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Markus Selg

Preisgekrönt fürs Bühnenbild: Gebürtiger Tuttlinger entwickelt Virtual-Reality Theater

Von der Donau auf die Bühnen der Welt – und hinein in die Virtuelle Realität: Markus Selg, der in Tuttlingen aufgewachsen ist, hat den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ erhalten. Damit zeichnen der Deutsche Bühnenverein und die Kulturstiftung der Länder sein Bühnenbild für das Stück „Ultraworld“ an der Volksbühne Berlin aus.

Und diese Inszenierung ist auch sonst fest in Tuttlinger Hand, denn Selg ist dabei mehr als ein Bühnenbildner alter Schule, er ist auch Co-Autor.

Armin Mueller-Stahl

Im Herzen ein Gaukler - Armin Mueller-Stahl wird 90

Er war ein KZ-Häftling in „Nackt unter Wölfen“, Kämpfer der internationalen Brigaden im spanischen Bürgerkrieg („Fünf Patronenhülsen“) und spielte den Exil-Schriftsteller Thomas Mann - Armin Mueller-Stahl hat in seinen Rollen die Geschichte des 20. Jahrhunderts wie kaum ein anderer Schauspieler ausgelotet.

Und trotz aller Ernsthaftigkeit - er bleibt „im Herzen Gaukler“, wie eine neue Biografie über sein Leben vor der Kamera heißt. An diesem Donnerstag (17.

Lisa Kreuzer

Mit Bescheidenheit zum Erfolg: Lisa Kreuzer wird 75

Es sind oft die kleinen, aber doch tragenden Rollen, in denen Lisa Kreuzer auf dem Bildschirm zu sehen ist. In ihrer mehr als 45 Jahre währenden Karriere hat es die Schauspielerin geschafft, filmisch präsent zu sein, sich aber aus den Klatschspalten fernzuhalten. Um ihre eigene Person macht die Wahl-Münchnerin keinen großen Wirbel.

Am 2. Dezember wird Lisa Kreuzer 75 - eigentlich habe sie in kleiner Runde mit Freunden feiern wollen, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

William Forsythe

„Faust“-Theaterpreis für William Forsythe

ie Regisseurin Ewelina Marciniak hat den Theaterpreis „Der Faust 2020“ erhalten. Am Samstagabend wurde die Polin für ihre nach Worten der Jury „meisterhafte“ Umsetzung von „Der Boxer“ am Thalia Theater Hamburg ausgezeichnet.

An Martin G. Berger ging der undotierte Preis für seine Inszenierung der „Ariadne auf Naxos“ am Deutschen Nationaltheater Weimar (Regie Musiktheater).

„Wenn auch in diesem Jahr nur digital, zeigt der Preis die enorme Qualität und hohe Relevanz dessen, was auf unseren Bühnen geschaffen wird“, sagte der ...

René Pollesch

René Pollesch über das Theater in Corona-Zeiten

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt, die Theater sollen im November ihren Spielbetrieb einstellen. Theaterregisseur René Pollesch steht kurz vor der Uraufführung seines neuen Stückes „Take the Villa and run“ am Nürnberger Staatstheater, die für Freitag geplant ist.

Wie immer äußert er sich vorher nicht zum Inhalt. Nur so viel verrät er: „Es ist kein Corona-Stück.“ Im Interview der Deutschen Presse-Agentur erzählt der künftige Intendant der Berliner Volksbühne, wie es ist, in Corona-Zeiten zu inszenieren.

Dramatiker und Theaterregisseur René Pollesch

Corona wird bei René Pollesch nicht zum Theaterstoff

Die Corona-Krise wird bei dem Dramatiker und Theaterregisseur René Pollesch nicht zum Theaterstoff. Er nehme generell keine Aufträge von Intendanten entgegen, wenn diese ein Stück über die Finanzkrise oder andere Themen wollten, sagte der 58-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Da muss ich abwinken, so funktioniere ich nicht.“ Das gleiche gelte auch für Corona. „Ich nehme auch von einer Pandemie keine Aufträge entgegen.“

Gerade inszeniert der künftige Intendant der Berliner Volksbühne sein neues Stück „Take the Villa and run“ am ...

Volker Pfüller

Bühnenbildner und Grafiker Volker Pfüller gestorben

Der vielfach preisgekrönte Bühnenbildner und Grafiker Volker Pfüller ist tot. Er starb nach langer Krankheit mit 81 Jahren am Samstag in Rudolstadt, wie seine Familie zusammen mit dem Theater Rudolstadt mitteilte.

„Pfüller gehörte zu den prägendsten deutschen Bühnenbildnern der Gegenwart, sowohl als Praktiker wie auch als Ausbilder an verschiedenen Kunsthochschulen“, hieß es in der Mitteilung.

Der 1939 in Leipzig geborene Pfüller studierte den Angaben zufolge in Berlin an der Fachhochschule für Angewandte Kunst sowie an ...

Volker Pfüller

Bühnenbildner und Grafiker Volker Pfüller gestorben

Der vielfach preisgekrönte Bühnenbildner und Grafiker Volker Pfüller ist tot. Er starb nach langer Krankheit mit 81 Jahren am Samstag in Rudolstadt, wie seine Familie zusammen mit dem Theater Rudolstadt am Montag mitteilte.

„Pfüller gehörte zu den prägendsten deutschen Bühnenbildnern der Gegenwart, sowohl als Praktiker wie auch als Ausbilder an verschiedenen Kunsthochschulen“, hieß es in der Mitteilung.

Der 1939 in Leipzig geborene Pfüller studierte den Angaben zufolge in Berlin an der Fachhochschule für Angewandte Kunst ...

Schauspieler Birol Ünel

Trauer um Schauspieler Birol Ünel

Der Film „Gegen die Wand“ machte ihn bekannt: Der Schauspieler Birol Ünel ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 59 Jahren in Berlin, wie das Berliner Maxim Gorki Theater und der Regisseur Fatih Akin über eine Sprecherin am Freitag bestätigten.

Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Im Drama „Gegen die Wand“ (2004) spielte Ünel einen wilden, verlebten Typen. Seine Figur Cahit setzt ein Auto gegen die Wand und landet in der Psychiatrie.

Berliner Ensemble

Weniger Plätze in den Theatern wegen Corona

„Vor Corona“ - wie nun auch in der Welt der Bühnen die neue Zeitrechnung lautet - saßen Theaterbesucher meist dicht an dicht. Deshalb ist der Blick in den Saal des Berliner Ensembles jetzt sehr befremdlich. Von den 700 roten Samt-Sitzen im weiß-güldenen Saal stehen nur noch etwa 200 - mal einzeln, meist in Zweiergruppen.

Fast ein halbes Jahr ging in den meisten Theatern wegen der Corona-Pandemie gar nichts mehr. Jetzt im September nimmt der Betrieb langsam wieder Fahrt auf.