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Günter Younger

Wada-Chefermittler: Werden „alle 298 Fälle ausermitteln“

Von rund verdächtigen 300 Dopingfällen aus dem Moskauer Kontrolllabor wurden nach Angaben von Wada-Chefermittler Günter Younger „145 von Löschungen oder Manipulationen beeinträchtigt“. Dies sagte der deutsche Experte in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

„Wir konnten feststellen, welche Datei gelöscht worden ist und wann. Aber wir können sie nicht in jedem Fall wiederherstellen. Manche Daten sind forensisch gelöscht“, sagte Younger.

Moskau Anti-Doping-Labor

Wada schließt Moskauer Doping-Testlabor erneut

Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat das Testlabor in Moskau am Mittwoch erneut vorübergehend geschlossen. Grundlage dafür ist die Entscheidung ihres Exekutivkomitees vom 9. Dezember, teilte die in Montreal ansässige Organisation mit.

Die Wada hatte im vergangenen Monat herausgefunden, dass in dem Kontrolllabor gespeicherte Daten manipuliert worden waren, um die Dopingpraktiken russischer Athleten zu vertuschen.

Der neue Wada-Chef Witold Banka (Polen) stimmte dem Ersuchen einer Expertenkommission auf eine erneute Schließung ...

Neues Kabinett in Russland

Neue russische Regierung vorgestellt - Lawrow bleibt im Amt

Der neue russische Regierungschef Michail Mischustin hat in Moskau im Beisein von Kremlchef Wladimir Putin sein Kabinett vorgestellt.

Demnach arbeiten Außenminister Sergej Lawrow, der seit fast 16 Jahren im Amt ist, und Verteidigungsminister Sergej Schoigu in der neuen Regierung weiter. Auch Innenminister Wladimir Kolokolzew bleibt. Zahlreiche Posten wurden aber neu besetzt. Die neue Regierung sei „sehr ausgewogen und ernsthaft erneuert“, sagte Putin.

Maria Lasitskene

Hochsprung-Ass Lasitskene fehlt Starterlaubnis für Meetings

Der Start der dreimaligen russischen Hochsprung-Weltmeisterin Maria Lasitskene bei den Hallen-Leichtathletik-Meetings in Cottbus und Karlsruhe ist gefährdet. Die 27-Jährige hat bislang ihre jährlich zu beantragende Starterlaubnis als neutrale Athletin nicht erhalten.

Die beiden Meeting-Direktoren Uli Hobeck (Cottbus/29. Januar) und Alain Blondel (Karlsruhe/31. Januar) haben sich deshalb mit einem Schreiben an den internationalen Verband World Athletics und dessen Präsidenten Sebastian Coe gewandt, um Lasitskenes Antrag auf den so ...

Thomas Bach

IOC-Präsident hofft auf schnelle Entscheidung des Cas

IOC-Präsident Thomas Bach wünscht sich vom Internationalen Sportgerichtshof Cas ein schnellstmögliches Urteil in der Frage des Ausschlusses Russlands von den Olympischen Spielen in Tokio.

„Wir haben nur zwei Anliegen: Die Entscheidung muss schnell kommen und sie darf keinerlei Spielraum für Interpretationen lassen“, sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees der österreichischen Zeitung „Kurier“.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada hatte den russischen Sport wegen der Manipulation von Daten aus dem Moskauer ...

IOC-Präsident

IOC fordert „wasserdichte“ Entscheidung

IOC-Präsident Thomas Bach hat den Internationalen Sportgerichtshof Cas aufgefordert, in der Affäre um Doping und Datenmanipulation in Russland eine klare Entscheidung zu treffen.

„Die Entscheidung darf keinen Platz für Interpretationen lassen, sie muss wasserdicht sein“, sagte der 66-Jährige auf einer Pressekonferenz zum Abschluss der Session des Internationalen Olympischen Komitees im Schweizer Lausanne.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada hatte den russischen Sport wegen der Manipulation von Daten aus dem Moskauer ...

Olympiasperre

Olympiasperre: Wada schaltet nach Russland-Einspruch Cas ein

Die Welt-Antidoping-Agentur Wada hat nach Russlands Einspruch gegen die Sperre von vier Jahren den internationalen Sportgerichtshof Cas eingeschaltet. Das teilte die Wada mit.

Russland hatte gegen die Sperre der Wada am 27. Dezember Einspruch eingelegt. Nun soll der Cas als letzte Instanz entscheiden.

Die Strafmaßnahmen der Wada verbieten russischen Sportlern unter anderem die Teilnahme an den Olympischen Spielen für die kommenden vier Jahre.

WADA

Wada ermittelt nach Vorwürfen gegen IWF

Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat nach den Vorwürfen gegen den Gewichtheber-Weltverband IWF Ermittlungen aufgenommen. Dies bestätigte die Wada auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Untersucht werden die in der ARD-Dokumentation „Geheimsache Doping - Der Herr der Heber“ erhobenen Anschuldigungen durch die unabhängige Wada-Abteilung für Ermittlungen, die von dem deutschen Polizisten Günter Younger geleitet wird.

In der ARD-Doku wurden dem IWF und seinem Präsidenten Tamas Ajan Doping-Betrug und Korruption vorgeworfen.

Tamas Ajan

Gewichtheben am Pranger - IOC: „besorgniserregend“

Der Gewichtheber-Weltverband steht nach den Anschuldigen in einer ARD-Dokumentation wegen Sportbetrugs und Korruption wieder am Pranger.

Bei den Olympischen Spielen in Tokio werden die starken Männer und Frauen mit ihren Hanteln - ähnlich wie Russland - wohl nur mit restriktiven Auflagen an den Start gehen dürfen und ohne eine Reihe ihrer Amtsträger.

Einen Rauswurf der Sportart aus dem olympischen Programm befürchtet Christian Baumgartner, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gewichtheber, aber nicht.

Gewichtheben

Ungarns Anti-Doping-Agentur: „Keine schweren Regelverstöße“

Die ungarische Anti-Doping-Agentur hat die in einer ARD-Dokumentation erhobenen Vorwürfe gegen Hunado-Kontrolleure, Doping-Proben bei Gewichthebern gegen Geldzahlung zu vertuschen, zurückgewiesen.

„Wir betonen ausdrücklich, dass uns kein Bericht vorliegt, wonach ungarische Dopingkontrolleure schwere Regelverstöße begangen oder ein Verhalten an den Tag gelegt haben, welches die Reinheit und Integrität der Proben gefährdet hätte“, heißt es in einer in Budapest veröffentlichten Hunado-Stellungnahme.