Suchergebnis

Ahmed Mohamed würde gerne in Deutschland bleiben und seinem Beruf nachgehen.

Flüchtling gliedert sich gut ein - und bangt trotzdem um seinen Aufenhaltsstatus

Nur mit seinen Kleidern am Leib ist der damals 17-jährige Ahmed Mohamed aus Somalia mit einem überfüllten Schlauchboot nach Europa geflüchtet. Da er in seinem Heimatland nicht mit der Terrormiliz Al Shabaab zusammengearbeitet hat, hatte ihm wie vielen Somaliern die Ermordung gedroht.

Ausbildung abgeschlossen Seit er in Ehingen ist, hat er Sprachkurse besucht, erfolgreich eine Ausbildung abgeschlossen und den Führerschein für PKW und LKW gemacht.

Carolina Trautner spricht

Sozialministerin würdigt Heimatvertriebene

Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) hat an das Schicksal der Heimatvertriebenen erinnert und ihren Beitrag zum Wiederaufbau Bayerns nach dem Zweiten Weltkrieg gewürdigt. «Ohne die Heimatvertriebenen wäre Bayern heute nicht so, wie es ist», sagte sie am Sonntag anlässlich des bayerischen Gedenktags für die Opfer von Flucht und Vertreibung.

Die deutschen Heimatvertriebenen seien vielfach getrennt von Familie, Freunden und Bekannten und mit so gut wie nichts außer dem, was sie am Leib trugen, in Bayern angekommen und ...

 Anlässlich des Weltflüchtlingstag fand am Sonntag eine Kundgebung vor dem Aalener Rathaus statt.

Weltflüchtlingstag: Betroffene schildern ihr Schicksal

Flüchtlinge aus Afghanistan, Kamerun und aus der Türkei sind anlässlich des Weltflüchtlingstags am Sonntag vor dem Aalener Rathaus in packenden Schilderungen auf die Gründe eingegangen, warum sie ihre Heimat verlassen mussten. Die Initiative für die Aktion ging von fünf Gruppierungen junger Moslems der Aalener aakedemie unter der Leitung von Ehsan Farsi und Mehtan Derin sowie von den „Jungen Grünen“ und von kirchlich Engagierten aus. Vor Ort waren auch die Bundestagsabgeordneten Margit Stumpp, Leni Breymaier und Roderich Kiesewetter (CDU).

Gottesdienst vor den Toren des Erstaufnahmezentrums

Anlässlich des Weltflüchtlingstags ist am Sonntag bei einem zentralen ökumenischen Gottesdienst in Heidelberg den Opfern von Flucht und Vertreibung gedacht worden. «Das Gebot der Nächstenliebe bewahrt davor, Fluchtursachen zu ignorieren und gleichzeitig die Not der Flüchtlinge nicht zu erkennen und zuzusehen, dass Menschen an den EU-Außengrenzen in Lagern unter menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen oder dass sie im Meer ertrinken», sagte Bischof Gebhard Fürst (Diözese Rottenburg-Stuttgart) laut Mitteilung.

Das Bild zeigt die Gedenkstätte für die auf der Flucht verstorbenen Menschen in der Memminger Straße in Biberach.

Politisches Nachtgebet in Ummendorf

Ein politisches Nachtgebet zum Tag des Flüchtlings findet am Sonntag, 20. Juni, ab 19 Uhr im Pfarrgarten der Evangelischen Versöhnungskirche, Lindenstraße 9, in Ummendorf statt. Seit 2001 wird der Weltflüchtlingstag jedes Jahr am 20. Juni begangen. Der UNHCR veröffentlicht an diesem Tag auch die jährlichen globalen Flüchtlingszahlen. „Sie haben in den letzten Jahren traurige Rekorde erreicht. Gewalt, Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen sowie extreme Naturereignisse in vielen Regionen der Welt haben zu Höchstständen bei ...

Black Lives Matter: Viele Menschen haben am Samstag auf dem Gigelberg gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt.

Rassismus-Demo in Biberach: „Am Ende sind wir sind alle Menschen“

Gemeinsam gegen Rassismus: Anlässlich des Weltflüchtlingstags haben sich am Samstag rund 200 Menschen auf dem Gigelberg in Biberach versammelt und für mehr Toleranz und die Achtung der Menschenrechte demonstriert. Auslöser war auch der Tod des Afroamerikaner George Floyd, der am 25. Mai in den USA durch Polizeigewalt ums Leben kam. Seit Wochen protestieren deshalb Millionen Menschen weltweit gegen Rassismus.

„Mit unserem Protest wollen wir dazu beitragen, dass Rassismus nicht mehr schweigend hingenommen wird, wir wollen damit die ...

 Foto: Mit einer Kundgebung wurde beim Weltflüchtlingstag an verschiedene Facetten von Flucht und Vertreibung erinnert. Unter de

Klare Appelle für die Menschlichkeit

Noch nie nach dem Zweiten Weltkrieg waren weltweit so viele Menschen auf der Flucht vor Kriegen, Hungersnöten, Terror oder Vertreibungen. Auch daran wurde bei einer Kundgebung zum Weltflüchtlingstag erinnert. Vor dem Bahnhof kamen unter anderem Menschen mit Fluchterfahrung zu Wort, die drei Bundestagsabgeordneten sprachen über Fluchtursachen, Fluchtwege und über Integration.

Sehr traurig sei es, dass fast so viele Menschen wie in der Bundesrepublik leben auf der Flucht sind vor Verfolgung, mahnte Mehtap Derin, die Vorsitzende der ...

Claudia Dürrenberger, Michaela Merta und Daria Haner (von links) sind Ansprechpartnerinnen in der Beratungsstelle für Geflüchtet

Das Vertrauen ist gewachsen

2001 wurde von den Vereinten Nationen zum ersten Mal der Weltflüchtlingstag ausgerufen und für den 20. Juni festgelegt. Er bietet staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie Einzelpersonen die Gelegenheit, sich für die Ziele des Flüchtlingshochkommissariats der Vereinten Nationen einzusetzen: bessere Lebensbedingungen für die Betroffenen und ein bestmögliches Zusammenleben von Vertriebenen und einheimischer Bevölkerung.

Im Eingangsbereich des ehemaligen Isnyer Krankenhauses weist ein Schild den Weg: „Beratungsstelle für ...

Wohlfahrtsverbände mahnen Situation von Flüchtlingen an

Die kirchlichen Wohlfahrtsverbände in Baden-Württemberg haben auf das Schicksal von Flüchtlingen während der Corona-Krise aufmerksam gemacht. Kritisiert wird unter anderem die Unterbringung in Großunterkünften. Es sei „fahrlässig, Menschen weiter über Monate in Massenunterkünfte zu zwingen“, erklärte das Diakonische Werk Baden anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni. Der Vorstandsvorsitzende Urs Keller mahnte, die Unterbringung von mehreren Hundert Menschen auf engstem Raum könne die Ausbreitung des Virus befördern.

 Vom Biberacher Rathaus weht seit dem Wochenende eine Black-Lives-Matter-Flagge.

Gegen Rassismus: Biberacher rufen zur Demo auf

Ein Zeichen gegen Rassismus setzen – das wollen auch die Biberacher am Samstag, 20. Juni, auf dem Gigelberg. Anlässlich des Weltflüchtlingstags hat das Interkulturelle Forum für Flüchtlingsarbeit (IFF) die Kundgebung initiiert.

Unter dem Titel „Black Lives Matter“ (“Schwarze Leben zählen“) werden Vertreter von IFF, ökumenischer Flüchtlingsarbeit, Fridays for Future und den Grünen ab 11 Uhr Reden halten. Zu Wort kommen sollen aber auch Menschen, die aufgrund ihrer Hautfarbe mit rassistischen Vorurteilen zu kämpfen haben.