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Neue 20er-Jahre-Show

Wie der Mythos der 20er Jahre noch heute zieht

Bald kommt die neue Staffel der Serie „Babylon Berlin“. Im Admiralspalast wird die Revue „Berlin Berlin“ gezeigt, das den „Tanz auf dem Vulkan“ wagen will, natürlich mit einer Marlene-Dietrich-Darstellerin.

Im Tipi-Zelt am Kanzleramt ist „Cabaret“ ein Dauerbrenner. Auf Partys tanzen die Leute Swing, Charleston und Lindy Hop, es gibt Kostümverleihe und eigene Touren für Touristen.

Berlin feiert seine 20er Jahre - auch noch 100 Jahre später.

Den Sommer 1908 verbrachten Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin gemeinsam mit Wassily Kandinsky und Gabriele Münter i

Ausstellung im Lenbachhaus: Marianne von Werefkin und Alexej von Jawlensky

Mehr Drama geht nicht. So feurig glühen diese Pupillen, und so unheimlich züngeln giftiges Grün und grelles Gelb übers Gesicht. Dazu kommen diese alarmroten Lippen und die dämonischen Augenbrauen. Was, fragt man sich, geht in einer Frau vor, die sich 1910 an der Grenze zur Fratze porträtiert? Zeugt das von Selbstbewusstsein? Oder war Marianne von Werefkin (1860 – 1938) wieder mal auf 180, weil sich ihr Langzeitgefährte Alexej von Jawlensky (1864 – 1941) wie so oft mit einer anderen vergnügt hat?

Rafael Diesch, Moritz Schneider-Strittmatter, David Alber und Leonard Koßmann (von links) teilen sich zu viert ein Marimbaphon.

„Vergessene Komponisten“ beflügeln Streichorchester und Schlagzeuger

Eine Sternstunde der Musikschulkonzerte haben die Besucher am Freitag in der IKG-Aula erlebt: Streichorchester und -ensembles der Schule haben den imposanten Rahmen geschaffen für Michael Langs nicht weniger beeindruckende Vorzeige-Schlagzeugschüler. Der Wermutstropfen an diesem Abend: Es war Langs Abschiedskonzert nach 47 Jahren als Lehrer an der Musikschule Tuttlingen.

„Du hast zeitlebens immer Pädagoge sein wollen, obwohl Dir selbst die Türen beim SWR-Orchester offenstanden“, sagte Musikschulleiter Alfons Schwab beim Abschied zu ...

36-Jähriger bespuckt Bild eines KZ-Überlebenden

Ein 36-Jähriger hat in Weimar gegen das Bild eines KZ-Überlebenden gespuckt, uriniert und getreten. Nun ermittelt die Polizei gegen den Mann wegen Volksverhetzung, Beleidigung und politisch motivierter Sachbeschädigung. Ein Zeuge habe den Angriff am Mittwochabend gemeldet, teilte die Polizei mit. Der Angreifer sei stark betrunken gewesen und habe einen Platzverweis erhalten. Das Bild ist Teil einer Ausstellung unter freiem Himmel in der Innenstadt.

Preisträger Julius Lang und Professor Jens Winter, Prorektor für Lebenslanges Lernen und Internationales an der Hochschule Biber

Julius Lang erhält Preis fürstudentisches Engagement

Julius Lang, bis Ende des Sommersemesters Student der Hochschule Biberach (HBC), ist mit dem Thomas-Aschenbrenner-Preis 2019 ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung nahm der Absolvent der Bau- und Immobilienwirtschaft Mitte Oktober im Schloss Ettlingen entgegen; begleitet wurde er von Professor Jens Winter. Der Prorektor für Lebenslanges Lernen und Internationales hat den jungen Mann von Beginn seines Studiums begleitet und ihn für die Auszeichnung vorgeschlagen.

Bayreuther Winterdorf

Weihnachtsmärkte immer früher

Äußerst früh - sage und schreibe 17 Tage vor dem 1. Advent - geht schon an diesem Donnerstag in Duisburg der Innenstadt-Weihnachtsmarkt los. Das ist so früh wie noch nie, wie es im Ruhrgebiet heißt.

Kritik daran kommt erwartbar von den Kirchen. Doch die Städte verteidigen ihren Kurs. „Der Duisburger Weihnachtsmarkt wird in diesem Jahr am 14. November, also einen Tag vor den Weihnachtsmärkten in Essen und Oberhausen, eröffnet. Die Öffnungszeiten der Weihnachtsmärkte resultieren vor allem aus der großen Nachfrage der Besucherinnen und ...

Sibylle Berg

Sibylle Berg erhält Schweizer Buchpreis

Für ihren düsteren Zukunftsroman „GRM. Brainfuck“ ist Sibylle Berg mit dem diesjährigen Schweizer Buchpreis ausgezeichnet worden. Das Werk sei eine „eispickelharte Gesellschaftskritik“, sagte Jury-Mitglied Christine Richard am Sonntag in ihrer Laudatio in Basel.

Die in Weimar geborene und in der Schweiz lebende Autorin begleitet in ihrem Buch vier Jugendliche durch ein gesellschaftlich gespaltenes Großbritannien, in dem künstliche Intelligenz die Kontrolle übernommen hat.

 Mehr Osten geht nicht: Hendrik Erdmann zusammen mit dem Sandmännchen vor der Krämerbrücke. Sie ist eine der Wahrzeichen Erfurts

Rübermachen andersrum: Warum es einen Schwaben in den Osten zog

Hendrik Erdmann ist praktisch seit seiner Geburt mit Ostdeutschland verbunden. Vor 23 Jahren kommt er in Tettnang zur Welt - am 9. November. Ein ganz besonderes Datum für die deutsche Geschichte. Am 9. November 1989 fällt die Mauer.

Es ist der Beginn einer innerdeutschen Völkerwanderung. Nach der offiziellen Wiedervereinigung 1990 verlassen 1,2 Millionen Menschen die ehemalige DDR Richtung Westdeutschland. Es trifft vor allem ländliche Gebiete.

 Andreas Rommel heute: In Wangen lebend, bilanziert er mit dem Abstand von 30 Jahren die Wendezeit in de DDR.

Sozialist, Zweifler, Demonstrant: So erlebte ein „Anti-Held“ aus Wangen 1989 die Wende in der DDR

30 Jahre ist es am 9. November her, dass die Berliner Mauer fiel, mit ihr die Grenze zwischen Bundesrepublik und DDR und damit der Weg zur Deutschen Einheit absehbar wurde.

Ein bekannter Wangener war jener Zeit hautnah dabei: Der Lehrer und Gästeführer Andreas Rommel ist in der DDR aufgewachsen, hat lange direkt an der Grenze gelebt und war als Demonstrant Teil der friedlichen Revolution im aus westlicher Sicht zweiten deutschen Staat.

Warum heute alle Titelseiten der Zeitungen gleich aussehen

Der unabhängige Journalismus steht unter Druck. Demagogen in den sozialen Netzwerken gelingt es immer häufiger, ihre Lügen als legitime Meinungsäußerungen oder gar reales Hintergrundwissen zu verkaufen.  Die Empörten sehen oft finstre Mächte am Werk.

Dass ein Politiker und ein Journalist ähnlich argumentieren, werden sie aller Wahrscheinlichkeit nach als neuesten Beweis für den Manipulationswillen der „Systemmedien" und der sie beherrschenden „Altparteien" verstehen.