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Coronavirus

Drosten dämpft Hoffnungen auf Ende der Pandemie im Frühjahr

Die Corona-Pandemie könnte sich nach Einschätzung des Berliner Virologen Christian Drosten noch länger hinziehen.

Der weitere Verlauf hängt aus seiner Sicht stark von der Ausbreitung der Virusvariante Omikron ab. In Südafrika seien die Zuwachsraten trotz des dort einsetzenden Sommers hoch. «Und darum würde ich im Moment auch nicht sagen, bis Ostern ist in Deutschland die Pandemie vorbei, wenn Omikron übernimmt», sagte der Wissenschaftler von der Berliner Charité im neuen Podcast «Coronavirus-Update» bei NDR-Info.

Drosten sieht Omikron-Problem auf Deutschland zukommen

Der Virologe Christian Drosten befürchtet ab Anfang kommenden Jahres Schwierigkeiten mit der Omikron-Variante des Coronavirus auch hierzulande.

«Ich denke, ab Januar werden wir mit Omikron in Deutschland ein Problem haben», sagte der Wissenschaftler von der Berliner Charité am Dienstag im Podcast «Coronavirus-Update» bei NDR-Info. Er mahnte erneut das Schließen der Impflücken in der Bevölkerung an, es müsse jetzt voll um den Schutz des Einzelnen gehen.

Coronavirus

WHO Europa: Impfpflicht als „ein absoluter letzter Ausweg“

Jeder zehnte Europäer wird nach Angaben des Europa-Büros der Weltgesundheitsorganisation WHO bis Ende dieser Woche eine nachgewiesene Corona-Infektion hinter sich haben.

Das sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Dienstag auf einer aus Kopenhagen übertragenen Online-Pressekonferenz. Die Neuinfektions- und Todesfallzahlen hätten sich in den vergangenen zwei Monaten mehr als verdoppelt. Zugleich bleibe die Zahl der Todesfälle deutlich unter vorherigen Höchstständen, unterstrich Kluge.

Abgase

Stadtbewohner in EU mit erheblichen Schadstoffen belastet

Die große Mehrheit der städtischen Bevölkerung in Europa ist nach Angaben der EU-Umweltagentur EEA noch immer einer gesundheitsschädigenden Menge an Schadstoffen in der Luft ausgesetzt.

97 Prozent der urbanen Bevölkerung in den 27 EU-Mitgliedstaaten seien einer Feinstaubkonzentration in der Umgebungsluft ausgesetzt, die über den neuen Richtwerten der Weltgesundheitsorganisation WHO liege, teilte die EEA am Dienstag in Kopenhagen mit. 94 beziehungsweise 99 Prozent der Stadtbewohner lebten zudem mit Belastungen durch Stickstoffdioxid ...

Plasma mit Corona-Antikörpern

WHO gegen Genesenen-Plasma als Covid-Therapie

Corona-Patienten sollten laut der Weltgesundheitsorganisation WHO nicht mit Immunplasma von Genesenen behandelt werden. Eine Expertengruppe der WHO rät von solchen Transfusionen ab, wie sie in der Fachzeitschrift «BMJ» schreibt.

Nach derzeitiger Studienlage hätten Covid-19-Patientinnen und -Patienten weder eine bessere Überlebenschance noch senke eine Transfusion mit Plasma das Risiko, dass sie beatmet werden müssen, heißt es in dem Artikel.

Kampf gegen Malaria

WHO: Tausende mehr Malaria-Tote wegen Corona-Pandemie

Im vergangenen Jahr sind erstmals seit 2000 deutlich mehr Menschen an Malaria gestorben als im Jahr zuvor. Zweidrittel der zusätzlichen 69.000 Todesfälle seien auf Unterbrechungen von Malaria-Programmen wegen der Corona-Pandemie zurückzuführen, berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Montag in Genf.

Aber die Welt sei auch schon vor der Pandemie nicht auf Kurs gewesen, um die Malaria-Zahlen wie geplant weiter deutlich zu senken.

Die Weihnachtszeit ist auch ein Fest für Freunde von Süßigkeiten. Die künftige Ampel-Regierung will den Zuckerkonsum einschränke

Was die Ampel gegen die Zucker-Epidemie unternehmen will

Zucker ist in aller Munde. Erst recht in der Adventszeit. Das Angebot an Leckereien ist schier unendlich: Plätzchen, Glühwein, Lebkuchen, Zimtsterne. Doch die Spezialitäten der besinnlichen Zeit sind auch Zuckerbomben – und das macht sie, in der Summe, gefährlich. Denn die Deutschen nehmen im Schnitt deutlich zu viel Zucker zu sich – mit weitreichenden gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Folgen. Die Ampel-Regierung will jetzt dagegen etwas tun.

Mehrere Impfpass-Fälschungen sind in den vergangenen Tagen im Schwarzwald-Baar-Kreis aufgeflogen.

Impf-Betrüger fliegen in Apotheken auf

Der 2G-Nachweis, der mittlerweile Grundvoraussetzung für eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist, soll neben seiner Schutzfunktion auch zu einem gesteigerten Impfaufkommen führen. Manche versuchen allerdings andere, illegale Wege zu gehen.

In den vergangenen Tagen ist es im Schwarzwald-Baar-Kreis zu mehreren Betrugsversuchen gekommen. So wollten sich Personen sowohl in VS-Schwenningen, St. Georgen und auch Furtwangen mit gefälschten Impfausweisen in Apotheken ihren seit 1.

Wolfgang Preiser

Omikron-Mitentdecker: Vorläufer gibt es schon sehr lange

Vorläufer der kürzlich entdeckten Corona-Variante Omikron dürften ihrem aus Deutschland stammenden Mit-Entdecker zufolge schon sehr lange existieren.

«Nach derzeitigem Kenntnisstand hat sich eine frühe Form von Omikron schon vor der Entstehung von Alpha und Delta als eigener Virustyp entwickelt», sagte Wolfgang Preiser von der Stellenbosch University in der Nähe von Kapstadt der Deutschen Presse-Agentur. Er ist Mitglied des Forschungskonsortiums, das die Variante entdeckt hat.

Jens Spahn (links mit RKI-Chef Lothar Wieler.

Intensivstationen füllen sich – und Omikron sorgt für Unsicherheit

Mittlerweile gelten in Deutschland fast flächendeckend 2G-Reglen - also Zutritt zu öffentlichen Einrichtungen, Gastronomie oder Einzelhandel nur noch für Geimpfte oder Genesene, zum Teil benötigen sogar sie einen negativen Corona-Test. Unterdessen füllen sich die Intensivstationen der Krankenhäuser weiter, die Omikron-Mutante des Virus breitet sich aus.

Allzeithoch auf Intensivstationen Auf ihrer letzten gemeinsamen Pressekonferenz riefen der scheidende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und der Präsident des ...