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Zyklon Tauktae in Indien

Indische Marine: Lastkahn sinkt bei Zyklon

Etwa 100 Menschen werden noch vermisst, nachdem ein Lastkahn bei dem starken Wirbelsturm «Tauktae» vor der Küste der indischen Millionenstadt Mumbai gesunken ist.

Die indische Marine konnte nach eigenen Angaben 177 Menschen retten, die am Dienstag auf dem von einer staatlichen Ölfirma betriebenen Schiff waren. Die Rettungsarbeiten mit zwei Schiffen und Helikoptern seien schwierig, weil die Wellen sehr hoch und die Winde stark seien, sagte ein Marinesprecher der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag.

Überarbeitung

UN: Jährlich 745.000 Tote wegen Überarbeitung

Lange Arbeitszeiten kosten einer UN-Studie zufolge jährlich Hunderttausende Menschenleben.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) gehen davon aus, dass im Jahr 2016 weltweit rund 398.000 Menschen an Schlaganfällen und etwa 347.000 an koronarer Herzerkrankung starben, weil sie 55 Wochenstunden oder mehr gearbeitet hatten. Kein Job sei dieses Risiko wert, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Mangelware Versuchsaffe

Mangel an Versuchsaffen in Forschungseinrichtungen

Versuchsaffen für die Forschung kosten viel Geld, ihr Einsatz ist ethisch umstritten, und doch werden sie in der medizinischen Forschung oft als unverzichtbar angesehen.

In der Corona-Pandemie ist der Bedarf an Primaten sowohl in der akademischen als auch in der Pharmaforschung gewachsen. Doch eine wichtige Quelle für die USA und Europa ist versiegt: Seit China nach dem Beginn der Corona-Pandemie Wild- und Versuchstierexporte stoppte, werden auch keine Affen für Forschungszwecke mehr ins Ausland verkauft.

Risikogebiet Großbritannien

Großbritannien wird wieder als Risikogebiet eingestuft

Die Bundesregierung stuft Großbritannien trotz niedriger Infektionszahlen ab Sonntag wieder als Corona-Risikogebiet ein. Grund ist das «zumindest eingeschränkte Vorkommen» der zuerst in Indien festgestellten Virusvariante, wie das Robert Koch-Institut am Freitag im Internet bekanntgab.

Die Variante B.1.617.2 hat in Indien zu dramatischen Infektionszahlen beigetragen. Die Nachbarländer Sri Lanka und Nepal werden von der Bundesregierung wegen der Ausbreitung am Sonntag ebenfalls hochgestuft: Sri Lanka zum Risikogebiet und Nepal zum ...

Umweltverschmutzung

EU will „Null Schadstoffe“ bis 2050

Umwelt ohne Gift: Strengere EU-Vorgaben sollen die Schadstoffe in Luft, Wasser und Boden bis 2050 so weit senken, dass sie Mensch und Natur nicht mehr schaden.

Schon bis 2030 soll dies Hunderttausende vorzeitige Todesfälle abwenden, die jährlich der Luftverschmutzung zugeschrieben werden. Die EU-Kommission legte am Mittwoch den Aktionsplan «Null Schadstoffe» vor. Den Grünen ist der zu wenig konkret. Die Autoindustrie mahnt indes zu Augenmaß.

Coronavirus

Corona-Variante aus Indien in rund zwei Prozent der Proben

Auf sehr niedrigem Niveau beobachtet das Robert Koch-Institut (RKI) in Deutschland einen wachsenden Anteil der in Indien entdeckten Corona-Variante.

Die neu als besorgniserregend eingestufte Mutante B.1.617 sei bisher nur in wenigen Proben nachgewiesen, «aber ihr Anteil stieg in den letzten Wochen stetig an», heißt es in einem RKI-Bericht. Ihr Anteil an den untersuchten Proben beträgt demnach weniger als zwei Prozent (Untervariante B.1617.

Protest

IOC setzt auf Stimmungswandel in Japan

Trotz anhaltender Umfrage-Mehrheiten in Japan gegen die Sommerspiele in Tokio setzt das Internationale Olympische Komitee fest auf einen Stimmungsumschwung.

«Wir nehmen die öffentliche Meinung zur Kenntnis. Wir denken, die Spiele können stattfinden. Und wenn es einen besonderen Moment gibt, wird sich das niederschlagen», sagte IOC-Sprecher Mark Adams. Umfragen zufolge spricht sich seit Monaten eine klare Mehrheit der Japaner für eine Absage oder erneute Verlegung der Tokio-Spiele wegen der Folgen der Corona-Krise aus.

Weltgesundheitsorganisation WHO

Experten: WHO und Länder waren bei Corona zu langsam

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im vergangenen Jahr zu langsam auf erste Alarmzeichen einer möglichen Gesundheitsbedrohung reagiert.

Zu diesem Schluss kommt eine von der WHO bestellte unabhängige Expertenkommission. Auch Regierungen kommen in ihrem am Mittwoch in Genf veröffentlichten Bericht nicht gut weg: Viele Länder hätten den Monat Februar 2020 vertrödelt, statt Vorkehrungen gegen die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 zu treffen, die global die Corona-Gesundheits- und Wirtschaftskatastrophe mit weitreichenden sozialen ...

 Spritzen mit dem Astrazeneca-Wirkstoff (von links), Comirnaty von Biontech/Pfizer und von Moderna.

Kreuzimpfung verunsichert Impfwillige in der Region

Es war und ist ein stetes Hin und Her. Erst wurde der Impfstoff Astrazeneca an viele, viele Lehrerinnen und Lehrer in der Region verimpft, bevor das Vakzin in Ungnade fiel. Nun wird Astrazeneca nur für die Altersgruppe der über 60-Jährigen empfohlen. Jüngere Menschen können sich das Mittel aber auf eigene Gefahr spritzen lassen, eine Priorisierung für stärker von Covid-19 gefährdete Gruppen gibt es hier aber nicht mehr.

Diskutiert wird jetzt in den ChaträumenEs wäre das Thema in den Lehrerzimmern der Region.

Oliver Zeidler

„Immer mein Traum“: Olympioniken trotzen Corona-Sorgen

Ein Olympia-Dorf voller Verbote und Sorgen, Wettkämpfe ohne eigene Fans und harscher Umfrage-Gegenwind aus Japan: Noch nie ist den Sportlern die olympische Vorfreude so schwer gemacht worden wie vor den Sommerspielen in Tokio.

Doch ein Verzicht auf die Reise nach Asien kommt für eine «überwältigende Mehrheit» der deutschen Athletinnen und Athleten jüngsten Team-Umfragen des DOSB zufolge nicht infrage. «Man tritt da für Deutschland an, fährt unter den olympischen Ringen, was immer mein Traum war.