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Freuen sich über die erfolgreiche Arbeit des Kreisseniorenrats (von links): Achim Lange, Anna Wankengut, Harald Leber, Alfred Ru

Vorsorgemappe wird zur Erfolgsgeschichte

Zu seiner Jahresabschlusssitzung hat sich der Kreisseniorenrat (KSR) am Freitag im Landratsamt des Bodenseekreises getroffen. Der kommissarische Vorsitzende Alfred Rupp blickte auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Ein Jahr, das leider überschattet vom überraschenden Tod des bisherigen Vorsitzenden Karl-Heinz Vogt gewesen sei. Vogt hinterlasse eine große Lücke.

Rupp erinnerte an verschiedene Veranstaltungen wie die internationale Alterstagung in Friedrichshafen, die mit hochkarätigen Referenten besetzt gewesen sei.

„Wohnen im Alter“ war der Informationsnachmittag in Wangen übertitelt. Rechts Referentin Christine Mulach vom Isnyer Stadtsenior

Wie man im Alter leben kann

Der demografische Wandel hat es mit sich gebracht, dass neue, zukunftsdienliche Wohn- und Lebensformen für ältere Menschen immer mehr erforderlich werden. Grund genug für damit befasste Institutionen, sich richtungsweisende Gedanken zu machen und über die Entwicklung zu informieren. Auf Einladung des Vereins „Aufwind e.V.“ und des Stadtseniorenrats Wangen haben rund 25 Frauen und Männer der Generation „55 plus“ im Aufwind-Haus in der Haid in Wangen dieses Gesprächsangebot genutzt.

„Wohnen im Alter“ hieß der Infonachmittag im Aufwind-Haus Wangen. Hier referiert Christine Mulach vom Stadtseniorenrat Isny (re.

Generation „55 plus“ informiert sich über das Leben im Alter

Der demografische Wandel hat es mit sich gebracht, dass neue, zukunftsdienliche Wohn- und Lebensformen für ältere Menschen immer mehr erforderlich werden. Grund genug für damit befasste Institutionen, sich richtungsweisende Gedanken zu machen und über die Entwicklung zu informieren. Auf Einladung des Vereins „Aufwind“ und des Stadtseniorenrats Wangen haben rund 25 Frauen und Männer der Generation „55 plus“ im Aufwind-Haus in der Haid dieses Angebot genutzt.


 Die Notfall-Vorsorgemappe kostet fünf Euro und ist bei der Gemeinde erhältlich.

Seniorenforum Baienfurt bietet Vorsorgemappe an

Wie die Gemeinde Baienfurt mitteilt, hat das Seniorenforum speziell für Baienfurt eine Notfall-Vorsorgemappe erarbeitet. Der Ordner hat eine knallgelbe Farbe und ist gegen eine Schutzgebühr von fünf Euro bei der Gemeinde Baienfurt erhältlich. Die Mappe besteht aus einem Ringordner mit den entsprechend vorbereiteten Seiten wie „persönliche Daten“ oder „medizinische Daten“.

Ergänzt wird sie mit Formularen zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Der Stadtseniorenrat Weingarten und das DRK machen sich für Vorsorge stark (von links): Anton Schmid, Siegfried Schlumpberger, S

Rettung kommt aus der Box

Es gibt sie bundesweit, die Notfalldose – und nun auch seit kurzem in der Region. Hier heißt sie Rotkreuzdose. Das Prinzip ist das gleiche. In Notsituationen sollen Helfer schnell an lebenswichtige Informationen über Menschen kommen. Gelagert wird diese Box mit Datenblatt im Kühlschrank. Nicht weil es etwas zu Kühlen gäbe, sondern weil das ein Gerät ist, das quasi jeder Haushalt hat und das schnell aufzufinden ist. Für die Verbreitung der Rotkreuzbox macht sich auch der Stadtseniorenrat Weingarten stark.

Nicht immer laufen die Einsätze von Rettungsdiensten reibungslos ab – vor allem, wenn sie es mit einem Menschen tun tun haben, d

Notfallbogen soll den Helfern helfen

Wenn ein Mensch in Not ist, dann ist schnelle Hilfe gefragt. Doch was ist, wenn sich der Patient gegen die Hilfe wehrt, wenn er verwirrt ist oder flüchtet, wenn er sich nicht „normal“ verhält? Dann haben Rettungskräfte ein Problem. Für sie hat Michael Wissussek, Vorsitzender des Kreisseniorenrats, zusammen mit dem Landratsamt Biberach einen sogenannten Notfallbogen entwickelt: Er soll als Handreichung für Rettungsdienst, Notarzt und Feuerwehr bei Einsätzen mit Menschen mit Demenz, Behinderung oder psychischer Belastung dienen.

Petra Hybner

„Manche Leistungen werden nicht ausgeschöpft“

Was tun, wenn die Eltern alleine nicht mehr können oder gar zum Pflegefall werden? Wie bereite ich mich darauf vor? Antworten auf diese Fragen gibt die Pflegepädagogin Petra Hybner. Sie berät Betroffene am Pflegestützpunkt im Landratsamt des Landkreises Biberach. Diesen gibt es erst seit Beginn dieses Jahres. Im Interview mit Volontärin Birga Woytowicz spricht Hybner über Irrtümer in der Pflege und erklärt, warum man schon als junger Erwachsener vorsorgen sollte.


Gerd Locher stellt die Vorsorgemappe vor.

Die „Gebrauchsanweisung“ für den Ernstfall

Unfall, schwere Erkrankung oder gar der Tod: Schicksalsschläge, die jeden und nicht nur ältere Menschen treffen können – jederzeit. Für solche Fälle gibt die Vorsorgemappe des Wangener Stadtseniorenrats eine wichtige Orientierungshilfe für Angehörige und Betroffene. Die „Gebrauchsanweisung“ für den Ernst- und Notfall soll Ende 2018 neu aufgelegt werden.

Persönliches, Finanzen, Vollmachten, Krankenhauseinweisung, Testament, Todesfall: Die aktuelle Vorsorgemappe ist in mehrere Kapitel aufgeteilt.

Informationen zur Vorsorgemappe

Eine Veranstaltung zum Thema „Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung“ bietet die Volkshochshule Oberschwaben am Mittwoch, 2. Mai, in Bad Buchau an. Der Informationsabend mit Roland Huchler soll einen Überblick zu diesem Thema vermitteln. Die Kosten einer Vorsorgemappe von 2 Euro sind in der Kursgebühr enthalten. Der Infoabend findet von 19 bis 21.15 Uhr in der Dachklause des Haus des Gastes Bad Buchau, Marktplatz 6 statt und kostet 17,60 Euro.


Egon Lanz (von links), Marlene Goeth, Willi Gerbracht, Thomas Münsch, Rosemarie Löhe und Andreas Hofer würden sich über weitere

Patientenverfügung: Wo Betroffene Hilfe erhalten

Patienten- und Betreuungsverfügung, General- und Vorsorgevollmacht – wer auch im Unglücks- oder Krankheitsfall selbstbestimmt entscheiden möchte, sollte sich mit diesen Dokumenten beschäftigen. Hilfe dabei gibt der Arbeitskreis „Vorsorge treffen“. Rund 30 Ehrenamtliche beraten in Rathäusern im Kreis Biberach über die Formulare. Jetzt suchen die Verantwortlichen nach weiteren Freiwilligen.

„Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Menschen überhaupt darüber reden, wie sie sich ihr Lebensende vorstellen“, sagt Rosemarie Löhe.