse

Freiburgs Nils Petersen freut sich auf neues Stadion: „Wir müssen wieder Geschichten schreiben“

Nach 67 Jahren ist Schluss. Das Dreisamstadion hat ausgedient – zumindest für die Bundesliga-Kicker des SC Freiburg. 999 Tore im Fußball-Oberhaus und unzählige Geschichten – das kleinste Stadion der Bundesliga hat viel erlebt. Kein Wunder, dass auch Nils Petersen vor dem ersten Pflichtspiel im neuen Europa Park Stadion am Samstag gegen RB Leipzig (15.30 Uhr/Sky) mit Wehmut auf die vergangenen Jahre zurückblickt.

Kein anderer Spieler hat im kuriosen Dreisamstadion mit seinem verkürzten Platz und dem Ein-Meter-Gefälle häufiger ...

Werders Marco Friedl (links) erzielte gegen Heidenheim um Torwart Kevin Müller und Jan Schöppner das Tor zum 1:0.

Tiefschlag oder Rückschlag: Heidenheim im Tollhaus

Der Mann des Spiels sprach hinterher praktisch alle Menschen im Stadion an. „Jedem Einzelnen, der heute im Stadion war kann ich nur ein großes Kompliment aussprechen – was das für eine Stimmung heute hier war, war einfach überragend“, sagte Marvin Duksch. „Die Stimmung war überragend“, unterstrich sein Trainer Markus Anfang. Überragend, überragend und nochmal überragend: Denn Dukschs Performance in der zweiten Halbzeit rang einem lokalen Medium die Note 1 für den Bremer Stürmer ab.